Tutorial thebanische Hopliten
Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Tutorial für meine Korinther gemacht habe. Ich gebe zu, als alter Knacker der ich bin, dienen die Tutorials vor allem auch mir selbst dazu, mich daran zu erinnern, wie ich ein bestimmtes Modell bemalt habe. Da die Thebaner gutes Feedback hatten, könnte ich künftig weitere Modelle dafür bemalen. Grund genug also eine kleine Gedächtnisstütze anzulegen…
Haut
Da es sich um Spielfiguren handelt, habe ich diesmal weniger Aufwand in die Schichten gesteckt als bei den Korinthern. Die Grundschicht bestand aus Kobold Skin (Army Painter), dass in einem 1:3 Verhältnis mit Bonewhite (Vallejo Game Color) aufgehellt wurde. Anschließend wurde die gesamte Fläche mit Flesh Wash (Two Thin Coats) gewasht. In dieses habe ich allerdings etwas Rot und zusätzliche Lahmian Medium gegeben, denn Flesh Wash ist sehr dunkel, eher ein brauner Ton, als eine geeignetes Wash für Haut.
Mit der vorherigen Farbe wurden ein paar der Muskeln sowie die Hände akzentuiert. In diesen Mix gab ich reines Weiß hinzu, was den finalen Akzent hergab. Die Füße müsst Ihr nicht akzentuieren, man sieht sie meistens eh nicht.
Konflikt 47 – Autoblinda Beutefahrzeug
Holey Kamoley, dass ich mich an K47 gesetzt habe ist schon eine Weile her. Glücklicherweise habe ich bei einem Blick in die Armeelisten bemerkt, dass das Commonwealth die königstreue Seite der Italiener mittlerweile integriert hat, was für mich flufftechnisch irgendwie stimmig wirkt, da die Ausrüstung ohnehin überwiegend britisch ist.
Also habe ich schnell überschlagen was ich alles für Konflikt 47 im Haus habe, und bis auf einen Offiziersstab in Galahadrüstung, der meine Truppe anführen soll, habe ich alles da. Naja…alles, wenn ich ein paar Anpassungen vornehme…
Zum Beispiel habe ich mal diese italienische Autoblinda auf der Ad Arma Con für einen Zehner abstauben können. Ursprünglich wollte ich daraus nur Scatteglände bauen und ich musste ein paar Macken reparieren, wie diesen abgebrochenen Kotflügel, aber jetzt soll der Wagen die Stelle des Humvee in der Armee einnehmen.
Deth Wizards – Origins of Givana Teil 4
Wenige Tage nach ihrem 16. Geburtstag hatte sie es geschafft. Großvater hatte ihr genaue Anweisungen gegeben:
„Lass dich nicht von seinem Äußeren täuschen Givana. Er mag wie die skelettierten Gebeine eines Menschen wirken, doch der Verfluchte ist viel mehr als das. Entgegen der anderen Schergen wohnt ihm eine rudimentäre Intelligenz inne. Dies war im Leben kein guter Mensch und seine bösartige Gerissenheit saß so tief, dass sie selbst den Tod überdauert hat. Erweckt man ihre Gebeine, braucht es einen talentierten Nekromanten, um ihn unter Kontrolle zu halten. Daher nennen wir diese Art der Erweckten ‚den Verfluchten‘.
Doch hat man die Formeln und Riten erst einmal gemeistert, ist er ein fähiger Diener. Die rudimentären Überbleibsel seiner früheren Intelligenz machen ihn zudem zu einem geeigneten Leibwächter.“
„Einen Leibwächter, Großvater? Warum brauchen wir Leibwächter?“ fragte Givana.
„Nun, die Menschen haben Angst, vor Dingen die sie nicht verstehen. Du gehörst nun zu einem kleinen Kreis Eingeweihter, die verstehen, dass der Tod nur ein Schritt auf einer langen Reise ist. Doch wir haben eine Aufgabe auf dieser Welt. Wir halten die Welt der Toten und der Lebenden in einem Gleichgewicht. Jene die nicht eingeweiht sind, werden dies aber nicht verstehen und uns nach dem Leben trachten. Hüte dich also, wenn du mit anderen sprichst. Verliere nie ein Wort darüber, auf welchem Weg wir wandeln.“
Zwei weitere Bogenschützen und der Verfluchte, den ich mit diversen Resten meiner Bitzbox umgebaut habe, sind fertig. Wie erwähnt habe ich mich mal am Leuchteffekt in den Augenhöhlen probiert. Hm, so richtig zufrieden bin ich nicht, aber ich werde ihn so lassen. Denn ab und zu muss ich mich auch selbst daran erinnern, dass ein Fehler nicht zwingend ein Rückschritt ist, sondern eine Grundlage auf der man beim nächsten Mal aufbauen kann.
Deth Wizards – Origins of Givana Teil 3
Givana war ein Naturtalent, daran bestand kein Zweifel. Die meisten Schüler benötigten über ein Jahr einen zweiten Widergänger gleichzeitig zu beherrschen, während sie gleich drei in der Hälfte der Zeit erreicht hatte. Wenn sie weiter so schnell lernen würde, würde er sich schon bald darum kümmern müssen ihren Unterschlupf besser zu verstecken. So viel Talent zog im Leben eines angehenden Nekromanten stets unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich.
Skelette bemalen macht wirklich Spaß. Abgesehen davon, dass sie wirklich schnell zu bemalen sind, selbst wenn man mehr Aufwand in sie reinsteckt. Ein weiterer Bonus ist, dass man sie gut wiederverwenden kann. Untote sind in meinen Augen der generische Bösewicht, den man in Scharen aufstellen und bedenklos für cineastische Szenarien dahinmetzeln kann, ohne für jeden Charakter eine spannende Hintergrundstory zu benötigen.
Mortal Gods – Bau einer Spielplatte
Da schon eine Weile feststand, dass wir einen Mortal Gods Spielbericht machen wollten, ich aber schlicht nicht die Fähigkeiten hatte mir in kürzester Zeit selbst eine Platte zu bauen, habe ich das einzig sinnvolle in dieser Situation getan: ich habe einen Spezialisten gefragt!
Robert, alias Wolpertinger Miniatures, bot mir an am ersten Augustwochenende eine Spielplatte zu bauen. Ich muss sagen, ich hatte meine Zweifel, ob dies in so kurzer Zeit überhaupt möglich war, doch Robert hielt an seiner Aussage fest und so habe ich reichlich Gebrauch von seiner Erfahrung gemacht.
Ihn handwerklich begabt zu nennen ist eine Untertreibung und so hatte er für eine Hälfte der Platte bereits den fertigen Rohbau erstellt, noch bevor ich Freitag bei ihm ankam. Die andere Hälfte bauten wir schließlich gemeinsam.
Mortal Gods – Verteidiger von Plataiai
Nachdem die Thebaner für größere Demospiele im Rahmen von Clubvorstellungen erweitert worden sind, sind heute die Plataier dran. Auch diese haben nun ihre Standardgröße von 300 Punkten erreicht.
Wie zuvor bestand die Herausforderung darin die beiden Armeen für Demospiele auf Augenhöhe zu gestalten. Während die Thebaner mehr vom Gleichen bekommen hatten, entschied ich mich aufgrund des historischen Backgrounds bei den Plataiern für einen eher verteidigenden Charakter.
Die Plataier wurden um einen Helden und ein paar Bogenschützen erweitert. Der Veteran der Bogenschützen sollte dafür sorgen, dass die Plataier eher abwarten konnten, was das Konzept unterstrich.
Mortal Gods – Athener
Athen. Woran denkt man wohl ad hoc, wenn man diesen Namen hört? Das Parthenon? Die Göttin der Weisheit und Strategie aus der griechischen Mythologie? Nun, wenn man Mortal Gods spielt, denkt man daran wohl an Pfeile. Viele, viele Pfeile…
Da ich diese gerne mal einsetzen würde, habe ich mir das zusätzliche Kartenset der Athener von Footsore Miniatures gegönnt und nehme es unterwegs für Euch unter die Lupe.
Das Set ist derzeit für zwischen 11,- und 15,- Euro erhältlich, je nach Händler und kommt nebst den Karten auch mit einem Booklet. Im Kartenumfang sind die athenischen Truppentypen, namenhafte Helden, neue Ausrüstungskarten sowie zusätzliche Omenkarten enthalten.
Mortal Gods – Das Heer von Theben
Also wer hätte das gedacht? Ursprünglich wollte ich nur eine kleine Truppe Thebaner für Demozwecke bemalen, aber nachdem die „kleine“ Demo so erfolgreich war und bei meinem Besuch beim Rhein Main Tabletopclub e.V. auch eine Demo in voller Spielgröße gut angekommen ist, habe ich mich entschlossen sowohl die Thebaner als auch die Plataier auf volle Größe zu bringen.
Tatsächlich hat bei beiden Armeen auf nicht mehr viel gefehlt, denn ich habe schon zuvor beide Fraktionen bereits um eine weitere Einheit vergrößert.
Die ursprüngliche Größe der Thebaner
Die Herausforderung bestand eher darin sie nicht nur optisch einem Thema unterzuordnen, sondern sie auch spielerisch so aufzubauen, dass sie ihren eigenen Charakter haben. Im Falle der Thebaner schien mir ein bisschen mehr Punch die richtige Wahl zu sein und so ich sie um einen weiteren Trupp Schleuderer, einen Veteranen der Hopliten sowie einem neuen Modell für den Lochagos erweitert. Der ursprüngliche Anführer ist in die Rolle eines Hauptmanns gerückt und stellt nun als Promachos den kleineren der beiden Nahkampfhelden dar.
Mehr Mortal Gods – Mehr Spiele!
Ursprünglich hatte ich diesen Artikel nur als Beitrag auf dem Hobbyforum tabletopwelt.de verfasst, aber Dennis fand, dass es sich ganz gut machen würde, wenn wir auch mal zeigen, dass wir nicht nur Artikel schreiben, sondern auch tatsächlich spielen!
Daher bitte ich die laienhafte Präsentation nachzusehen, die nächsten Zusammenfassungen zu den Spielen werde ich etwas hochwertiger gestalten. Mein Gegner war kein Geringerer als Martin, den ich schon seit über 20 Jahren kenne und unsere Wege haben sich schon so manche Mal am Spieltisch gekreuzt.
Erstes Spiel - Der Preis
Ich war wieder zu Gast beim Rhein Main Tabletopclub e.V. in Nidderau und habe wie erwähnt gegen Martin gespielt. Dieser hatte bei der umfangreicheren Demo letztes Mal so viel Spaß gehabt, dass er seit dem letzten Mal quasi einmal das ganze Spiel in Stücken eingekauft hat und seine kürzlich bemalten Athener ins Feld führte. Martin malte wie eine Maschine und ich will Euch den Schnappschuss seiner Athener nicht vorenthalten, die er in weniger als einem Monat bemalte:
Athener...sammeln!
Deth Wizards – Origins of Givana 2
Da es sich bei Deth Wizards trotz des Ziels auf der CONflict zu spielen eher um ein Nebenprojekt für mich handelt, habe ich beschlossen mich in Sachen Bemalung ein wenig auszuprobieren und mich bei den Skeletten nicht zu hetzen. Natürlich, eigentlich sind das keine besonderen Modelle, aber was soll ich sagen, ich male nun mal gern und lasse mir auch gern Zeit.
Außerdem neige ich dazu zu vergessen wie ich manche Modelle bemalt habe, weshalb ich mir gerne „Rezepte“ schreibe.


































