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22Sep/190

Games n Dice Demotag 2019

Immer wenn Gregor Bilder von den Longstreet Gefechten aus dem Club zeigt und man sieht, wieviel Arbeit sich bei der Recherche der Regimenter gemacht wurde, juckt es mich selbst in den Fingern mal den amerikanischen Bürgerkrieg näher anzusehen. Aus dem Grund erhielt ich dann auch eine Einladung  beim Games n Dice Demotag zu historischen Systemen in Düsseldorf vorbeizuschauen.

Das Ganze fand am gestrigen Samstag statt, und morgendliches Reisen mit wenig Verkehr und ohne Stress brachte mich dann etwas früher ans Ziel, so dass ich noch etwas Zeit hatte ein paar Bilder vom Drachental zu machen, bevor es los ging.

Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf

Von Außen sieht man auch schon, dass hier ist nicht euer "üblicher" Tabletopladen, da die Auswahl doch deutlich breiter und großzügiger ist, als es die Norm ist. Deutlich mehr als nur die üblichen Warhammer Boxen und vielleicht noch Infinity oder Warmachine. Und dann ist da auch noch der angeschlossene, großzügige Spielebereich, mit ein paar Möbeln die ich doch schon mal gesehen habe.

Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf

Der gute Eindruck führte sich innen dann fort. Breite Auswahl, viel Gelände, egal ob Kunststoff, MDF oder sogar 3D-gedruckt. Aber das konnte man meiner Berichterstattung zur CONflict 2019 bereits entnehmen.

Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf Drachental Düsseldorf

Der Games n Dice sitzt mit ihrem eigenen Spielbereich direkt neben an, gute Auswahl an Tischen und Gelände, die beim Demotag für verschiedenste Regelwerke wie u.a. Men of Bronce, Rampant und Bolt Action zum Einsatz kamen.

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Aber wie schon erwähnt, ich war hier um Longstreet zu spielen. Gregor / Sir Leon hat das Spiel und worauf eine Armee aufbaut bereits im Clubblog vorgestellt, dazu die beiden Armeeprojekte auf der  TabletopWelt, die sich Yankees (We'll fight for Uncle Sam) und den Südstaatlern (It wasn't war, it was murder) widmen.

Longstreet wurde von Sam A. Mustafa geschrieben, aus dessen Feder auch die Regelwerke Blücher, Lasalle und Rommel stammen. Er hat es wohl mit Nachnamen.

Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet

Wir haben ein 100 Punkte Gefecht gespielt, zwischen den Südstaatlern aus Texas (wenn ich nicht falsch liege) und irischstämmigen Nordstaatlern. Ich übernahm die Rolle der Yankees und Gregor wurde Befehlshaber der Konföderierten für dieses Spiel.

Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet

Die Streitkräfte waren quasi gespiegelt, jeweils 3 Einheiten, von denen eine Veteranenstatus hatte, dazu noch ein Doppelpack Artillerie. Absolut ausreichend für ein Einführungsspiel. Die Regeln sind einfach zu verstehen und fangen den Konflikt etwas besser ein, als generischere Regelwerke wie z.B. Black Powder.

Ergänzend zu Würfeln verwendet das Spiel ein Kartendeck, welches einen wichtigen Einfluss hat, da man mit den 6 Karten die man auf der Hand hat, die Phasen aktiviert, (teilweise) schaden blockiert und Befehle / Effekte auf seine Einheiten ausspielt. Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig dass die Schussphase vor dem Bewegen kommt, aber insgesamt fangen die Regeln diese frühe Form "modernerer" Kriegsführung recht passend ein. Wenn man vom Aspekt fliehender / aufgeriebener Einheit absieht.

Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet

In der letzten Runde hatte ich mich für einen Nahkampf entschieden, damit ich diese Spielmechanik auch mal erlebt habe. Und der Angriff entschied die Schlacht zu meinem Gunsten. Ich habe knapp gewonnen durch Aufreiben der feindlichen Veteranen. Ein wirklich interessantes Regelwerk und ich wäre jeder Zeit wieder dabei, gerne auch bei einer Mehrspielerpartie.

Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet Sam Mustafa - Longstreet

Seit dem ich Gregors Armeeprojekten folgte und auch durch die Anekdoten während des Spiels, bin ich doch über die Tiefe des amerikanischen Bürgerkriegs überrascht. Der Konflikt hat mich lange Zeit nicht abgeholt, da es für mich zu gleichartige Truppen in Blau gegen Blau-Grau waren. Dazu fehlte mir noch der persönliche Bezug / Begeisterung. Aber ich kann mittlerweile durch aus verstehen, was die Spieler daran finden. Die Menge an Hintergrund die man recherchieren kann / zur Verfügung steht, die Flaggen, die Geschichte und natürlich die Verfügbarkeit von Perry-Plastikmodellen, machen den Einstieg nicht nur günstig sondern auch ansprechend.

Und nein, das heißt nicht für mich, dass ich ein eigenes Projekt starte. Ich habe dazu hier vor Ort einfach nicht die Mitspieler, aber setze mich wie oben geschrieben, gerne wieder ins Auto um an einer Partie teilzunehmen, sofern es die Zeit zulässt.

Da wir im Laden spielten, wollte ich auch etwas Geld da lassen und hatte auch schon was im Auge (eine Thunderbolt Box), aber wie es so wollte, war zwar Aeronautica umfassend da - mit Ausnahme eben jener Box die schon vergriffen war. Stattdessen habe ich dann im Getränkeregal zwei Flaschen IPA für mich entdeckt.

Drachental Düsseldorf

Dann wurde vor Ort noch ein bisschen was an Püppchen getauscht mit Gregor und Andi. So kam ich dann an den Hauptbestandteil des Imperial Battle Bunker, der mit Plastikkarton aufgebaut und dem Oldhammer-Projekten angegliedert wird. Dazu gab es dann noch einen alten Inquisitor in Terminator-Rüstung und eine weibliche Catachanische Dschungelkämpferin. Im Austausch gegen Warzone gab es ein paar Blood Bowl Hobgoblins (Hier wäre ich auf der Suche nach den anderen Posen, den Chaoszwergen-Blockern und Stierzentauren) und einem alten RT Librarian.

Warhammer 40.000 - Imperial Bunker Warhammer 40.000 - Inquisitor and Retinue Blood Bowl Hobgoblins & RT Librarian

Düsseldorf ist über die Autobahn und per öffentlichen Verkehr sehr gut erreichbar. Schaut auch aber vorher an, welches Parkhaus ihr nutzen möchtet. Ich hatte mich für ContiParken in der Oststraße entschieden (Ja, auf der Webseite stehen 8 EUR pro Tag, vor Ort heißt es dann 10. Aktualisiert mal eure Angaben, ihr Wegelagerer). Das ist immer noch weniger als die Hälfte als das Parkhaus gegenüber verlangt. Und je näher ihr zur Kö' kommt, wird es garantiert nicht günstiger. Als ich mir auf dem Weg zum Laden noch schnell was zum Frühstücken im ReweToGo schnappen wollte, war ich etwas überrascht, denn dieser ist in Koblenz moderat bepreist, verlangt hier aber Autobahnpreise, weshalb es dann zur Aldi Backtheke ging und ich ein paar Backwaren, zwei Flaschenwasser und was für Zwischendurch über etwas über 3 Euro erstanden habe.

Es ist wirklich schade, dass man sich so selten sieht (das gilt nicht nur für Gregor und GnD). Ich habe den Tag aber genoßen und wünsche euch ein tolles Restwochenende!

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