Warhammer 40.000 – Panzerwracks Teil 1
Zusätzlich zu den anderen Dingen, die ich für meine Geländesammlung gebaut habe, wollte ich noch ein paar zerstörte Panzer hinzufügen. In der 2. Edition von 40k hatten diese tatsächlich mehrere Funktionen, denn Fahrzeuge (und einige andere größere Modelle wie Läufer/Dreadnoughts) wurden nicht einfach vom Tisch entfernt, sondern sollten als Wracks auf dem Spielfeld bleiben, um den verbleibenden Einheiten Deckung oder ein Hindernis zu bieten.
Ich habe sozusagen eine „eBay-Rettung“ oder besser gesagt, ein ehemaliger Kollege von mir hat aufgehört, Warhammer zu spielen, und mir seine restliche Sammlung verkauft, die ich in ein Geländestück verwandeln wollte. Da es sein erstes Bauset dieser Größe war, waren einige Teile vor dem Zusammenbau nicht richtig von Gussgraten gereinigt worden oder hatten Probleme mit dem Kleber. Daher war es perfekt als Geländestück geeignet, denn für die Retro-Armee wäre es etwas zu viel Arbeit gewesen, es noch sinnvoll einzusetzen. Nicht unmöglich, aber eben einfach ein guter Spenderpanzer für meinen Zweck.
Aber zuerst werfen wir einen Blick auf dieses Leman Russ Modell.
Für den Leman Russ Battle Tank wurden im Lauf der Zeit mehrere „Marks“ veröffentlicht. Das ursprüngliche Kunststoffmodell erschien 1994 und erhielt 2003 ein Upgrade (zur Veröffentlichung des aktualisierten Codex der 3. Edition) in Form eines neueren Fahrzeugzubehörgussrahmens (Imperial Tank Accessories Sprue) sowie 2009 noch ein größeres Update.
Was wir hier haben, ist das Modell von 2003, das zwar dem von 1994 entspricht, aber andere Panzerzubehörteile besitzt (der klassische Gussrahmen von 1994, der „neuere“ Gussrahmen von 2003). Alle rot markierten Teile stammen vom 2003er Gussrahmen und passen daher nicht in den Zeitraum der 2. Edition von 40k von 1993 bis 1998 und sollen entfernt werden.
Bis ich die Reviews und Bauberichte zum Leman Russ fertiggestellt habe, könnt ihr zur Orientierung die Bauanleitung nachschlagen, die ich im Blog hochgeladen habe, falls ihr etwas Ähnliches vorhabt.
Da ich diesen Panzer als Wrack verwenden wollte, musste ich nicht besonders vorsichtig sein, und mit einer frischen Klinge meines Bastelmessers ging ich einmal um das Modell herum und entfernte den Kettenschutz, die neuere Luke und andere Kleinteile, die nicht epochengetreu waren.
Da später vermutlich noch mehr Kampfschäden hinzukommen würden, entfernte ich weitere Teile, die weggesprengt oder beschädigt worden sein könnten, um den zerstörten Zustand dieses Panzers zu betonen.
Da ich noch keine endgültige Vorstellung davon hatte, wie der Panzer am Ende aussehen würde, sammelte ich einige Ersatzteile aus meiner Bits-Kiste sowie den korrekten Zubehörgussrahmen, um benötigte Teile wie etwa die Kommandantenluke zu ersetzen.
Wenn ich auf weggesprengte Ketten oder vielleicht offene Bereiche des Panzers hinauswollte, müsste ich das innere bzw. Innenteile des Panzers modellieren, die schlicht nicht vorhanden sind. Dafür habe ich mir vorsorglich auch einige Ersatzteile von Panzerbausätzen aus dem Zweiten Weltkrieg zusammengesucht.
Der nächste Schritt wäre, den Panzer bis zu einem gewissen Grad zu säubern und wieder instand zu setzen, um im nächsten Schritt erst die Kampfschäden hinzuzufügen. Ich muss das Ganze noch einmal auf dem Zeichenbrett überdenken und mir etwas mehr Inspiration holen, um die richtige Idee zu finden.






















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