Warhammer 40,000 – Chaosbunker Classics 2026
Wenn ihr mein Imperial-Fists-Projekt in den letzten Wochen verfolgt habt, habt ihr wahrscheinlich schon von den CHAOSBUNKER CLASSICS gelesen. Aber lass mich das nochmal kurz zusammenfassen.
Im Herbst letzten Jahres habe ich meine Idee umgesetzt, ein kleines Treffen zu veranstalten, um etwas Warhammer 40.000 2. Edition zu spielen, hauptsächlich, um eine konkrete Deadline für ein Armeeprojekt zu setzen - denn man hat ein Motivationsproblem, bis man ein Zeitproblem hat. Was zunächst als einfaches „Mal sehen, ob wir 4 bis 6 Leute zusammenbekommen“ begann, gewann schnell an Fahrt. Es kamen mehr Leute dazu (und einige mussten leider aus Zeitgründen absagen), aber am Ende hatten wir doch zehn Leute, die sich voll und ganz darauf einließen, eine 1.500-Punkte-Armee für ein Wochenende voller Retro-Gaming zu bemalen.
Die Idee hinter den Chaosbunker Classics ist es, die Ästhetik der alten Spiele zurückzubringen und etwas von der Magie vom Bring Out Your Lead hier in Deutschland wieder aufleben zu lassen. Die Veranstaltungen werden sich nicht auf 40k 2. Edition beschränken. Diese hier tat es zwar, aber zukünftige Veranstaltungen werden das Look-and-Feel klassischer Spiele und Miniaturen erkunden, möglicherweise unter Verwendung verschiedener Regelwerke, um bestimmte Settings nachzubilden. Da 1.500 Punkte bei 40k schon eine Herausforderung waren, halte ich 2.000-Punkte-Armeen bei Warhammer Fantasy Battles nicht für einen realistischen Umfang für kommende Veranstaltungen.
Es handelt sich um narrative Veranstaltungen, die nicht auf Metagaming oder eine Turniermentalität ausgerichtet sind. Die ersten Chaosbunker Classics hatten einen narrativen Handlungsbogen, auf den ich in einem separaten Artikel eingehen werde.
Im Laufe des letzten Jahres wurde die Idee immer greifbarer. Da Leute wie Zigor bereits 40k-Demos der 2. Edition beim Rhein-Main-Multiversum veranstalten und wir Unterstützung von Tobias und Evi vom Team Würfelkrieg bekamen (die auch Torsten beim CONflict Rheinland unterstützen), kam die Sache richtig ins Rollen. Es kamen noch mehr Leute dazu: Holger / Indigo, Florian / Celebration Parallax, Christian / Fritz, Tom / Rekrom, Flip und ein weiterer Christian – jeder mit einer komplett bemalten Armee.
Ich suchte nach einem geeigneten Ort, und das örtliche Pfarrheim erwies sich als perfekt. Es bot die richtige Infrastruktur: Parkplätze, eine kleine Küche mit Kühlschrank, jede Menge Tische und eine zentrale Lage zwischen Köln und Frankfurt, nur wenige Minuten von der Autobahn entfernt, was dann besonders für Spieler aus Franken und sogar Berlin (!) praktisch war.















