Warhammer 40,000 – Imperial Fists Ruf zu den Waffen Teil 8
Wir müssen euch noch nachholen, wie ich meine Imperial Fists für die Chaosbunker Classics vorbereitet habe. Dieser Artikel setzt dort an, wo wir in Teil 6 des Ruf zu den Waffen aufgehört haben, mit weiteren Fortschritten am Kern der regulären Space Marines.
Ich habe die Grundfarben auf der gesamten Infanterie abgeschlossen und den Marines eine erste Schicht Wash mit Casandora Yellow gegeben. Sowohl bei den Rückenmodulen als auch bei den Schulterpanzern war es einfacher, sie vor dem Ankleben an die Miniaturen zu bemalen. Die Grundfarben auf den Rucksäcken habe ich fertiggestellt und sie dabei auf den kleinen Sub-Assembly-Haltern gelassen. Das war beim Grundieren und für die weitere Bemalung unglaublich praktisch. Alles, was später eine Metallfarbe bekommen sollte, habe ich mit schwarzer Grundierung vorbereitet.
Warhammer 40,000 – Imperial Fists Ruf zu den Waffen Teil 7
Das nächste, was ich für meine Imperial Fists bemalt habe, war der Cybot / Dreadnought, also die schwere Unterstützung in meiner kleinen Streitmacht für die regulären Marines.
Die alten Dreadnoughts waren klobige Zinnklötze und für jeden Hobbyisten durchaus eine Herausforderung. Man bekommt ein reines Metallset, und nicht selten fehlen einige der kleineren Teile, etwa der Granatwerfer oder die Bannerspitze. Manchmal hat auch das Banner selbst die über 20 Jahre Dienst nicht überstanden, vor allem nachdem es in späteren Packungen des Metallbausatzes weggelassen wurde.
Ich habe meinen weitgehend vorgebaut und das Banner vorerst weggelassen. Ich möchte es durch eine Messingstange ersetzen, da die originale Bannerstange aus Metall für ihre Größe zu weich ist und sich leicht verbiegt oder bricht.
Ich habe die Teile zusammengebaut, alles soweit möglich gesäubert und leider ein paar Schäden im Guss festgestellt, die ich nun als Kampfschäden ausarbeiten muss. Zuerst habe ich ihn weiß grundiert und dann noch eine Schicht Imperial Yellow von Titan Hobby aufgetragen. Spoiler vorweg: Macht es nicht so. Wenn ihr keine Airbrush habt, grundiert dieses schwere Metallteil lieber schwarz, bürstet es anschließend kräftig mit Metallfarbe trocken, klebt alles ab, was dunkel bleiben soll, und geht dann an die Hauptfarbe eures Ordens.
Alle dunklen Bereiche in den Vertiefungen zu bemalen, ohne das Gelb zu versauen, war auf jeden Fall zeitaufwendig. Und nachdem die Grundfarben blockiert waren, stieß ich auf mein übliches Problem bei diesem Projekt: Wie adaptiert man die Kontrastfarben für die 3. Kompanie der Imperial Fists? Wie ihr sehen könnt, habe ich dafür eine Collage aus den Codices von Angels of Death und Ultramarines gemacht. Ich glaube, irgendwo in der 3. Edition gibt es ein Bild eines Imperial-Fists-Dreadnoughts, aber ich konnte es im späteren Codex nicht finden. Vermutlich war es in einem Battle Report. (Update im White Dwarf #34 aus dem Oktober 1998 enthält einen Imperial-Fists-Dreadnought, aber an die Ausgabe komme ich gerade nicht ran).
Wir haben eine längere Diskussion über die Bases des Dreadnoughts geführt — nicht nur über meinen, sondern auch über den Chaos-Dreadnought und so weiter. In späteren Editionen ist das kein Problem, da man die 80mm Rundbase bekommt, aber in der 2. Edition gab es eine Mischung aus Selbstbau-Lösungen: Manche haben diese Modelle auf eckige 50mm Bases gequetscht, andere haben die alten flachen Titan-Bases verwendet, oder sie haben ganz auf eine Base verzichtet.
Des Rot’n Gobbos Blechgit Showcase
In unserer Rezension haben wir uns mit Des Rot'n Gobbos Blechgit / Da Red Gobbo's Tinboy beschäftigt, und jetzt ist es Zeit, ihn zu bemalen! Ich habe diese Miniatur zusammen mit dem Manticore Knight bearbeitet und hatte eine besondere Idee dafür.
Genau wie bei der Figur aus Warhammer Quest wollte ich das Farbschema ändern. Da der Tinboy wie ein Nussknacker aussah, habe ich online nach Farbschemata für Nussknacker gesucht. Ein bekanntes Modell aus dem Erzgebirge in Deutschland hat seine Farben von den Husaren, was ich passend fand und sicherlich eine Abwechslung von der großen Menge an Rot darstellen würde.
Deth Wizards – Origins of Givana Teil 4
Wenige Tage nach ihrem 16. Geburtstag hatte sie es geschafft. Großvater hatte ihr genaue Anweisungen gegeben:
„Lass dich nicht von seinem Äußeren täuschen Givana. Er mag wie die skelettierten Gebeine eines Menschen wirken, doch der Verfluchte ist viel mehr als das. Entgegen der anderen Schergen wohnt ihm eine rudimentäre Intelligenz inne. Dies war im Leben kein guter Mensch und seine bösartige Gerissenheit saß so tief, dass sie selbst den Tod überdauert hat. Erweckt man ihre Gebeine, braucht es einen talentierten Nekromanten, um ihn unter Kontrolle zu halten. Daher nennen wir diese Art der Erweckten ‚den Verfluchten‘.
Doch hat man die Formeln und Riten erst einmal gemeistert, ist er ein fähiger Diener. Die rudimentären Überbleibsel seiner früheren Intelligenz machen ihn zudem zu einem geeigneten Leibwächter.“
„Einen Leibwächter, Großvater? Warum brauchen wir Leibwächter?“ fragte Givana.
„Nun, die Menschen haben Angst, vor Dingen die sie nicht verstehen. Du gehörst nun zu einem kleinen Kreis Eingeweihter, die verstehen, dass der Tod nur ein Schritt auf einer langen Reise ist. Doch wir haben eine Aufgabe auf dieser Welt. Wir halten die Welt der Toten und der Lebenden in einem Gleichgewicht. Jene die nicht eingeweiht sind, werden dies aber nicht verstehen und uns nach dem Leben trachten. Hüte dich also, wenn du mit anderen sprichst. Verliere nie ein Wort darüber, auf welchem Weg wir wandeln.“
Zwei weitere Bogenschützen und der Verfluchte, den ich mit diversen Resten meiner Bitzbox umgebaut habe, sind fertig. Wie erwähnt habe ich mich mal am Leuchteffekt in den Augenhöhlen probiert. Hm, so richtig zufrieden bin ich nicht, aber ich werde ihn so lassen. Denn ab und zu muss ich mich auch selbst daran erinnern, dass ein Fehler nicht zwingend ein Rückschritt ist, sondern eine Grundlage auf der man beim nächsten Mal aufbauen kann.
Deth Wizards – Origins of Givana Teil 3
Givana war ein Naturtalent, daran bestand kein Zweifel. Die meisten Schüler benötigten über ein Jahr einen zweiten Widergänger gleichzeitig zu beherrschen, während sie gleich drei in der Hälfte der Zeit erreicht hatte. Wenn sie weiter so schnell lernen würde, würde er sich schon bald darum kümmern müssen ihren Unterschlupf besser zu verstecken. So viel Talent zog im Leben eines angehenden Nekromanten stets unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich.
Skelette bemalen macht wirklich Spaß. Abgesehen davon, dass sie wirklich schnell zu bemalen sind, selbst wenn man mehr Aufwand in sie reinsteckt. Ein weiterer Bonus ist, dass man sie gut wiederverwenden kann. Untote sind in meinen Augen der generische Bösewicht, den man in Scharen aufstellen und bedenklos für cineastische Szenarien dahinmetzeln kann, ohne für jeden Charakter eine spannende Hintergrundstory zu benötigen.
Mortal Gods – Das Heer von Theben
Also wer hätte das gedacht? Ursprünglich wollte ich nur eine kleine Truppe Thebaner für Demozwecke bemalen, aber nachdem die „kleine“ Demo so erfolgreich war und bei meinem Besuch beim Rhein Main Tabletopclub e.V. auch eine Demo in voller Spielgröße gut angekommen ist, habe ich mich entschlossen sowohl die Thebaner als auch die Plataier auf volle Größe zu bringen.
Tatsächlich hat bei beiden Armeen auf nicht mehr viel gefehlt, denn ich habe schon zuvor beide Fraktionen bereits um eine weitere Einheit vergrößert.
Die ursprüngliche Größe der Thebaner
Die Herausforderung bestand eher darin sie nicht nur optisch einem Thema unterzuordnen, sondern sie auch spielerisch so aufzubauen, dass sie ihren eigenen Charakter haben. Im Falle der Thebaner schien mir ein bisschen mehr Punch die richtige Wahl zu sein und so ich sie um einen weiteren Trupp Schleuderer, einen Veteranen der Hopliten sowie einem neuen Modell für den Lochagos erweitert. Der ursprüngliche Anführer ist in die Rolle eines Hauptmanns gerückt und stellt nun als Promachos den kleineren der beiden Nahkampfhelden dar.








































