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6Nov/171

Crisis 2017 – Teil II

Ein weiterer Blick auf die Pforten. Auch zwei Stunden nach dem offiziellen Beginn kommen noch weitere Gäste. Die Ersten, die um 10 Uhr durch die Tür kamen, standen dort seit 08:40 in der Frühe!

Crisis 2017 - Tinsoldiers of Antwerp

Unter den Augen des Meisters selbst, Alex Buchel, hat Studio Tomahawk auch Congo und die kommene zweite Edition von Saga vorgestellt. Wir hatten schon ein paar Eindrücke von Stronghold Terrain erfahren, aber hier gibt es einen tieferen Einblick von Skirmish Wargaming.

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Wargames Foundry / Warmonger Miniatures hatten ihren üblich großen Stand dabei. Recht guter Umrechnungskurs von 1 GBP = 1 EUR. Aber 12 Euro für 6 Miniaturen ist auch nur gerade so okay, insbesondere wenn man überlegt das da ein Großteil 20 Jahre und älter ist. Zu dem vieles aus der Range eher 25mm ist und ich neuere Perry Miniaturen für wenige rGeld bekomme. Und über die Preise von Warmonger Miniatures reden wir nicht. Aber es gibt wohl einen Markt dafür.

Crisis 2017 - Tinsoldiers of Antwerp

Der belgische Club Golden Goblin hatte einen interessanten Tisch aufgestellt und dazu das alte Rogue Trader Regelwerk ausgepackt, für das passende Retro-Spielerlebnis.

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Die Anzahl der deutschen Wargamer vor Ort wächst auch weiter. Daher war es auch keine Überraschung die Kurpfalz Feldherren mit ihrem 1655 AD Tisch zu sehen. Davon hatte ich schon Teile in Speyer auf der Ad Arma Con 2017 früher dieses Jahr gesehen. Es wurden die Regeln nach Donnybrook von der League of Augsburg verwendet. Ad Arma war ebenfalls vor Ort und wurde von K'Town Tabletop unterstützt.

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Pats Laser Cutting hat das Szenario Eroberung von Breda sowie Barsoom (Steampunk-Weltkrieg-Kolonialkriege auf dem Mars) mit Luftschiffen unterstützt. Sehr imposant anzusehen.

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Spectre Miniatures hatte ihr hauseigenes Regelwerk Spectre: Operations dabei. Den Spieltisch kannte ich bereits vom Bauprojekt auf Lead Adventure. Aber es war wirklich toll, den Tisch in echt zu sehen. Ich muss mir hier das Regelwerk noch mal näher anschauen, insbesondere wie es sich im Vergleich zu Ospreys Black Ops schlägt.

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Ein weiterer Aussteller aus Deutschland, Mechworld. Mit sehr wertigem Stand vor Ort hat man für Full Thrust - ein Weltraum-Sci-Fi Schlachtensystem - geworben. Viele der Produkte können auch für andere Weltraumsettings wie bpsw. X-Wing verwendet.

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Modiphius, die ebenfalls nur wenige Tage zur Erholung hatten nach der Spiel, standen auf der Crisis mit Demos für ihr kommendes Fallout Tabletopsystem. Aber das war nicht alles, man hatte noch ein paar Angebote zum neuen Star Trek System und (Restbestand?) Produkte von Achtung Cthulhu dabei.

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Wie fasse ich die Crisis nun zusammen? Nun, ich habe bereits über Antwerpen gesprochen und dass die Stadt definitiv einen Besuch wert ist, im Beitrag Einstimmung auf die Crisis, daher habe ich das schon geklärt. Die Tinsoldiers of Antwerp haben erneut einen großartigen Job gemacht, die Veranstaltung zu organisieren. Die Schlange am Eingang wurde zügig abgearbeitet, es gab eine tolle Auswahl an Getränken und Essen und man konnte sich gut bewegen ohne größere Probleme.

Aber man hat auch die zeitliche Nähe zur Spiel gemerkt. Viele Gesichter haben gefehlt, die ich gerne gesehen hätte. Alessio Cavatore war nicht da, die Perry Zwillinge waren nicht, auch Ronnie Renton hat gefehlt. Das war alles recht schade, da es angenehm ist, sich kurz auszutauschen, über neue Projekte zu sprechen und dergleichen. Außerdem hatte ich dsa Gefühl, es fehlte an Neuheiten. Verständlicherweise ist für viele Firmen die Spiel einfach wichtiger, aber es erzeugt eine gewisse Ernüchterung nichts wirklich Neues gezeigt ztu bekommen. Dann gab es noch ein paar Probleme mit Ausstellern / Händlern, aber dafür kann man dem Veranstalter keinen Vorwurf machen. Trotzdem bleibt im Kopf die negative Erfahrung auf der Crisis eben mit der Veranstaltung verbunden. Aber darauf werde ich im separaten Crisis Ausbeute Artikel eingehen. Das bringt mich auch zum nächsten Punkt, der Goodiebag ist dieses Jahr etwas leicht ausgefallen, aber auch das wird im gerade benannten Beitrag angesprochen werden.

Daher ein paar Fragen in aller Kürze beantwortet. Ist die Crisis eine großartige Veranstaltung? Sie ist sehr gut organisiert und bietet zahlreiche Aussteller. Lohnt sich der Besuch? Absolut, wenn auch vielleicht nicht jährlich. Werde ich nächstes Jahr wieder dort sein? Dazu habe ich mich noch nicht entschieden, ein paar Sachen die ich gesucht habe, wurden nicht angeboten und andere wären beim Hersteller inkl. Versand günstiger gewesen. Wie dem auch sei, ein großes Danke Schön an Johan und sein Team, dass Sie auch dieses Jahr die Crisis wieder gestemmt haben und ich wünsche Ihnen das Beste für die kommenden Veranstaltungen.

Link: Tinsoldiers of Antwerp
Link: Crisis

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Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Sehr hübsch, was es dort alles zu sehen gab. Was mir direkt ins Auge springt, obwohl es nichts mit dem Spielzeug an sich zu tun hat, ist das T-Shirt von Warmonger, mit der roten, runden Monsterfratze. Davon brauche ich auch welche…

    Natürlich machen auch die Spieltische insgesamt was her. Bei den Lasercutprodukten juckts mich immer in den Fingern – wäre schön, wenn die auch was in leicht größerer Skalierung anbieten würden, die Zielgruppe scheint aber eher richtung Weltkriegsettings zu gehen.

    Wenn ich nächstes Jahr nicht wieder zur gleichen Zeit einen Arbeitseinsatz im Ausland habe, werd ich mir das auch ansehen.


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