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Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 5

Es ist Mittwoch und damit ist es wieder Zeit ein weiteres Bandenmitglied für meine Dead Man’s Hand Bande vorzustellen. Die McMiller Brüder sollten alle einen farblich aufeinander abgestimmten Look erhalten, um ihre familiäre Verbundenheit hervorzukehren. Bei den Handlangern hingegen wollte ich, dass diese wie ein sehr unterschiedlicher Haufen wirkte, der sich aus ungleichen Charakteren zusammensetzte.

„El Toro“ ist McMillers rechte Hand, stoisch und loyal. Weasel hingegen sollte von gänzlich anderer Natur sein. Das von Artizan stammende Modell hatte eine wundervoll verschlagene Körperhaltung und ich wollte dies mit der Bemalung unterstreichen.

Dabei habe ich mich sowohl beim Namen als auch beim Farbschema von der Natur inspirieren lassen. Wiesel gelten allgemein als clevere Tiere und haben häufig eine dunkel- und hellbraune Färbung, die ich beim Outlaw so ebenfalls eingefangen habe, indem ich den sichtbaren Teil der Hose in Beasty Brown, von Vallejo bemalte und den Mantel in Oak Brown, von Army Painter.

Dead Mans Hand - Outlaws Weasel

Da das Modell nun sehr simpel gestaltet ist und die Farbwahl nicht viel dazu beitrug das Auge auf eine Stelle zu fokussieren, entschied ich mich bei den Haaren und dem Schnurrbart für blond. So gelang es mir den Blick auf den leicht zwischen den Schultern eingezogenen Kopf zu lenken und das Verschlagene noch etwas stärker auszuarbeiten.

Dead Mans Hand - Outlaws Weasel

Da ich nun zwei Handlanger mit Tiernamen hatte, wurde dies zum Muster für den zweiten Teil der Bande und wird sich auch beim nächsten Bandenmitglied so durchsetzen.

Hinterhältige Gedanken

Verdammt, Tanners Männer wurden aufgemischt und er konnte nichts dagegen tun. Monatelang hatte Weasel Eugene subtil dazu überredet das Geschäft mit den Mexikanern abzuschließen. Der Plan war ganz einfach – sie würden die Waffen von der Kavallerie stehlen, einen Teil an die Banditos verkaufen und einen kleinen Rest davon den Indianern andrehen. Schlange im Gras hatte sich um die entsprechenden Verbindungen gekümmert.
Doch dann war Juan aufgetaucht, „el Toro“. Das war nicht gut, denn es bedeutete, dass der alte McMiller von Eugenes Problemen wusste. Dabei hatte Weasel sich das Ganze so schön ausgemalt. Die Indianer würden ein paar Gewehre kriegen, Eugene hätte Tanner verprellt, Weasel würde ein kleines Einkommen unter der Hand für Eugenes Auslieferung einstecken und am Ende das Geschäft mit Mr. Tanner selbst abwickeln.
Aber jetzt hatten sich die Dinge anders entwickelt und er musste improvisieren. Hm…vielleicht gelang es ihm dennoch die Sache geradezubiegen. Er wusste, dass dieser fette Dummkopf eine Neigung zum Spielen hatte und sich gerne im Saloon betrank. Mittwochs gab es eine kleine, geschlossene Runde, nachdem der Saloon offiziell geschlossen hatte. Ja…das war eine gute Idee. Nicht nur, dass er Eugene loswurde, Tanners Banditos und McMillers missratene Bruten würden sich auch noch gegenseitig über den Haufen schießen. Das konnte er für sich nutzen und für ein paar Dollar extra dieses Wissen in das ein oder andere Ohr flüstern. Nur um el Toro, würde er sich früher oder später selbst kümmern müssen.

Grüße aus dem Chaosbunker
Dino

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