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21Jan/170

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Um mit dem Triumvirate of the Imperium fortzufahren, ist die nächste Miniatur die ich mir vorgenommen habe der Archmagos Dominus Belisarius Cawl. Meine Review zu Inquisitor Greyfax könnt ihr hier lesen.

Triumvirate of the Imperium Triumvirate of the Imperium

Games Workshop hat die Box letzte Woche zu einem Preis von 65 EUR veröffentlicht. Da ich dort schon alles zur Box geschrieben habe, werde ich dazu nicht ins Detail gehen, aber ein paar Details ergänzen, die mir im Laufe dieses Artikels aufgefallen sind.

Den Meisten dürfte das Uhrwerk auf der Rückseite des Kartons aufgefallen. Man vermutet, dass diese Illustration auf den weiteren Boxen fortgeführt wird und eine vollständige Uhr abbilden soll. Ein weiterer Hinweis ist das Design von "Gathering Storm", mit einer römischen Eins im Hintergrund. Es gibt bereits erstes Artwork / Teaserbilder mit gathering storm römisch Zwei, welches in Verbindung mit den Eldar gebracht wird. Man erwartet eine weitere Box mit thematisch zusammengehörenden Charakteren.

Triumvirate of the Imperium Triumvirate of the Imperium

Aber um bei der aktuellen Box zu bleiben, das Triumvirate of the Imperium, es gibt einen anständigen Kunstdruck, die Anleitung und den vakuumgezogenen Einsatz mit den Gussrahmen.

Triumvirate of the Imperium Triumvirate of the Imperium

Die Anleitung ist als A4 großes Heft gebunden, inkl. Bauanleitung, Regeln und einem Citadel Paint Guide für alle Miniaturen.

Triumvirate of the Imperium Triumvirate of the Imperium

Belisarius Cawl verteilt sich auf drei Gussrahmen, allesamt gut gefüllt und sinnvoll genutzt. Der Guss ist sehr scharf, hat aber recht viele Gussgrate und leider keine optionalen Teile oder Varianten.

Triumvirate of the Imperium - Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium - Belisarius Cawl

Beginnen wir mit dem Zusammenbau des Archmagos, dazu schnappen wir uns die mittelgroße ovale Base und die drei oben gezeigten Gussrahmen.

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Das Modell wird von unten nach oben gebaut, beginnend mit dem Unterkörper. Einer Robe und zahlreichen mechanischen Beinen. Die Passgenauigkeit ist gut und man schafft einen soliden Stand für die Miniatur.

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Der Unterkörper wird um mechanische Tentakel und weitere Beine ergänzt. Diese sind wirklich gelungen modelliert, aber die Gussgrate von den geriffelten Schläuchen und Kabeln zu entfernen ist eher umständlich und zeitraubend.

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Da der untere Körper fast fertig ist, gilt es jetzt Details hinzuzufügen. Kleinere Phiolen, Kabel und Behälter, dazu ein Servoschädel. Letzterer ist ein mutiges Anbauteil, da er nur durch ein dünnes Kabel mit dem Modell verbunden ist und potenzielle Abbruchgefahr darstellt.

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Vor der Robe ist ein spinnenartiger Fortsatz. Ein nettes Detail und ich könnte mir vorstellen, diesen einzeln auf einer 25mm Rundbase zu platieren.

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Der linke Fuss steht auf einem - recht groß ausgefallenem - Buch. Da ich mir vorstellen könnte, dass dies ein recht gesuchtes Bit werden könnte, und abhängig von dem Basethema eurer Armeen, könnte man das Bauteil auch durch etwas anderes ersetzen, bspw. einem Stein oder etwas Geröll, und das Buch für einen interessanterenUmbau hernehmen.

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Nun folgt der Oberkörper. Die Bauanleitung sieht eigentlich vor, diesen erst später auf den Unterkörper zu kleben, nach dem die weiteren Anbauteile verbaut wurden. Aber das ist nicht zwingend notwendig. Schaut euch nur einmal die Größe von dem Bauteil an, höher als ein Terminator. Gelungene Aufteilung mit vielen Details, aber erneut aufwendig von den Gussgraten zu bereinigen.

Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl Triumvirate of the Imperium – Belisarius Cawl

Es gibt weitere Details für den Oberkörper, meist Kabel und den Unterbau für den Seherschädel. Darunter auch das Gesicht, und damit bin ich noch nicht wirklich warm geworden. Erinnert mich ehrlich gesagt etwas an Thomas die Lokomotive, und es wäre eine schöne Sache gewesen, wenn man hier etwas Abwechslung hereingebracht hätte, wie ein alternatives Gesicht. Mir ist bewusst, wir sprechen von einem besonderen Charaktermodell, mit festgelegtem Design, aber wie der reguläre Tech-Priest Dominus über zwei Köpfe zur Auswahl verfügt (und darüber hinaus sogar Optionen bei der Bewaffnung hat), wäre es nett gewesen, etwas mehr Auswahl zu haben. Es stand an der Stelle sogar im Raum den Kopf umzubauen.

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Die erste Waffe wird vorbereitet, der Solar-Atomisierer. Eine mächtige Waffe, allerdings mit kurzer Reichweite. Der Winkel ist festgelegt, man könnte diesen mit etwas feilen / schneiden ändern, aber man sollte das erst zum Schluss tun, da noch weitere Teile verbaut werden und diese dem neuen Winkel dann im Wege stehen.

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Belisarius hat wirklich viele Arme, von denen weitere 5 (!) in diesem Schritt folgen. Der Körper des Seherschädels wird ebenfalls angebracht. Ein nettes Detail sind auch die Schlüssel und der Gehstock, die dem Modell etwas Hintergrund verleihen, die nicht in direktem Kriegszusammenhang steht. Der Gehstock ist eine Fortführung des Designs, welches mit dem Tech-Priest Dominus eingebracht wurde, der ebenfalls Einen nutzt.

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Auf der anderen Seite wird ein interessant aussehender Greifarm ergänzt, der sich im Designmuster hält, das wir von den Imperial Knights und Dune Walker kennen.

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Ein klares Merkmal ist die ungemein riesige meisterhafte Energieaxt, welche Belisarius trägt. Knapp 10 cm lang ist diese sehr präsent und zeigt sich als riesige Variante der Waffen, welche zahlreiche andere Charaktere des Mechanicum tragen. Es macht den Gehstock zwar redundant, aber um ehrlich zu sein, passt die Axt sehr gut zur Gesamtgestaltung der Miniatur. Diese ist zwar wahnsinnig groß, aber fühlt sich trotzdem nicht übertrieben an, wie bspw. eine dieser überzeichneten Animewaffen.

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Der letzte Schritt ist die Kapuze, welche einen Großteil von Belisarius Cawl Kopf verdeckt. Es rettet ein Stück weit die Mitte der Miniatur, da ich das Gesicht nicht als Stärke des Modells bezeichnen würde.

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Ich habe die Größe der Minitaur in der Rezension bereits ein paar mal erwähnt, möchte das aber noch einmal deutlich machen, wie groß das Modell ist. Im ersten Bild sieht man Archmagos Dominus Belisarius Cawl neben einem "regulären" Tech-Priest Dominus, und dabei ist er gut und gerne doppelt so groß in jede Richtung. Und um das noch einmal ins Verhältnis zu setzen, da der Tech-Priest Dominus selbst schon kein kleines Modell ist, hier noch mit zwei weiteren Mechanicus Miniaturen und einem Space Marine.

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Die letzte Bilderreihe in dieser Review widmet sich dem fertiggebauten Modell aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine große Anzahl an Details, viele Überlagerungen, und leider noch ein paar Gussgrate, welche ich erst bei den Nahaufnahmen entdeckt habe.

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Fazit
Es hat wirklich Spaß gemacht, diesen Charakter zusammen zubauen. Sehr beeindruckt und gekonnt geplant, und es ist imposant zu sehen, wie sich diese vielen Einzelteile ineinander fügen und ein so gelungenes Endergebnis erzeugen. Durch den hohen Detailgrad und die "Vielschichtigkeit" des Modells, würde ich allerdings den Bausatz nicht für Einsteiger empfehlen. Verglichen mit anderen Modellen ist es auch keine offene Pose, die sich leicht bemalen lässt, weshalb man es malbedingt vermeiden sollte, alles direkt zusammen zukleben, damit man auch alle Stellen mit dem Pinsel erreicht. Aber darüber hinaus, kann ich mir gut vorstellen, das Belisarius bei vielen Nicht-Spielern Anklang findet, also Sammlern und Malern, als Einzelprojekt.

Aus Sicht des Preises, wird man aktuell "gezwungen" ihn mit den beiden (bzw. 4) anderen Modellen zu erwerben. Und wie bereits in der Greyfax Review angesprochen, sind die 65 EUR kein so schlechter Preis. Vergleicht man Ihn mit dem regulären Tech-Priest der bereits heftige 29 Euro kostet, dürfte er mindestens 35 Euro, aber wahrscheinlich deutlich darüber kosten als Einzelmodell im Blister oder Box.

Zum Design; es ist gelungen umgesetzt, etwas chaotisch, da viel passiert an der Miniatur, aber es passt zu einem derartig ehrwürdigen Charakter. Dennoch, sofern man es nicht selbst macht, wird jeder Cawl gleich aussehen, und das ist etwas schwach. Für einen so langlebigen Charakter, der folglich Zugriff auf eine hohe Vielzahl an Artefakten hat, wäre etwas Abwechslung bzw. Auswahl nett gewesen. Zumindest mit dem Kopf oder der Bewaffnung, evtl. etwas das er während der Kampagne des Niedergangs von Cadia findet, oder welches den Verlauf der Kriegswogen abzeichnet.

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