Dino’s Allerlei 2026 – Part 1
Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, gab is in letzter Zeit weniger Artikel von mir auf dem Bunker. Privat war und ist derzeit leider zu viel los, um eine bessere Frequenz bei Artikeln zu erreichen und meinen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Also habe ich mir überlegt einen stärker ungefilterten Blick auf meine Hobbyaktivitäten zu geben, indem ich öfter mal Updates spontaner Natur gebe. Sobald sich dann in einem Projekt in einem gewissen Themenbereich etwas tut, schreibe ich dann einen entsprechenden Artikel, der besser dem eigentlichen Thema zuordenbar ist.
Also…vor ein paar Tagen hatte ich einem seltsam produktiven Abend, bei dem ich ein paar Minis vorbereitet und bei zweien die Haut bemalt habe. Dieser Waffenknecht ist für Drudenfuss...Oathmark...Dragon Rampant...äh....ETLICHE Systeme, bei denen ich einen mittelalterlichen Kerl einsetzen kann. Der Zusammenbau hat mir so Spaß gemacht, dass ich mich da gleich ransetzen wollte. Ich hab die Schwertscheide die unter dem Gambeson verlief und durch ein Loch rausschaute weggeschnitten und eine übrige Schwertscheide von einem Victrix Gallier drübergeklebt. Das sollte optisch passen. Bin nur noch nicht sicher wie ich bei dem weitermache, weil vor meinem geistigen Augen so viele braune Flächen zu sehen sind, aber noch keine Farben.
Ja....welche Farbe soll er denn überhaupt kriegen, wenn es soweit ist? Ideen?
Zeitgleich hab ich die Haut des Rhapsoden bemalt, das ist in Vorbereitung auf das Rhein Main Multiversum, bei dem ein erster Blick auf die Armeeliste der Thebaner für Mortal Gods gewährt wird. Heut Abend kommt dann der Gurt und die Tunika dran. Aber auch hier bin ich nicht sicher...den Umhang könnte ich in Rot anmalen, damit würde er in das Armeebild passen, denn ein Reiter den ich bemalt habe hat auch einen roten Umhang, aber irgendwie ist schon die weiße Tunika nicht so glaubwürdig und wird nur wegen des Armeebildes so bemalt. Hm...den Umhang vielleicht in einem dunklen Braun? Oder Grün mit ein paar beigefarbenen Streifen? Entscheidungen, Entscheidungen...
Deth Wizards – Origins of Givana Teil 4
Wenige Tage nach ihrem 16. Geburtstag hatte sie es geschafft. Großvater hatte ihr genaue Anweisungen gegeben:
„Lass dich nicht von seinem Äußeren täuschen Givana. Er mag wie die skelettierten Gebeine eines Menschen wirken, doch der Verfluchte ist viel mehr als das. Entgegen der anderen Schergen wohnt ihm eine rudimentäre Intelligenz inne. Dies war im Leben kein guter Mensch und seine bösartige Gerissenheit saß so tief, dass sie selbst den Tod überdauert hat. Erweckt man ihre Gebeine, braucht es einen talentierten Nekromanten, um ihn unter Kontrolle zu halten. Daher nennen wir diese Art der Erweckten ‚den Verfluchten‘.
Doch hat man die Formeln und Riten erst einmal gemeistert, ist er ein fähiger Diener. Die rudimentären Überbleibsel seiner früheren Intelligenz machen ihn zudem zu einem geeigneten Leibwächter.“
„Einen Leibwächter, Großvater? Warum brauchen wir Leibwächter?“ fragte Givana.
„Nun, die Menschen haben Angst, vor Dingen die sie nicht verstehen. Du gehörst nun zu einem kleinen Kreis Eingeweihter, die verstehen, dass der Tod nur ein Schritt auf einer langen Reise ist. Doch wir haben eine Aufgabe auf dieser Welt. Wir halten die Welt der Toten und der Lebenden in einem Gleichgewicht. Jene die nicht eingeweiht sind, werden dies aber nicht verstehen und uns nach dem Leben trachten. Hüte dich also, wenn du mit anderen sprichst. Verliere nie ein Wort darüber, auf welchem Weg wir wandeln.“
Zwei weitere Bogenschützen und der Verfluchte, den ich mit diversen Resten meiner Bitzbox umgebaut habe, sind fertig. Wie erwähnt habe ich mich mal am Leuchteffekt in den Augenhöhlen probiert. Hm, so richtig zufrieden bin ich nicht, aber ich werde ihn so lassen. Denn ab und zu muss ich mich auch selbst daran erinnern, dass ein Fehler nicht zwingend ein Rückschritt ist, sondern eine Grundlage auf der man beim nächsten Mal aufbauen kann.
Deth Wizards – Origins of Givana Teil 3
Givana war ein Naturtalent, daran bestand kein Zweifel. Die meisten Schüler benötigten über ein Jahr einen zweiten Widergänger gleichzeitig zu beherrschen, während sie gleich drei in der Hälfte der Zeit erreicht hatte. Wenn sie weiter so schnell lernen würde, würde er sich schon bald darum kümmern müssen ihren Unterschlupf besser zu verstecken. So viel Talent zog im Leben eines angehenden Nekromanten stets unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich.
Skelette bemalen macht wirklich Spaß. Abgesehen davon, dass sie wirklich schnell zu bemalen sind, selbst wenn man mehr Aufwand in sie reinsteckt. Ein weiterer Bonus ist, dass man sie gut wiederverwenden kann. Untote sind in meinen Augen der generische Bösewicht, den man in Scharen aufstellen und bedenklos für cineastische Szenarien dahinmetzeln kann, ohne für jeden Charakter eine spannende Hintergrundstory zu benötigen.
Dinos Jahresrückblick 2022
Es ist wieder soweit, ein ganzes Jahr ist ins Land gezogen und ich habe bei meinem Rückblick doch recht gemischte Gefühle. Hobbytechnisch ist es Alles in Allem eigentlich ganz gut gelaufen. Mein Jahresziel habe ich zwar nicht ganz erreicht, doch ich war und bin nahe dran.
Zu Beginn des Jahres schaffte ich es recht schnell, die beiden übrigen Bogenschützen aus dem korinthischen Teil meiner Mortal Gods Armee zu bemalen. Tatsächlich ging das so schnell von der Hand, dass ich am liebsten gleich eine weitere Truppe bemalt hätte und mir mittlerweile auch eine weitere Gruppe zusammengebaut habe.
Korinthische Bogenschützen
Dinos Oktober 2022
Verdammt, es ist schon wieder passiert – ich bin spät dran! Nun, ich kann mich eigentlich nicht beklagen, beruflich läuft es gut, aber ich fürchte, ich werde mein Jahresziel nicht halten können. Klar, ich versuche es natürlich weiter, aber bevor ich mich dem nächsten Projekt widme, namentlich Oathmark, werde ich mein Jahresziel wohl als Etappenziel deklarieren müssen.
Wo wir gerade davon sprechen, Robert, alias Wolpertinger, mit dem ich mittlerweile recht regelmäßig Malrunden via Discord einlege, hat mir für meine Oathmark Armee einen alten Flusstroll umgebaut.
Trubel in Tollonia – Oathmark Kampagne Part 1
Holey kamoley, was habe ich nur getan!? Nachdem ich Anfang des Jahres mit den Nico und Andreas, zwei Freunden aus dem Forum der Tabletopwelt, eine Runde Rangers of Shadow Deep gespielt und mir in der Zeit häufig auch Videos zu Oathmark auf YouTube angesehen habe, kam ich auf die fixe Idee aus dem entstandenen Hintergrund eine kleine Oathmarktruppe aufzubauen.
Während ich mit Nico via Discord so darüber redete, mutierte der Einfall weiter, bis der Gedanke da war, vielleicht ein Wochenende lang eine Oathmark Kampagne zu spielen. Die Grundidee war gut: bemale den vorhandenen Bestand und mach daraus eine Armee, deren Minis auch in mehreren Systemen funktionieren. Zeitpunkt der Fertigstellung? Herbst 2023, evtl. im Oktober, wo weniger los ist.
In nächster Zeit werde ich also noch häufiger auf dieses Thema eingehen, doch für heute stelle ich Euch erstmal meinen Goblin Champion vor. Meine Streitmacht besteht aus einer Nekromantin und ihren untoten Gefolgsleuten, sowie den niedere, in den Dienst gepressten Goblins. In meinen Augen erfüllen sie ausgezeichnet die klassische Rolle des Handlangers und des Kanonenfutters, dass in jeder Filmszene in Scharen den Löffel abgibt. Andererseits ist ihre Zahl meist so groß und ihre verschlagene Hinterhältigkeit so ausgeprägt, dass sie nicht bedeutungslos wirken.
Bei Oathmark sind Goblin Champions nicht ganz so gebrechlich. Sie werden als übelläunige Schläger charakterisiert, die ihren Worten gerne mit eine Peitsche Nachdruck verleihen. So einen Bully wollte ich mit diesem Champion darstellen.
Dinos August 2022
Der Monat in dem die Tabletopaktivitäten normalerweise aufgrund des guten Wetters ganzheitlich zurückfahren, ist auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen - allerdings aus anderen Gründen. Mein neuer Job ist recht einnehmend und birgt einen hohen Reiseanteil, weswegen ich nicht oft dazu gekommen bin, mich an den Maltisch zu setzen.
Dafür habe ich meine erhöhte Reiseaktivität genutzt und an meinem Jahresziel gestrickt, nämlich mehr Kontakt zur Community zu halten und auch ein paar Spiele auszutragen. Ich hatte die Gelegenheit gleich zwei Clubs in der Nähe meines Kunden zu besuchen und bei den Bedburgern war ich gleich mehrmals.
Dinos Juni 2022
Etwas mehr als ein halbes Jahr ist vorübergezogen und endlich, ENDLICH habe ich vier Pinsel und drei Mal Lahmian Medium von Battlefield Berlin erhalten. Klingt seltsam? Ist aber so.
Irgendwie scheine ich mit meinen Bestellungen in letzter Zeit nicht viel Glück zu haben und die Sache hinterlässt einen faden Beigeschmack. Zwischenzeitlich habe ich mal nachgehakt, wie denn der Stand ist und man hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Versandbestätigung gibt, sobald die Bestellung unterwegs ist. Nach mehr als einem halben Jahr Treue für eine offene Bestellung hätte ich ja schon sowas wie ein kleines Dankeschön erwartet, selbst wenn es nur so etwas wie ein Kugelschreiber gewesen wäre.
Oathmark – Skelett Infanterie
Ich konnte mir zwei der Skelett-Infanterie Gussrahmen für Oathmark ertauschen, und da mir das Design der Infanterie gefällt, dachte ich, ich würde sie in einer Review vorstellen. Es geht also nicht um eine ganze Box, sondern nur um den Gussrahmen.
Sie ergänzen das bereits erweiterte Angebot an Plastikbausätzen von Oathmark, die Elfen, Zwerge, Grünhäute und Menschen abdecken. Und sind auf dem Markt, zusammen mit einigen anderen Untoten aus Plastik in 28mm:
- Wargames Factory / Warlord Games Skeletons
- Wargames Atlantic Skeleton Warriors
- Mantic Games Skeleton Regiment
- Deathrattle Skeletons (die erst kürzlich die soliden Skelettkrieger der 7. Edition abgelöst haben)
Monatsrückblick Juni 2021
Ich habe es geschafft, im Juni einige Dinge zu erledigen. Einige neue und finale Zugänge zu meiner Sammlung zum Beispiel.
Ich bin ein großer Fan der Arbeit von Paul Hicks, und eine der selteneren Miniaturen (neben den Event-Miniaturen, die er modelliert hat) ist dieses Set britischer napoleonischer Soldaten, stark beeinflusst im Design von Sean Bean in Sharpe (Die Scharfschützen). Nachdem ich nach einem Händler in Europa gesucht und versucht hatte, diese aus zweiter Hand zu bekommen - aber über fast ein Jahr lang ergebnislos - entschied ich mich, direkt bei Brigade Games zu bestellen. Der Versand war mit 28 USD nicht ganz billig (für insgesamt ~50 USD an Miniaturen), ging aber unglaublich schnell, da diese innerhalb von 10 Tagen ankamen - inkl. Zollabfertigung.
Dies wird keine Massenschlacht werden, sondern wirklich ein kleines Scharmützel rund um Sharpes Schützen. Nachdem ich mir also Chosen Men von Osprey Games angeschaut hatte, es aber beiseite gelegt habe, weil es viel zu groß angelegt ist, da es mehr wie Saga mit 40+ Miniaturen ist und nicht das ist, was ich mir für die kleinen Schlachten vorgestellt hatte, habe ich mich für Song of Drums & Shakos von Ganesha Games entschieden. Tabletop Stories hat eine Rezension über das Regelwerk. Und wenn Sie schon dabei sind, probieren Sie deren Mecha-Spin aus What a tanker aus.






























