Oathmark – Battles of the Lost Age Core Rules 2te Edition
Sieben Jahre nach der ersten Edition kehrt Joseph A. McCullough in die Marches zurück. Oathmark: Second Edition, Battles of the Lost Age ist am 27. August 2026 bei Osprey Games erschienen. Wem der Name McCullough bekannt vorkommt, der liegt richtig. Wir haben auf dem Blog schon einen guten Teil seiner Arbeit vorgestellt, von Frostgrave und Stargrave bis hin zu The Silver Bayonet. Oathmark fällt in dieser Reihe etwas aus dem Rahmen, denn es ist kein Skirmish-Spiel. Es ist ein Massenschlachtensystem, und dahinter steht eine komplette Reihe an Kunststoffminiaturen.
Oathmark war schon immer eine Koproduktion von Osprey und North Star Military Figures. Osprey veröffentlicht die Regeln, North Star produziert die Miniaturen. Einige dieser Kunststoffbausätze haben wir über die Jahre in Reviews vorgestellt, und sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Oathmark Skelett-Infanterie gehört für mich zu den besten Modellen der gesamten Range. Die Goblin-Infanterie hat in Dinos Sword & Sorcery Adventures ein zweites Leben gefunden. Alle unsere Beiträge findet ihr unter dem Oathmark-Tag.
Ich muss an dieser Stelle ehrlich sein: Die erste Edition habe ich nie gespielt. Was mich immer gereizt hat, war die Miniaturenreihe und die Tatsache, dass Michael Anderson an den Sculpts mitgewirkt hat. Die Bausätze sind modular, bieten viele Ausrüstungsoptionen und ein gutes bis sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders die Untoten lachen mich schon seit Jahren an. Eine klassische High-Fantasy-Armee aus Skeletten, zusammengestellt aus bezahlbaren Kunststoffboxen, klingt genau nach der Art Projekt, die mir Spaß machen würde. Die neue Edition war der perfekte Anlass, mir endlich die Regeln selbst genauer anzusehen.
Vorschau auf die Crisis 2026
Die Tage werden kürzer, die Abende am Maltisch länger, und ein Datum im November ist in meinem Kalender schon seit einiger Zeit dick markiert. Am Samstag, den 7. November, öffnen die Tinsoldiers of Antwerp und HQ Gaming die Türen zur Crisis 2026, und natürlich sind wir mit dabei.
Hier die wichtigsten Infos zur Convention im Überblick:
- Datum: Samstag, 7. November 2026, 10:00 bis 17:00 Uhr
- Ort: 't Bau-huis, Slachthuisstraat 60, Sint-Niklaas, Belgien
- Eintritt: 15 EUR
- Veranstalter: Tinsoldiers of Antwerp und HQ Gaming
- Händler: mehr als 40 Aussteller
- Hallenplan: als PDF auf der Eventseite verfügbar (Änderungen vorbehalten)
- Dieses Jahr leider keine Eventminiatur und kein Bring & Buy
Die Crisis ist schon lange ein fester Termin in meinem Eventjahr. Mein erster Besuch war 2011, damals bin ich noch frühmorgens nach Antwerpen gefahren und am selben Abend wieder zurück. Es hat nicht lange gedauert, bis wir gemerkt haben, dass ein einzelner Tag einfach nicht reicht, und so wurde aus der Messe ein richtiges Wargaming-Daddy-Wochenende: Anreise am Freitag, eine Tour durch die flämische Stadt und der traditionelle Abend im Bier Central. Wer tiefer in diese Geschichte eintauchen möchte, kann in meinen Rückblick auf die Crisis in Antwerpen von 2020 reinschauen, einem Jahr, in dem die Messe wie so viele andere ausfallen musste.
Die Jahre danach waren nicht einfach. Corona erzwang eine Pause, und der Brexit hat es den britischen Herstellern und Händlern deutlich schwerer gemacht, die früher eines der prägenden Merkmale der Crisis waren. 2022 waren wir stattdessen auf der LARDwerp, einer kleineren Convention im Clubhaus der Tinsoldiers, die gemeinsam mit den TooFatLardies organisiert wurde. Und 2024 war die Crisis endlich zurück, mit HQ Gaming als zusätzlichem Veranstalter und einem neuen Zuhause außerhalb von Antwerpen.
Sword and Sorcery Adventures – Teil 1
Ein neues Projekt hat immer etwas Magisches an sich, sogar dann, wenn es nicht ganz neu ist. Denn ich habe schon Mal vor längerer Zeit mit einigen kleineren Fantasyprojekten begonnen, aber nicht zu Ende geführt. Dies soll sich nun ändern, indem ich die vielen, kleinen Projektschnipsel zu einem größeren Bild zusammenfüge.
Aber eins nach dem anderen, denn ich bediene mich hier eines kleinen Hilfsmittels. Wie die meisten Hobbyisten, habe ich daheim ein wahres Füllhorn an Ideen und ebenso vielen Miniaturen rumfliegen, alle ungefähr im klassischen 28mm Maßstab. Doch wie motiviert man sich einen so großen Haufen recht unterschiedlicher Modelle auch zu bemalen?
Die Lösung kommt in Form einer Geschichte, die sich über mehrere Spielsysteme spannt, in denen man in aller Ruhe die verschiedenen Protagonisten und Antagonisten unter die Lupe nehmen kann. Da die letzten zehn Jahre das Hobby mit diversen Fantasy Skirmishern und Solospielersystemen bereichert haben, ist es gut möglich kleinere Gruppen von Modellen für verschiedene Systeme zu bemalen und dennoch gelegentlich zu spielen.
Necromunda Roleplay – Was ist im Underhive passiert?
Als Games Workshop auf der diesjährigen Big Autumn Preview das Necromunda: Rollenspiel gezeigt hat, sah es nach einer beschlossenen Sache aus, und ich fühlte mich sofort an Inquisitor erinnert, den Specialist-Games-Titel im 54mm Maßstab aus dem Jahr 2001, oder besser gesagt an die spätere Community-Adaption namens Inq28 / Inquisimunda, die das gesamte Spiel in den 28mm Maßstab und sehr oft auch in den Underhive verlegt hat.
Die Ankündigung von achtzehn Miniaturen, einem 224 Seiten starken Regelbuch, Charaktererschaffung, zwei Abenteuern, einem Arbitrator-Schirm, Handouts und Würfeln brachte die Präsentation nah an ein klassisches Rollenspiel, wie man es von Dungeons & Dragons oder, in Deutschland, vom Schwarzen Auge kennt, nur eben im Underhive. Die Ankündigung, die die frisch überarbeitete Necromunda-Reihe mit einem klassischen d100-Rollenspielkern verband, trug den Vermerk "coming soon" und blieb danach ohne weitere Informationen. So präsentiert man kein Konzept; so präsentiert man ein Produkt, das kurz davor stand in den Verkauf zu gehen.
Kurz danach lieferte der Artikel auf Warhammer Community nur noch einen 404-Fehler, und das Spiel war auch aus der nummerierten Übersicht der Preview verschwunden. Die Aufzeichnung des Streams zeigte es noch, alles andere war weg. Dann, am Freitag, dem 23. Oktober, tauchte in einem Artikel über Necromunda im Jahr 2027 eine kurze Notiz auf: Es wird kein Necromunda: Roleplay geben.
Die Erklärung von Games Workshop selbst fällt knapp aus. Nach sorgfältiger Abwägung habe man entschieden, den Fokus auf "noch mehr großartige Minis für das Kernspiel" zu legen. Alle in der Big Autumn Preview gezeigten Miniaturen sind weiterhin unterwegs und lassen sich in normalen Necromunda-Partien einsetzen. Nach meinem Verständnis werden die Miniaturen für das Kernspiel neu verpackt, während die gedruckten Rollenspielteile schlicht entsorgt und abgeschrieben werden.
Verpatzte Produktstarts gab es schon in der Vergangenheit. Es gab Probleme mit Warhammer Quest: Cursed City, und es gab Probleme beim anfänglichen Start von Legions Imperialis. Was steckte also diesmal dahinter? Über die obige Aussage hinaus wissen wir es nicht. Mein eigener Verdacht ging in Richtung Lizenzen, denn Cubicle 7 hält die Lizenz für die Warhammer-Rollenspiele, von der Old World über die Mortal Realms bis ins 41. Jahrtausend. Lizenzen sind für Games Workshop ein großes Thema: 2024/25 brachten sie rund 52,5 Millionen GBP ein, etwa 8,5 Prozent des Konzernumsatzes von 617,5 Millionen GBP (Geschäftsbericht). Für das laufende Jahr wird ein niedrigerer Wert von rund 30 Millionen GBP erwartet, was aber immer noch weit mehr ist als zu Beginn der 2020er Jahre, als die Lizenzen nur einstellige Millionenbeträge einbrachten. Lizenzen könnten also ein Problem gewesen sein, aber Cubicle 7 hat das zurückgewiesen: Screenshots einer Aussage ihres Marketingchefs sowie Kommentare von Cubicle 7 auf Facebook besagen, dass sie keine die Lizenz für Necromunda als Rollenspiel halten.
Dazu kursiert ein unbestätigtes Gerücht aus mehreren Quellen, dass Mitglieder der Unternehmensführung das Produkt gestoppt haben, obwohl es bereits angekündigt war, da es sich zu weit vom Markenkern entfernt hätte, dass Games Workshop in erster Linie ein Miniaturenhersteller ist. Ich kann das nicht bestätigen, aber es passt zur offiziellen Aussage oben. Aus geschäftlicher Sicht kann ich eine solche Haltung bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen: Ein eigenes Produkt in einer Kategorie zu platzieren, die man auslizenziert, könnte die Lizenz kannibalisieren und/oder entwerten, und diese Zahlen sind wichtig, wie ihr gerade gelesen habt.
Aber keine Sorge: Wenn euch die Idee von miniaturenbasiertem Rollenspiel im 41. Jahrtausend reizt, sprechen wir in diesem Artikel über Optionen und Alternativen.
Warhammer 40,000 – JoyToy Imperial Fists Mk III Legionary
Dieses Modell steht schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste. Eigentlich nicht der reguläre Legionary, ehrlich gesagt eher ein Breacher, aber die Verfügbarkeit ist ein Problem und die Preise schwanken ziemlich stark, daher habe ich zu einem regulären Imperial Fists Tactical Legionary in Mk III Rüstung gegriffen.
Das ist nicht meine erste größere Warhammer-Figur. Ich besitze einen Funko Pop, einen McFarlane Primaris Space Marine in der Creator's-Variante (die man selbst bemalen kann) und einen Ultramarine aus der alten Weta-Workshop /Sideshow Collectible-Kooperation. Und jetzt also noch eine von JoyToy, im Maßstab 1/18!
JoyToy ist ein chinesischer Hersteller von Actionfiguren, gegründet 2015, der sich vor allem mit beweglichen, vorbemalten Sci-Fi- und Mecha-Actionfiguren im Maßstab 1/18 einen Namen gemacht hat. Seit 2021 besitzen sie eine offizielle Lizenz von Games Workshop, wir sprechen also mittlerweile von rund fünf Jahren, in denen JoyToy richtige Warhammer-Actionfiguren herausbringt. Angefangen hat es mit einer Handvoll Space Marines, mittlerweile ist daraus ein riesiges Sortiment geworden, das Primarchen, Fahrzeuge, Chaos Space Marines, Necrons und zuletzt sogar die ersten Age of Sigmar-Figuren mit den Blacktalons umfasst.
Da ich hauptsächlich reguläre Tabletopminiaturen und Lego sammle, ist das für mich eher ein Ausflug in Neuland, weshalb mir vielleicht nicht alle Fachbegriffe für diese Figuren geläufig sind. Der Tactical Legionary kommt mit etwas weniger Ausrüstung als manche der anderen erhältlichen Figuren: Er hat einen Bolter im Phobos-Schema, vier Paar unterschiedliche Hände, eine Boltpistole im Holster und ein separates Rückenmodul. Ich habe für dieses Modell inklusive Versand rund 30 EUR bezahlt. Der Breacher kostet etwa 60-80 EUR und kommt zusätzlich mit einem Breacher-Schild, Boltpistole, einer Spezialwaffe und einem leeren Holster. Es gibt außerdem weitere Posen bzw. Varianten für Sergeants oder mit anderen Waffen.
Die Preise streuen dabei ehrlich gesagt sehr stark. Es gibt eine UVP aus China, die meisten Angebote auf eBay, die ich gefunden habe, kommen aber tatsächlich aus Frankreich, während bei Amazon die Angebote direkt aus China versendet werden, mit Lieferzeiten von bis zu drei Monaten. Es lohnt sich also, vor der Bestellung genau zu schauen, woher ein Angebot tatsächlich verschickt wird.
Dead Man’s Hand – Stehende Pferde
Great Escape Games hat uns eine ihrer Neuheiten für Dead Man's Hand zugeschickt. Es handelt sich um einen Scatter Terrain-Gussrahmen mit stehenden Pferden samt ein paar Extras, den wir uns heute genauer anschauen.
Das Set Dead Man's Hand - Standing Horses umfasst vier stehende Pferde (zwei Gussrahmen) für 13 GBP, dazu gibt es Bundles mit 3 Sets für 33 GBP statt 39 GBP und 5 Sets für 50 GBP statt 65 GBP. Jedes Set enthält zwei der unten gezeigten Gussrahmen, dazu einen weiteren Gussrahmen mit 5 ovalen Bases.
Der Guss war insgesamt solide. Die Details sind scharf, allerdings waren Gussgrate ein Thema, da sie recht deutlich ausgeprägt waren. Das könnte daran liegen, dass wir für die Review einen frühen Produktions-Gussrahmen bekommen haben und hier noch nachjustiert wird. Trotzdem wurden alle Details sauber umgesetzt, und Gratlinien zu entfernen ist deutlich weniger aufwendig, als Lücken aufzufüllen.
Graal Miniatures – Marius Mules Legends of Rome
Wir hatten Graal Miniatures Anfang des Monats bereits kurz vorgestellt und heute befassen wir uns mit der Infanterie aus dem aktuell laufendem Kickstarter, der Römer im 32mm Maßstab abbildet. Dazu liegen uns ein paar der Charaktere in Blistern und eine Einheit aus einem der Boxed Sets vor.
Obwohl Graal Miniatures über ihren Patreon auch digitale Produkte anbietet, deckt das Crowdfunding rein physische, in Resin 3D-gedruckte Modelle ab, die für Spielsysteme wie Saga: Age of Caesars, Hail Caesar oder Swordpoint angedacht sind.
Aber erst einmal zur Einordnung, denn Römer sind im Tabletop schon eine ziemliche Bank und werden im 25-32mm Maßstab bereits von zahlreichen Herstellern angeboten, u.a. aus Zinn und auch Plastik. Aber Römer ist nicht gleich Römer. Wir werden das jetzt etwas vereinfacht kurz anschneiden, damit wir euch eine schnelle Orientierung geben, ohne hier eine mehrere Bände umfassende Masterarbeit daraus zu machen. Vereinfacht spricht man bei Rom von einem Zeitraum von 509 v.Chr. bis 476 n.Chr. (gemeint ist primär das Weströmische Reich, da das Oströmische Reich bzw. Byzanz noch bis 1453 bestand). Das entspricht einer Spanne von rund 1.000 Jahren, wobei wir die Königszeit vor der Römischen Republik hier mal außen vor lassen.
Die Römische Republik von 509 bis 27 v.Chr. teilt sich noch einmal in drei Epochen: die Frühe Republik, in der Rom schrittweise Italien eroberte, die Mittlere Republik mit den Punischen Kriegen und der Expansion im Mittelmeerraum, sowie die Späte Republik, in die u.a. Caesar, die Römischen Bürgerkriege, die Marianischen Heeresreformen und der Gallische Krieg fallen. Schon diese drei Phasen zeigen Unterschiede in Rüstung und Bewaffnung der Soldaten. Auf die Republik folgte die Römische Kaiserzeit (27 v.Chr. bis zur Reichsteilung in West und Ost 395 n.Chr.), in der das Römische Reich 117 n.Chr. seine größte Ausdehnung erreichte. Danach folgt die Spätantike bis zum Ende des Weströmischen Reichs 476 n.Chr. Noch einmal vereinfacht kann man im Tabletop aber grob in Republican Romans und Imperial Romans gliedern, was optisch die deutlichsten Unterschiede ausmacht. Davon abzugrenzen sind noch die Late Romans der Spätantike, die wiederum ganz anders aussehen.
Warhammer Colour – Teil 1
Diesen Beitrag habe ich 2019 zum Start der Contrast-Farben geschrieben. Seitdem ist im Farbregal von Games Workshop so viel passiert, dass eine Überarbeitung fällig war: deutlich mehr Contrast-Töne, neu angemischte Shades und seit März 2026 ein neuer Name für das komplette Sortiment - Warhammer Colour.
Der Name Citadel begleitet Games Workshop schon seit den frühen Tagen, als die Firma eher Verlag und Vertrieb war als Miniaturenhersteller. Unter dem Label liefen Figuren (damals neben Marauder und ein paar weiteren Miniaturenreihen), aber eben auch Farben und Pinsel. Glazes, Technicals und Co. waren noch Zukunftsmusik, trotzdem haben sich die ersten Farbtöpfe bei vielen genauso eingeprägt wie die Zinnfiguren selbst.
Wer sich für die Anfänge interessiert, kommt an Mike McVey nicht vorbei, der das Bemalstudio und 'Eavy Metal maßgeblich geprägt hat. Auf Realm of Chaos 80s gibt es ein lesenswertes Interview mit ihm, in dem auch die ersten Citadel-Farben in ihren hohen, runden Töpfen zu sehen sind. Diese Topfform lebt bis heute bei Coat d'Arms weiter. Oft wird behauptet, Coat d'Arms habe die Citadel-Farben damals produziert. Das stimmt so nicht: Hergestellt hat sie HMG Paints aus Manchester, und Black Hat Miniatures hat die Rezepturen aus dieser Zeit später für die eigene Coat-d'Arms-Reihe übernommen. Falls euch die Töpfe bekannt vorkommen, obwohl ihr damals noch gar nicht dabei wart: Auch das P3-Sortiment von Privateer Press und Wargames Foundry nutzten diese Bauform.
Graal Miniatures – Marius Mules Roman Kickstarter Vorschau
Graal Miniatures ist ein neuer Name, und Marius' Mules: Legend of Rome ist das erste Projekt. Hinter dem Label steht Quentin Renaud, ein französischer 3D-Artist, der jede Miniatur selbst modelliert. Der Kickstarter ist am Dienstag, dem 6. Oktober, gestartet, und Quentin hat mir vorab freundlicherweise eine breite Auswahl an Modellen zugeschickt, von regulären Legionären bis zu mehreren Charaktermodellen.
Welche Römer?
Die Range deckt das späte 2. Jahrhundert v. Chr. ab, eine Epoche, die in 28mm nur selten Beachtung findet. Es geht um das Heer des Gaius Marius in den Kriegen gegen Kimbern und Teutonen, also um die Zeit, in der sich die Legionen der Republik zu jener Berufsarmee entwickelten, die später Gallien erobern sollte. Der Name spielt auf den Spitznamen an, den sich Marius' Soldaten verdienten, weil sie ihre Ausrüstung auf dem Marsch selbst trugen.
Die Range ist als vollständige Armee angelegt und nicht als Handvoll Vitrinenstücke. Sie umfasst Legionäre, Kavallerie, Auxiliartruppen, Offiziere und historische Persönlichkeiten. Dazu gehört eine Kommandogruppe mit Centurio, Signifer und Tubicen, und Charaktere wie Quintus Servilius Caepio und Lucius Cornelius Sulla zeigen, wohin die Reise geht. Posen und Ausrüstung sind modular, eure Einheiten sehen also nicht aus wie zwanzig Kopien desselben Mannes.
Asmodee Event Exclusive auf der SPIEL 2026 für Star Wars Legion und Marvel Crisis Protocol
Zwei Convention Exclusives auf der SPIEL 2026: Concept Boba Fett und Mephisto
Asmodee bringt zwei der diesjährigen Convention Exclusives von Atomic Mass Games mit zur SPIEL nach Essen, und ausnahmsweise müsst ihr am Donnerstagmorgen nicht zum Stand sprinten, um eines davon zu ergattern. Beide Miniaturen lassen sich vorab über ein Ticketsystem reservieren, das übliche Gedränge nach dem Prinzip "wer zuerst kommt, mahlt zuerst" entfällt also.
Star Wars: Legion, Concept Boba Fett
Bevor Boba Fett zum ramponierten grünen Kopfgeldjäger wurde, den wir aus Das Imperium schlägt zurück kennen, sah er noch ganz anders aus. Dieses Exclusive zeigt Fett so, wie er in der ursprünglichen Konzeptzeichnung zu Das Imperium schlägt zurück auftauchte, im komplett weißen Look des frühen Entwurfs. Die Resin-Miniatur kommt mit zwei Helmoptionen, die zeigen, wie sich das Design vom Konzept bis zur Leinwand entwickelt hat, dazu gibt es Foil-Spielkarten. Das Modell ist als Ersatz für den regulären Boba Fett im Spiel gedacht, Marker liegen deshalb nicht bei. Preis: 40 EUR.
Marvel: Crisis Protocol, Mephisto



































