Warhammer Open Maastricht 2026 – Teil 2
Im zweiten Teil unserer Berichterstattung zum Warhammer Open Maastricht 2026 geht es weiter mit mehr Tischen und Eindrücken vom Event.
In einer eigenen Ecke hatte sich das Narrative Event angesiedelt und das ist mir direkt ins Auge gesprungen. Hier wurde wirklich alles dafür getan, die Geschichte deutlich zu machen; viele Spieler trugen sogar passende Kostüme zu ihren Armeen.
Das zweitgrößte Format war das Age of Sigmar Grand Tournament. Auffällig war, dass die Geländestücke passend zu den Spielmatten auf Bases gesetzt worden waren, sodass die Atmosphäre an den Tischen deutlich stimmiger wurde.
Auch das Kill Team Tournament brachte eine ganze Menge Teilnehmender mit, wodurch der Underworlds Grand Clash am Ende das kleinste der fünf großen Events beim Warhammer Open war.
Akustik und Beleuchtung waren insgesamt sehr gut gelöst. Selbst mit rund 1.000 Spielern gleichzeitig war es nicht übermäßig laut, und das trotz das das eigentliche Gaming recht nah an andere Bereiche wie den Hobby‑Challenge Bereich angrenzte.
Wer nicht spielen wollte, hatte dennoch jede Menge Optionen: Direkt daneben lief der Warhammer Hobby Challenge, der das alte Scrap‑Demon‑Format wieder aufgriff. Hobbyisten durften hier eine richtig riiiiiiesige Sprue‑Kiste plündern, um daraus etwas völlig Wahnsinniges zusammenzubauen.
Damit war aber noch lange nicht Schluss mit kreativen Highlights. Zusätzlich gab es mehrere Hobby‑ und Paint‑Classes, geleitet von etlichen bekannten Miniatur‑Künstlern: Erik Swinson, Sergio Calvo und Roman Lappat.
Die Themen der Kurse reichten von
- Non‑Metallic‑Metal‑Techniken
- Gesichter und Hauttöne
- Object‑Source‑Lighting und Storytelling
- Freihand‑Muster und Texturen
- bis hin zu Speed‑Painting und volumetrischem Licht.
Am Samstag traf ich Roman Lappat, der beim Warhammer Open drei verschiedene Master‑Classes (Speed Painting, Object‑Source‑Light & Storytelling und The Power of Colour Composition) leitete und bei kommenden Events wieder mit von der Partie sein wird.
Was für ein Tag! Ich habe die Chance ergriffen, auf die große Hero‑Base am Eingang zu hüpfen und dort ein Foto mit dem Mark‑X‑Helm in voller Größe zu schießen (verschiedene Varianten davon bekommt ihr im Warhammer‑Merch‑Store oder bei JoyToy) und dazu gab es die Premium‑Swag‑Box und noch zwei T‑Shirts.
Achtet darauf, eure Swag‑Box direkt beim Event zu öffnen: Ich habe selbst verpasst, meinen 10‑EUR‑Gutschein einzulösen, weil er nur im Store vor Ort gültig war.
Maastricht erwies sich als ein sehr gelungener Start für das erste Warhammer Open in Europa. Das Event fühlte sich wie eine große Games Workshop Veranstaltung der alten Tage an, das kompetitives Spielen, Hobbyinhalte, Kurse, Einkaufserlebnis und einer durchdachten Gesamtorganisation in ein und demselben Wochenende zusammenbringt. Es war kein Ersatz für ein Warhammer Fest, zeigte aber klar, dass Games Workshop in Europa ein Format etablieren kann, bei dem Hobby und Community wirklich im Mittelpunkt stehen.
Mit rund 1.000 Spielern über mehrere Systeme verteilt hatte das Event eine beeindruckende Größe, fühlte sich aber nicht überladen an. Die Anordnung stimmte, die Stimmung war laut und lebendig, aber trotzdem gut kontrolliert, und die Hobby‑Seite verlieh dem Wochenende deutlich mehr Charakter als ein reines Turnierformat. Das Narrative Event, die Hobby Challenge und die Paint‑Masterclasses haben dem Ganzen noch einen stimmigeren Rahmen verliehen, während der Pop-Up Store und das Catering das Erlebnis rund machten.
Für Besucher war Maastricht zudem ein sehr praktischer Standort, besonders für die, die in den Niederlanden, Belgien oder im westlichen Deutschland wohnen. Die Veranstaltung bot für alle Teilnehmenden einen Mehrwert. Egal ob man nun zum Spielen, zum Bauen, zum Shoppen oder einfach zum Stöbern und "mal reinschauen" kam. Spannend wird sein, wie Games Workshop dieses Format künftig weiterentwickelt; als erstes europäisches Warhammer Open war es jedenfalls ein starker Start und ein sehr positives Zeichen für weitere Events dieser Art in Europa.
Die Ticketkosten beim Warhammer Open hängen vom Format ab: Die Tickets für den Hobby Challenge und für Underworlds lagen bei 50 EUR, die größeren Turnier‑Pakete bei 130 EUR. Wer einfach nur vorbeischauen und das Ganze in Ruhe ansehen wollte, kam ohne Ticket kostenlos herein. Falls ihr bei zukünftigen Warhammer Opens in eins der Kurse einsteigen wollt, solltet ihr allerdings schnell sein – die Plätze sind schnell vergriffen.
Ein großes Dankeschön geht an das Warhammer Events Team für diesen gelungenen Auftritt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Gelegenheit, wieder vorbeizuschauen und die gesamte Hobby‑Szene zu genießen.



















































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