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19Jul/190

Warhammer 40.000 – Rukkatrukk Squigbuggy

Dann schließen wir die Industriefahrzeug-Woche mit einem Buggy ab, dem Rukkatruck Squigbuggy, der "de-orkifiziert" wird. Der Squigbuggy wurde zusammen mit weiteren neuen Orkfahrzeugen mit dem Erscheinen von Speed Freeks vorgestellt.

Warhammer 40,000 - Rukkatrukk Squigbuggy Warhammer 40,000 - Rukkatrukk Squigbuggy

Der Squigbuggy ist auch nicht das erste Ork-Fahrzeug dem ich ans Fahrweg gehe, ich habe auch schon am Kampfpanza und dem Ork Bomber herumgewerkelt. Das Set habe ich letztes Jahre gekauft, als es einer der vier nicht-exklusiven Fahrzeugbausätze war, die nicht nur über Speed Freeks erhältlich waren (den Kustom Boost-blasta und Shokkjump Dragsta gab es nur darin). Mit der letzten Preisanpassung liegt der Preis nun bei 40 EUR, wie die anderen mittelgroßen Orkfahrzeuge.

Der Bausatz enthält einen einzelnen Gussrahmen in einer großen, flachen Box mit bunten Bauanleitung, aber leider ohne Decals. Durch das Snakebite Symbol und die aufgemalten Zähne erweckt es ein wenig den Eindruck, als wären diese enthalten. Dafür aber mit einer großen ovalen Base, wie die meisten der Orkfahrzeuge, obwohl die gar nicht benötigt würden um die Modelle aufzustellen.

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Dabei ist es beeindruckend, dass der gesamte Bausatz in einen einzigen Gussrahmen passt, besonders mit der buntgemischten Orkbesatzung. Die Gussqualität ist scharf, die Details gut ausgeprägt und man hat nur wenig Arbeit mit den Gussgraten.

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Wir fangen mit dem Chassis an. Das Fahrzeug ist das größte Einzelteil dieses Bausatz und daran werden weitere Teile verbaut, die Hinterachse, Motorhaube, Auspuff, Schalthebel und ein großer Kuhfänger mit Stacheln dran. Da wir aber die ganzen Ork-Glyphen entfernen möchten, haben wir noch ein bisschen zu tun.

Warhammer 40,000 - Rukkatrukk Squigbuggy

Schneiden wir also erst einmal die Orkzähne von den Radläufen ab und feilen das Orksymbol auf der Fahrertür weg. Da es ein generisches Fahrzeug werden soll, ohne die Orkbesatzung, müssen auch die Füße von den Pedalen runter. Die Stelle ist aber recht schlecht erreichbar und das Plastik recht dick, daher am besten erst einmal ein paar Löcher hineinbohren und dann von da aus weiter arbeiten. Da die entfernten Orkbeine Löcher hinterlassen im Fußraum, habe ich diese mit Plastikkarton abgedeckt.

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Dann bauen wir die vorbereiteten Teile mal zusammen, hier erhält man schon ein gutes Gefühl für die spätere Größe des Fahrzeugs.

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Die Pritsche des Squigbuggy hat einen großen Käfig in dem die Squigs gehalten werden. Da wir aber kein Orkfahrzeug bauen, muss dieser weichen. Auch hier wieder recht dicker Kunststoff, daher hat es etwas Zeit gekostet, das Teil herauszuschneiden. Ich hatte erst überlegt, das entstandene Loch mit Plastikkarton abzudecken, habe dann aber die Ladeflächenabdeckung des Goliath Rockgrinder als Ersatzteil verwendet und das passt erstaunlich gut.

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Die Ladefläche wird durch einen Rahmen links und rechts gestützt. Außerdem wird das Armaturenbrett verbaut. Hier ist das Lenkrad eigentlich darauf ausgelegt, dass der Ork es in der Hand hält, weshalb ich die Lücke am Lenkrad anpassen musste.

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Die Räder sind überraschend unorkisch, daher gibt es da nicht zu tun. Der Überrollbügel wird über der Fahrgastzelle angebracht.

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Auf der Beifahrerseite ist auch noch der Squigwerfer, der zu einer Art Lufteinlass für den Motor / Turbolader umfunktioniert wurde. Ich habe dazu die Spitzer etwas angeschnitten, um das Design etwas zu normalisieren.

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Der Squigtruck hat zwei Kreissägen an den Seiten, ähnlich wie die Klingen an einem Streitwagen. Abhängig davon, welcher Bande oder Thema man den Truck anschließen möchte, kann man diese entweder verbauen oder weglassen.

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Nun zur Besatzung. Der Squigtruck hat zwei Grothelfer, der eine kümmert sich um einen Squig und der andere kratzt sich am Kopf.

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Und dann gibt es noch drei Orks, einer davon ist der Fahrer, dem jetzt natürlich die Füße fehlen. Der Andere trägt einen mobilen Squigwerfa und einer sitzt auf der Pritsche. Nettes dynamisches Trio, das man auch für andere Bereiche einsetzen kann.

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Einmal der Truck mit der angedachten Besatzung und dann mit ein paar Genestealer Cult Neophyten als Besatzung. Man könnte auch Goliath oder Orlock verwendet, gerade bei diesem kruden Design des Trucks passen die Goliath sicher recht gut, aber auch mit ein paar Chaoskultisten für einen Speedkult im Mad-Max Style.

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Und hier ist der weniger orkisch aussehende Buggy / Truck. Ich müsste wohl noch etwas an den Spalten hier und da was machen, die sich durch den Umbau ergeben haben.

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Der Squigbuggy ist ein mittelgroßes Fahrzeug, sehr ähnlich in den Außenmaßen wie der Kustom Boost-blasta oder Shokkjump Dragsta.

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Fazit
Als ich den Bausatz im letzten Oktober für 35 EUR gekauft habe, hatte ich schon das Vorhaben das Fahrzeug in etwas generisches für Necromunda oder Inq28 zu bauen. Ich war da etwas hin und her gerissen zwischen Squigbuggy und Snazzwagon. Durch die offenere Bauweise und das einfachere Umbauen hatte der Squigbuggy die Nase vorne. Wer einen Heizerkult wie Wüstenwühlaz oder eine Mad-Max Aschewüstennomaden Truppe aufbauen möchte, ist beim Snazzwagon evtl. besser versorgt. Abhängig davon was man machen möchte, wie z.B. einen Truck für die Catachanischen Dschungelkämpfer oder einen kleineren, leichteren Truck als den Goliath für den Genestealer Cult haben möchte, sollte mal in den Fahrzeuggussrahmen der Imperialen Armee schauen. Dort gibt es Werkzeuge und Fässer. Ich habe mich für das weniger professionelle, Hinterhofwerkstatt-Design entschieden, das sehr gut zum Underhive passen würde. Da passt das krude Ork-Mekboy Design.

35 EUR war kein Schnapper, 40 EUR seit letztem Montag machten das leider nicht besser. Für nur 6 EUR mehr gibt es einen deutlich anspruchsvolleren Bausatz, wie z.B. Goliath Truck. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der normale Ork Trukk "nur" 32,50 EUR kostet und das als Preisband für die Einzelgussrahmen-Ork-Fahrzeuge angemessener scheint. Ich war damals eh überrascht, das Games Workshop insgesamt 6 unterschiedliche Fahrzeuge herausgebracht hat, anstelle eines modularen Bausatz. Insbesondere da leider keines der Fahrzeuge Optionen / Varianten enthält. Alle werden so wie auf dem Produktbild gebaut, ohne Optionen, das ist etwas ungewöhnlich, insbesondere für Orks und besonders wenn man ein paar der Bots oder den Kampfpanza gebaut hat.

Für dieses Projekt war der Preis in Ordnung, da neben dem Truck für den oben gezeigten Umbau auch die Besatzung noch als Ergänzung für die Maulers, Dinos Blood Bowl Team, verbaut werden wird. Er denkt darüber nach, einen Squig Kebap Stand für die Seitenlinie zu bauen, und da passt der Squigstall einfach sehr gut, insbesondere mit den zusätzlichen einzelnen Squigs und den Grots. Der Ork mit dem Squigwerfer lässt sich auch einfach in einen Fan mit T-Shirt-Kanone umbauen, wie man sie von amerikanischen Sportevents kennt. Denn die Einzelteile separat zu bekommen ist quasi unmöglich oder recht teuer, daher ist die"Zweitverwertung" der Besatzung hier ein echter Bonus und erhöht das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Warhammer 40,000 ist eine Marke von Games Workshop.

Den Bausatz habe ich bei Radaddel gekauft.

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