chaosbunker.de
23Jan/190

Dead Man’s Hand: Banditos – Teil 3

Bei meinem dritten fertigen Bandito handelt es sich um den geplanten Anführer der Bande. Die dynamische Pose und die darin ausgedrückte Aggressivität der Miniatur verlangten schlichtweg danach.

Das Outfit war offensichtlich von Mariachibands inspiriert und so ließ ich mich ebenfalls von den Originalen inspirieren. Leider stellte ich auf meiner Bildersuche schnell fest, dass die Kleidung bei weitem nicht so bunt war, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich entschied mich dennoch nahe am Original zu bleiben und zu versuchen dem sauberen Schwarz einen eher abgekämpften Look zu geben, so als wären die Sache schon lange in Verwendung und daher etwas abgetragen. Dazu hielt ich mich wieder mal an den App-Vorschlag von Citadel für „schmutziges Schwarz“ und war mit dem Ergebnis recht zufrieden.

 

Dead Mans Hand - Banditos Domingo Ortega

Die Ornamente wollte ich in Silber halten, da dies die häufigste Farbe bei meiner Bildersuche war. Das machte das Bemalen zu einer zügigen Sache. Damit das Silber nicht zu sehr glänzte benutzte ich über der Grundschicht zunächst ein schwarzes Wash und akzentuierte die Details dann nur sehr wenig an den oberen Kanten. Schuhe, Gürtel und Holster hielt ich ebenfalls in schwarz um das Farbschema der Figur möglichst einheitlich zu halten.

Dead Mans Hand - Banditos Domingo Ortega

Bei den schwarzen Haaren funktionierte die oben beschriebene Washtechnik leider nicht so wie gewünscht, sodass ich hier in grau trockenbürstete, was die Locken akzeptabel aussehen ließ.

Dead Mans Hand - Banditos Domingo Ortega

Insgesamt wirkte die Mini, dann aber recht langweilig, sodass ich mich dazu entschied der Gürtelschnalle und den Patronen im Gurt eine bronzene Farbe zu verpassen. Das Halstuch bemalte ich schließlich in Rot.

Viva Mexico

 Domingo Ortega beobachtete wie die Sonne hinter dem staubigen Horizont hervorkam. Schon bald würde er den Bürgern von Dead Man’s Hand zeigen wer das Sagen hatte.

 Er erinnerte sich…Mexiko hatte gerade diesen Teil des Landes an die Vereinigten Staaten verkauft. Er war damals noch ein Junge gewesen. Ein Junge mit einem Traum. Er wollte der beste und bekannteste Mariachi werden, den man je gesehen hatte. Er war gut an der Gitarre und seine Stimme war prägnant und wohlklingend. Doch die Siedler hatten sein Talent nicht zu schätzen gewusst. Wie oft wurde er ausgelacht oder fortgejagt, wenn er seinen Lohn einforderte. Und so blieb nur der Anzug seines Traums über.

 In den letzten Jahren hatte er es jedoch in einem anderen Geschäft zu Erfolg gebracht. Es mussten Dinge erledigt werden, die rauere Methoden erforderten und dabei hatte er zahlreiche Handlanger um sich geschart. Er hatte nun einen neuen Traum – den einer eigenen Stadt. Wie praktisch, dass die schon für ihn gebaut worden war. Er brauchte sich Dead Man’s Hand nur noch zu nehmen. Sein neuester Lakai arbeitete verdeckt für einen der reichen Rancher und würde noch mehr Banditen in sein Lager schwemmen. Das Gesetz würde ihn nicht mehr aufhalten können.

 Doch Dead Man’s Hand musste noch bis morgen warten. Heute würde er sich zunächst McMillers Brut vorknöpfen, weil Sie ihn übers Ohr hauen wollten und dieser Beweis der Stärke sollte seinen Ruf festigen. Niemand würde es mehr wagen, sich ihm entgegenzustellen.

 

Adios Amigos!

Finn

 

hat dir dieser Artikel gefallen?

Dann abonniere doch diesen Blog per RSS Feed!

veröffentlicht unter: Galerie, Historisch, In Arbeit Kommentar schreiben
Kommentare (0) Trackbacks (0)

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.


Kommentar verfassen

Trackbacks are disabled.