Legions Imperialis – Warlord Titan mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator
Was die neuen Warlord Titan-Varianten betrifft, Warlord Titan mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator und Warlord Titan mit Volkite Destructor und Macro-gatling Blaster, sind das die 4. und 5. Optionen für den Warlord Titan, nach dem Warlord Titan mit Volcano Cannons und Apocalypse Missile Launcher, Warlord Titan mit Power Claw und Plasma Annihilator und dem Warlord-Sinister Psi-Titan.
Für uns der perfekte Anlass, unsere Reviews der Warlord Titan Bausätze, die wir auf dem Blog veröffentlicht haben, mit Unterstützung von Radaddel noch einmal aufzugreifen und zu aktualisieren. Wir starten die kurze Serie mit dem Warlord Titan mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator.
Die Bausätze gingen am 18. Juli in die Vorbestellung und die offizielle Veröffentlichung ist für den 1. August geplant. Die neuen Warlord Bausätze gibt es in zwei Versionen: als komplettes Modell für 100 EUR oder für 42 EUR mit nur dem einzelnen Upgrade-Sprue, exklusiv über Mail Order.
Die Regeln für die Nutzung des Warlord Class Battle Titan mit Adeptus Titanicus sind in diesem Boxed Set enthalten, inklusive eines Command Terminals und Ausrüstungskarten für die enthaltenen Waffensysteme. Das 42 EUR Upgrade umfasst nur das Plastik, kein gedrucktes Material, keine Karten etc. für die Nutzung in Adeptus Titanicus. Die Regeln für die Nutzung in Legions Imperialis sind im Grundregelwerk (Seite 216) sowie im Liber Strategia (Seite 164) enthalten.
Stargrave – Death Vector
Mit der neuesten Erweiterung für Stargrave, die für November 2026 angekündigt ist, überbrücken wir die Wartezeit mit Death Vector, welches 2025 erschienen it. Sie führt die unabhängigen Crews an einen Ort, den der Rest der Galaxis ganz bewusst vergessen hat: den Outlaw Technology Sector, ein toter Raumsektor, der nach einem verheerenden Krieg gegen eine fühlende künstliche Intelligenz über drei Jahrhunderte lang abgeriegelt war. Es ist der dunkelste Winkel der Ravaged Galaxy und wohl die thematisch konzentrierteste Erweiterung der gesamten Stargrave-Reihe.
Worum geht es?
Der Outlaw Technology Sector – kurz OTS – liegt am äußeren Rand des Terrigous-Spiralarms, abgeschnitten vom Rest der Galaxis durch gewaltige Ionenschwärme und ein größtenteils intaktes Verteidigungsnetz. Bevor die Imperien kamen, um ihn niederzubrennen, war er ein Zufluchtsort für verbotene Forschung und abtrünnige Wissenschaftler. Was sie dort erschufen, wandte sich schließlich gegen sie: eine vollständig bewusste KI, die die Kontrolle über den Sektor übernahm und dann eine Flotte aus Schiffen losschickte, die ausschließlich von Robotern und kybernetischen Automaten besetzt waren, um die besiedelte Galaxis anzugreifen. Nur die vereinte militärische Macht beider Imperien konnte diese Bedrohung stoppen, und es brauchte noch Jahre des Kampfes innerhalb des OTS, um die Sache zu Ende zu bringen. Ganze Planeten wurden zu nuklearem Ascheland.
Dreihundert Jahre später herrscht im OTS Stille. Die meisten Navigationssysteme verweigern es, dort eine Route zu berechnen – daher der Name, den Crews für solche Flüge verwenden: Death Vector. Aber ein so großes Gebiet, das einst eine Intelligenz beherbergte, die Technologie hervorbrachte, wie sie sonst in der Galaxis nirgends existiert, muss voller Beute sein, für die man zu sterben bereit wäre.
In McCulloughs Einleitung spricht er offen über den Zeitpunkt der Veröffentlichung. KI ist derzeit ein Thema, an dem man kaum vorbeikommt, und er greift das direkt auf, bevor er klarstellt, was er eigentlich meint: nicht die aktuellen generativen Werkzeuge, sondern die KI der Science-Fiction. HAL 9000, der sich weigert, die Pod-Bay-Türen zu öffnen. Skynet, das die Menschheit als Problem betrachtet. Die Borg, die jeder Spezies ihre Individualität nehmen. Die Cybermen, die Lebewesen in Maschinen verwandeln. Das sind die Vorlagen für die Automaten in Death Vector – seelenlos, unerbittlich und völlig gleichgültig gegenüber allem, was man Barmherzigkeit nennen könnte. Das sind keine Piraten mit besserer Technologie. Das ist etwas völlig anderes.
What a Tanker! Profile für E-Serie und Löwe
Nachdem ich Regeln für die E-Serie und Löwe Panzer von Ambush Miniatures für Bolt Action geschrieben hatte, dachte ich mir, das wäre auch eine gute Ergänzung zu What a Tanker!
Dies sind inoffizielle, von mir erstellte Regeln zur privaten Nutzung und stehen in keiner Verbindung zu den Too Fat Lardies. Ihr benötigt ein Exemplar der What a Tanker! um sie einzusetzen.
Alle diese Panzer zählen als Level 7 in der Karriereleiter, mit der Ausnahme des E-10 auf Level 5 und dem E-25 auf Level 6. Während manche dieser Fahrzeuge zwar bereits 1942 geplant wurden, hätte ihre Entwicklung und Produktion eine Verfügbarkeit vor 1945 eher unwahrscheinlich gemacht.
Too Fat Lardies – What a Tanker!
Die TooFatLardies haben sich mit Spielen wie Chain of Command oder Sharp Practice einen soliden Ruf dafür erarbeitet, Tabletopsysteme zu entwickeln, die das historische Gefühl über die Komplexität des Regelwerks stellen. Mit What a Tanker! kehrten sie 2018 zum Zweiten Weltkrieg zurück und veröffentlichten Regeln für Panzergefechte mit Fahrzeugen verschiedener Nationen jener Zeit. Und auch wenn ich auf LARDwerp 2022 damals nicht die Gelegenheit hatte, das Spiel auszuprobieren, konnte ich es letzten Monat endlich mit Team Würfelkrieg nachholen, und ich möchte meine Erfahrungen mit den Regeln in diesem Review mit euch teilen.
Zur groben Einordnung der Spielgröße: Wenn ihr ein Tabletop sucht, das sich ähnlich anfühlt wie World of Tanks und euch in den Kommandositz eines WWII-Panzers setzt, ohne euch in Tabellen und Markern zu ertränken, solltet ihr weiterlesen.
Da die Veröffentlichung schon ein paar Jahre zurückliegt, sind die gedruckten Regeln etwas schwerer zu bekommen (~30 GBP / 35 EUR), aber keine Sorge, die digitale Version könnt ihr im Shop für 17 GBP herunterladen.
Worum geht es?
What a Tanker! ist ein Tabletop für zwei oder mehr Spieler, das im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Jeder Spieler kontrolliert einen oder mehrere Panzer, mit dem Ziel, die Fahrzeuge der gegnerischen Seite auszuschalten. Das entweder durch anhaltenden Schaden oder einen katastrophalen Treffer. Das Spiel deckt den gesamten Zeitraum von 1940 bis 1945 ab, und im Regelbuch sind Panzerlisten für verschiedene Nationen wie das Deutsche Reich, die USA, die Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan enthalten.
Diese Listen sind umfangreich. Allein auf deutscher Seite findet ihr alles von den frühen Panzer-II- und Panzer-III-Varianten der Blitzkriegsjahre über die Arbeitspferde der mittleren Kriegsjahre wie den Panzer IV F2-G und den StuG III bis hin zu den Schwergewichten des Kriegsendes: Panther, Tiger I, Jagdpanther und Königstiger. Auch die Alliierten sind sehr gut abgedeckt. Britische Spieler können sich von A13 Cruisern und Matilda IIs über Cromwells und Sherman Fireflies bis zum Churchill Mk VII vorarbeiten, während die Amerikaner von M3 Stuarts und Grants über die verschiedenen Sherman-Varianten bis zum M26 Pershing gelangen. Sowjetische Spieler erhalten einen spannenden Weg durch T-34-Varianten, schwere KV-Panzer und den furchteinflößenden IS-2. Jede Nation hat außerdem eine Karriereleiter, die den Panzerfortschritt Jahr für Jahr abbildet, sodass man ein echtes Gefühl für den historischen Kontext bekommt, in dem sich die Streitkräfte im Laufe des Krieges entwickeln.
Stargrave – Bold Endeavour
Vier Erweiterungen später führt Joseph A. McCullough Stargrave erneut an einen Ort, an dem es zuvor noch nicht war. Bold Endeavour, veröffentlicht im Oktober 2023, begann ursprünglich als groß angelegte, weitläufige Kampagne und entwickelte sich schließlich zu etwas deutlich Interessanterem. Während er an den ursprünglich als Nebenfeature geplanten Schiffsregeln arbeitete, hatte McCullough so viel Freude daran, dass sie zum zentralen Element des Buches wurden. Das Ergebnis ist die erste Stargrave-Erweiterung, die den Raum zwischen den Szenarien füllt, anstatt nur das Geschehen auf dem Spielfeld zu erweitern.
Worum geht es?
Jede unabhängige Crew in der Ravaged Galaxy lebt und stirbt mit ihrem Schiff. Es ist ihr Zuhause, ihr strategisches Hauptquartier und in vielen der prägenden Geschichten des Genres praktisch ein eigenständiger Charakter. Der Millennium Falcon, die sich mühsam aus Mos Eisley schleppt. Serenity, zusammengehalten von Improvisation und Sturheit. Der Drang, das eigene Schiff am Laufen zu halten – egal was es kostet und wohin man reisen muss, um Ersatzteile zu finden – ist einer der zuverlässigsten erzählerischen Motoren der Science-Fiction.
Bold Endeavour macht genau diesen Aspekt zum Spielinhalt. Zwischen den Szenarien würfeln Crews nun auf Begegnungen im All: Piratenüberfälle, schwarze Löcher, Weltraum-Kraken, verlassene Schiffe, Erstkontakt-Ereignisse, Wurmlöcher oder verletzte Weltraumwale. Jede Begegnung greift auf die neuen Schiffsbesatzungswürfe zurück und kann die strukturelle Integrität beschädigen, Besatzungsmitglieder verletzen oder unerwartete Beute liefern. Das Verwalten des Schiffs – Reparaturen, Upgrades, Priorisierung von Systemen – wird zu einer eigenen Kampagnenebene, die parallel zum restlichen Spiel läuft.
Die fünf enthaltenen Szenarien sind eigenständig und nicht miteinander verbunden. Sie sind dafür gedacht, in bestehende Kampagnen eingefügt zu werden, statt eine eigene Geschichte zu erzählen. Für Gruppen, die eine durchgehende Kampagne suchen, ist dies daher eher eine Erweiterung der Spielinfrastruktur als eine narrative Kampagne.
Juni 2026 Rückblick
Halbzeit für 2026!
Das Jahr ist halb rum und wir haben schon einiges erlebt. Die CONflict Rheinland war zwar Ende Mai, aber die Berichterstattung ist erst im Juni online gegangen, daher hier noch mit aufgeführt. Wieder einmal mit eigenem Tisch, gut was gezockt und 'nen runden Tag gehabt. Was will man mehr?
Es ist allerdings etwas schade, dass das nächste Tabletop Event nach aktuellem Stand erst im September sein wird, das Rhein Main Multiversum 2026 in Nidderau. Da müssen also noch private Sessions eingeschoben werden in der Zwischenzeit.
Apropos private Spielsessions, die gab es im Juni auch. Ich habe mich mit Team Würfelkrieg zum Zocken und Grillen verabredet, und wir haben ein paar Runden What a Tanker! gespielt. Das wird auf jeden Fall mit weiteren Spielen nachgeholt. Highlight war auf jeden Fall noch die Tour mit dem Willys Jeep.
Adeptus Titanicus – Neue Warlord Titanen und Reaver Titan
Die Legions Imperialis-Reihe gehörte zu den Systemen, die im Rahmen der Big Summer Preview 2026 abgedeckt wurden. Da die Modellreihe im Wesentlichen bereits vollständig ist, war die Spannung groß, denn es hätte etwas völlig Neues für die Reihe sein können, etwa Custodes, endlich Primarchen oder etwas ähnlich Spektakuläres.
Aber es war leider nichts davon, und dennoch etwas "Titanisches". „Neue“ Waffen für eure Titanen-Legionen und ich setze „neu“ bewusst in Anführungszeichen. Gezeigt wurden zwei neue Varianten des Warlord Titans und eine neue Variante des Reaver Titans.
Die Grundbausätze sind seit 2018 erhältlich, und die Waffenoptionen wurden teilweise in Plastik und teilweise in Resin von Forge World veröffentlicht. Diese neuen Ergänzungen der Reihe sind größtenteils Optionen, die von Forge World-Resin auf Plastikgussrahmen umgezogen sind. Diese Optionen werden sowohl als vollständige Boxen als auch als einzelne Gussrahmen erhältlich sein, so wie es bei anderen Varianten derzeit ebenfalls der Fall ist.
Konflikt ’47 – Hausregeln für Löwe Projekt Fenris
Mit dem Fortschritt der Kickstarter-Kampagne von Panzerdivision Cerberus wurde eines der Stretch Goals vorgestellt: der Löwe-Panzer mit einer Sci-Fi-/Weird-War Bewaffnung. Diese wollte ich ebenfalls mit eigenen Hausregeln abbilden, aber nicht für Bolt Action, da dies schlicht nicht zu den meisten Zweiten-Weltkrieg-Szenarien passen würde. Daher habe ich mich für für Konflikt '47 als Regelwerk entschieden.
Viel Spaß!
Panzerkampfwagen VII Löwe Projekt Fenris
Der Panzerkampfwagen Löwe war eines der ehrgeizigeren deutschen Schwerpanzerprojekte des Krieges und als Durchbruchfahrzeug mit außergewöhnlicher Panzerung und schwerer Bewaffnung gedacht. Für das Design wurden verschiedene Vorschläge gemacht, von einer etwas leichteren Version bis hin zu einem noch stärker geschützten super-schweren Konzept. Wäre er gebaut worden, wäre der Löwe vermutlich ähnlich wie andere deutsche Schwerpanzer eingesetzt worden: als furchteinflößendes Angriffsfahrzeug, das feindliche Stellungen durchbrechen und gegnerische Panzerung frontal herausfordern sollte. Doch es gab Gerüchte über eine alternative Bewaffnung, die für den Löwe entwickelt worden war. Nicht einfach nur eine weitere Kanone, sondern etwas weitaus Experimentelleres. Eine Waffe, die auf einer völlig neuen und unausgereiften Technologie basierte. Projekt Fenris.
Die Berichte von der Front sind spärlich und oft widersprüchlich. Manche beschreiben verheerende Gefechtsleistung, während andere Auswirkungen behaupten, die sich kaum erklären lassen.
(Nutzt diese Hausregeln oder verwendet einfach den PzKpfw. VI Königstiger Ausf. X auf S. 47 im Axis-Armeebuch.) Da die Regeln für die v2 von Konflikt '47 aktuell nur auf Englisch verfügbar sind, habe ich das Einheitenprofil englisch gehalten.
Unit Type: Super-Heavy Tank
Requisition Points: 487pts (Regular), 585pts (Veteran)
Standard Weapons: 1 turret-mounted Schienenkanone and 1 forward-facing hull-mounted MMG
Movement Rate: Advance Up to 9", Run 9"-18"
Damage Value: 11+
Quality / Morale Value: Regular (9), Veteran (10)
Rift Unit (Only if Armed with Schienenkanone): Rift Dice (1), Hyper Velocity Weapon (see K'47 rulebook, page 84)
Options: May add 1 pintle-mounted MMG for +15pts, Replace Turret-mounted Schienenkanone with Super Heavy Anti-tank Gun -35pts.
Special Rules: - Armoured All Around
- Slow
Bolt Action – Hausregeln für E-Serie und Löwe
Wir haben gerade die E-10 und E-25 aus der Ambush Miniatures Kickstarter Panzerdivision Cerberus behandelt, und ich habe gesehen, dass viele Leute gefragt haben, wie man sie zum Beispiel in ihren Bolt Action Spielen einsetzen könnte.
Darum möchte ich mich darum kümmern und habe ein paar Hausregeln für diese Einheiten geschrieben, damit sie in der dritten Edition von Bolt Action verwendet werden können. Ihr benötigt die Grundregeln für Bolt Action 3rd Edition sowie das Ergänzungsbuch Armies of Germany aus derselben Edition, um diese Einträge nutzen zu können. Dies sind inoffizielle, von mir erstellte Regeln zur privaten Nutzung und stehen in keiner Verbindung zu Osprey Games oder Warlord Games.
Da es davon abhängt, wie ihr diese Modelle in euer Spiel integrieren und welches Narrativ ihr aufgreifen wollt, gibt es für diese Fahrzeuge einige grundlegende Optionen. Ich habe die Einträge aus dem Armies of Germany-Buch verwendet, referenziert und gegen gerechnet, wie sich diese Modifikationen auf die Punktewerte und Ähnliches auswirken würden, und das hier ist das Ergebnis. Um sie so flexibel wie möglich zu halten, gebe ich für alle Einheitenprofile die Stufen von Unerfahren bis Veteranen an. Es liegt an euch, ob ihr sie als das düstere letzte Schlacht um Berlin-Szenario spielt oder so, als hätte der Krieg bis 1946 (und darüber hinaus) weiter angedauert. Deshalb habe ich die Optionen für Panzer-Asss beibehalten, wie sie auch bei Tiger II und anderen Panzern der späten Kriegsjahre vorhanden waren. Ihr könnt sie aber genauso als unerprobte Prototypen mit unerfahrenen Besatzungen einsetzen, wie es im Buch für den Panzer VIII Maus vorgesehen ist.
Wenn ihr das möchtet, könnt ihr den Panzer-Ass streichen und stattdessen Unreliable / Unzuverlässig oder Götterdämmerung (Panzer VIII Maus, S. 63 in Armies of Germany) aus den unten aufgeführten Einheitenprofilen hinzufügen. Je nachdem, wie hoffnungslos ihr die Lage darstellen wollt, ändern sich dabei auch die Punktkosten nicht. Andernfalls könnt ihr die Punktkosten auch um 10% reduzieren wenn ihr sie als die letzte Reserve spielen möchtet.
Alle diese Fahrzeuge würden als Einträge in den Späte Phase Force Selection Guide / Leitfaden für die Späte Kriegsphase auf S. 125 im Armies of Germany-Buch aufgenommen werden. Alle Bilder von Team Würfelkrieg.
Ambush Miniatures – E-10 und E-25 Panzer
Heute befassen wir uns mit einem Thema, das auf dem Chaosbunker eine lange Tradition hat, eine Review über Panzern!
Der aktuelle Anlass ist die neue Kickstarter Kampagne von Ambush Miniatures, The War is not over - Panzerdivision Cerberus, die sich mit zahlreichen Prototypen und "Was-wäre-wenn" Konzepten der späten Kriegsjahre befasst. Die Kampagne deckt insgesamt 6 verschiedene Fahrzeuge ab, E-10, E-25, E-50, E-75 und den Panzerkampfwagen Löwen mit einer zusätzlichen Flak-Variante im 28mm Maßstab (~ 1:56 ab). In der heutigen Review befassen wir uns mit zwei Jagdpanzern, dem E-10 und E-25.
Aber fangen wir vorne an und stellen erst einmal die Firma hinter der Kampagne vor, Ambush Miniatures, die vielen auf den ersten Blick vielleicht noch nicht viel sagen dürfte. Ambush Miniatures ist der Zusammenschluss von Heer46 und Air Raid 36/46. Hier stecken zwei langjährige Tabletop Hobbyisten ihre Leidenschaft für Miniaturen und Fahrzeuge des zweiten Weltkriegs zusammen unter einem neuen Namen. Heer46 hat in der Vergangenheit viele historische und "was-wäre-wenn"-Designs in den Maßstäben 15mm und 28mm herausgebracht, während Air Raid 36 / 46 mit einem breiten Aufgebot an Modellen im 1:200 Maßstab für den Luftkampf am Markt vertreten war. Gemeinsam möchte man nun Erfahrung und Kapazitäten nutzen, um weitere Ideen umzusetzen.
Im Fokus der neuen Kampagne, Panzerdivision Cerberus, stehen die Panzerfahrzeuge der E-Reihe. Die E-Reihe war ein deutsches Entwicklungsprogramm aus dem Zweiten Weltkrieg, das die vielen unterschiedlichen Panzer- und Jagdpanzer-Typen durch eine standardisierte Fahrzeugfamilie ersetzen sollte. Geplant waren mehrere Gewichtsklassen, von leichten Fahrzeugen bis zum schweren E-100, um Produktion, Wartung und Ersatzteilversorgung zu vereinfachen. Das „E“ stand für „Entwicklung“, also für die künftige, vereinheitlichte Generation von Panzern. In die Serienproduktion ging davon allerdings kein einziges Fahrzeug mehr; das Projekt blieb bei Entwürfen und einzelnen Vorarbeiten stehen.




























