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6Aug/200

Bolt Action – Campaign Stalingrad

Die letzte Bolt Action Erweiterung die ich hier vorgestellt habe, war Korea und das ist auch das erste Spin-Off gewesen, welches einen Zeitraum außerhalb des zweiten Weltkriegs behandelt hat. Wenn ich das also eingrenze hatten wir hier das letzte Mal im Sommer 2019 mit Operation Overlord ein "echtes" Bolt Action Kampagnenband. Noch ein Grund mehr zu schauen, wie Warlord Games eine der größten Schlachten des zweiten Weltkriegs behandelt - in Campaign Stalingrad.

Bolt Action - Campaign Stalingrad Bolt Action - Campaign Stalingrad

Bisher wurde Stalingrad nur in etwas abgespeckter Form in der Erweiterung Ostfront aus der ersten Edition behandelt. Campaign Road to Berlin deckt dabei den Zeitraum zwei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad ab. Aber diese Schlacht und die Kämpfe drum herum, hatten solch einen starken Einfluss auf den Krieg im Osten, dass sie mit gutem Recht ein eigenes Kampagnenband verdient haben und Warlord Games hier mit 176 Seiten auch ein ordentlich Dickes liefern. Damit liegt man im oberen Drittel was den Umfang angeht und dennoch bleibt der Preis bei der bekannten Größe von 20 GBP / 30 USD bleibt. Und wie wir es auch schon häufig bei den Bolt Action / Osprey Büchern gesehen haben, gab es ein frühes Cover (rechts) und das finale Cover (links) gab, wobei man hier von einem sowjetischen Soldaten zu einem Marineinfanteristen gewechselt ist.

Die Erweiterung Campaign Stalingrad wurde von Alexander Smith geschrieben und es ist sein erstes Werk für Bolt Action als Autor. Ich bin auch hier wieder etwas überrascht, dass man Andy Chambers nicht involviert hat, da er auch der Autor von Ostfront und Armies of Soviet Union war. Es gibt aber ein Interview von Alexander Smith auf dem Warlord Games Podcast, wo er über die Entwicklung des Buchs spricht.

Natürlich darf bei einem solchen Kampagnenband auch das exklusive Modell für die Direktkunden von Warlord Games nicht fehlen. Nach dem russischen Verkehrspolizisten für Road to Berlin, haben wir hier jetzt die Möglichkeit an Wassili Grigorjewitsch Saizew zu kommen, der auch als Legende im Buch erwähnt wird. Falls euch der Name bekannt vorkommt, seine "Geschichte" wird in Duell - Enemy at the Gates erzählt, wo Saizew von Jude Law gespielt wird.

Bolt Action - Campaign Stalingrad

Da Stalingrad ein solch wichtiger Wendepunkt im Krieg war, hat Warlord Games hier auch große Themensets zusammengestellt, mit Gelände und Miniaturen, um direkt in den Konflikt zu starten. Diese gab es z.B. schon bei der Schlacht um Berlin oder der Landung in der Normandie, und wie gewohnt gibt es hier eine "reguläre" (bereits sehr großzügige) Box für 200 GBP und die Collector's Edition mit sogar noch mehr Inhalt und ein paar exklusiven Inhalten für 300 GBP.

Bolt Action - Campaign Stalingrad Bolt Action - Campaign Stalingrad Bolt Action - Campaign Stalingrad

Worum geht es?
Das Buch deckt den Zeitrahmen zwischen dem 12. August 1942 und 2. Februar 1943 ab. Obwohl Unternehmen Barbarossa gescheitert war, schaffte es die Wehrmacht weiter gen Osten vorzurücken und konnte große Territorien in der Ukraine, Weißrussland und dem Baltikum einnehmen. Die Frontlinie stabilisierte entlang einer Linie von Leningrad bis nach Rostov, und die Heeresleitung entschied dass die Offensive 1942 auf den südlichen Teil der Sowjetunion ausgerichtet sein sollte um die Industrieregion im größeren Umfeld von Stalingrad zu zerstören und die Wolga zu blockieren, da diese die Versorgungslinie vom Kaukasus und kaspischem Meer ins Herz von Russland darstellte.

Die deutsche Armee war sich allerdings zu selbst sicher und unterschätzte die sowjetischen Reserven. Aber die Sowjets erkannten die Wichtigkeit der Region und den damit verbundenen Kampf darum, so dass jeder der in der Lage war zu kämpfen, dorthin geschickt wurde. So begann die Schlacht um Stalingrad im frühen Herbst 1942 und sollte ein gutes halbes Jahr andauern, inklusive verbitterten Nahkämpfen zwischen den Häuserruinen und brutalen Luftangriffen. Im November startete die Rote Armee als Gegenoffensive die Operation Uranus, und überrannte die Flanke die von rumänischen und ungarischen Truppen gehalten wurde. So umzingelte man die 6. Armee und schnitt sie von direkten Versorgungslinien ab. Im Februar 1943 kapitulierte die 6. Armee, nach dem Durchbruchversuche und die Versorgung über eine Luftbrücke fehlgeschlagen waren und die Truppen nach zwei Monaten erschöpft, ohne Munition und Nahrung dem Feind ausgeliefert waren.

Es war eine der blutigsten Schlachten der Geschichte, mit einer geschätzten Anzahl von 2 Millionen Opfern. Diese Schlacht an der Ostfront zwang das deutsche Oberkommando große Truppenbewegungen von West nach Ost durchzuführen um die Verluste auszugleichen.

Erster Eindruck
Mit 22 Szenarien dürfte Stalingrad eine der Erweiterungen mit den meisten neuen Missionen sein. Diese sind dabei gut bebildert und decken auch Karten ab, die einen guten Eindruck vom Schlachtverlauf bieten und wo die Front verlief. Mir war bspw. nicht bewusst, wie weit östlich Stalingrad lag. Ich hatte es auf halbem Weg zwischen Moskau und der russischen Grenze eingeordnet, und nicht soweit südöstlich in der Nähe der kasachischen Grenze. Insgesamt sehr gut gemacht, aber leider wieder mal mit den typischen Rechtschreibfehlern, z.B. bei den deutschen Begriffen (ich kann hier das kyrillisch / russisch allerdings nicht bewerten) und ein unglücklicher Zahlendreher bei der Zeittafel auf Seite 6, da dort überall statt 1943 leider 1942 steht.

Die Szenarien sind sehr fokussiert auf Stadtkämpfen, wer also für Fortress Budapest und/oder Road of Berlin bereits angefangen hat Ruinen zu bauen, kann diese wiederverwenden und idealerweise um ein paar Industriegebäude und Fabriken ergänzen. Was die neuen Einheiten angeht, diese sind eher in geringer Stückzahl vorhanden. Das heißt nicht, dass es keine gibt, aber diese sind eher spezialisiert. Schließlich hat die Schlacht um Stalingrad den zweiten Weltkrieg so geprägt, das zahlreiche Einheiten und Truppen so assoziiert sind mit dem gesamten Konflikt, dass diese bereits in den allgemeinen Listen und Armeebüchern enthalten sind. So gibt es z.B. für die Rote Armee neue Scharfschützen und Nahkampfsturmtruppen (Shturmovye Gruppy) sowie hektisch gebaute T-34 direkt aus der Fabrik. Die Deutschen haben ein paar leichtere Landungsboote wie man sie z.B. Unternehmen Seelöwe gesehen hat und ein paar neue Infanterieeinheiten, wie Alarmeinheiten und besonders ausgerüstete Panzergrenadiere. Dann gibt es noch die 369. (Kroatische) Infanterie-Division als Teil der deutschen Liste und die R-1 Tankette für die Rumänen.

Natürlich dürfen die passenden Theatre Selectors für die Szenarien nicht fehlen. Hier hat man schlecht ausgerüstete, kampfgezeichnete Züge, die vielleicht Zugriff auf die gewünschte Ausrüstung haben, aber der Mangel an Benzin, Munition und Nahrung seinen Tribut fordert. Ich hatte mich eigentlich gefreut, als man die Legenden in einem eigenen Kapitel gebündelt hatte, aber in Stalingrad sind diese wieder über das Buch verteilt. Fairerweise sind es aber nur drei Legenden, weshalb die Übersicht da unkritisch ist. Es sind Olga Kovalyova, Wassili Grigorjewitsch Saizew (die Sonderminiatur) und ein deutsche Meisterscharfschütze (der höchstwahrscheinlich fiktive Major Erwin Königs).

Stalingrad deckt zu dem zahlreiche neue Sonderregeln und Optionen ab. Natürlich sind hier der Mangel an Treibstoff und Munition enthalten, sowie Eingraben und Schnee, wie wir es bereits aus anderen Kampagnenbänden kennen. Darüber hinaus gibt es aber noch luftabgeworfene Versorgung (da die 6. Armee per Luftbrücke versorgt wurde) und erweiterte Regeln für Stadtkämpfe, inklusive eigener Fubar Tabelle, Geröll, Gebäuden mit mehreren Ebenen und sogar Abwasserkanäle. Oben drauf gibt es sogar noch Regeln für Schlachtfeldschäden, da man Gelände beschädigen und so Ruinen und Krater erzeugen kann. Aber das interessanteste dürfte sicherlich die Stalingrad-Kampagne sein. Diese deckt nicht den kompletten Schlachtverlauf ab, sondern ganz klar abgegrenzt die Schlacht um die Stadt. Kartenbasiert wird die Stadt in 8 Territorien aufgeteilt. Sehr flexible Regeln mit Varianten für unterschiedlich große Gruppen, die sogar wechselnde Spieler berücksichtigen. Um es vereinfacht darzustellen, die Deutschen müssen Stalingrad in einer bestimmten Anzahl an Runden einnehmen, während die Russen versuchen solange standzuhalten, bis die Gegenoffensive mobilisiert bzw. Operation Uranus gestartet ist.

Bolt Action - Campaign Stalingrad Bolt Action - Campaign Stalingrad Bolt Action - Campaign Stalingrad Bolt Action - Campaign Stalingrad

Die 22 Szenarien sind in chronologischer Reihenfolge enthalten, von dem Vorrücken der 6. Armee auf den Don bis zur Ankunft in Stalingrad, sowie drei Szenarien die Operation Uranus abdecken und die letzte Schlacht um den Kessel.

  • Szenario 1: The Approach to Stalingrad - Last Bridge over the River Don
  • Szenario 2: Crossing the Don - Dawn Crossing
  • Szenario 3: Dash to the Volga - Spartanovka
  • Szenario 4: Dash to the Volga - Do not retreat
  • Szenario 5: Fourth Army's Southern Thrust - Hill 154.2
  • Szenario 6: The Initial Assault - Rail Station No. 1
  • Szenario 7: The Initial Assault - Verdun Revisited
  • Szenario 8: Southern Stalingrad - Concrete Monolith
  • Szenario 9: Southern Stalingrad - Dragan's Las Stand
  • Szenario 10: Charnel House - Workers' Village
  • Szenario 11: Charnel House - Sniper Duel
  • Szenario 12: Stalemate in Southern Stalingrad - Pavlov's House
  • Szenario 13: The Factory District - Factory Assault
  • Szenario 14: The Factory District - Martenovskii Shop
  • Szenario 15: The Factory District - Operation Hubertus
  • Szenario 16: The Factory District - Lyudnikov's Island
  • Szenario 17: Beginning of the End - God of War
  • Szenario 18: Beginning of the End - Collision Course
  • Szenario 19: Beginning of the End - Full Speed Ahead
  • Szenario 20: Der Kessel - Operation Wintergewitter
  • Szenario 21: Der Kessel - Operation Thunderclap
  • Szenario 22: Der Kessel - Operation Ring

Wie spielt sich Stalingrad?
Stalingrad ist ohne Frage stadtkampflastig. Aber diese reichen vom Rattenkrieg bis hin zu dem Häuserkampf wie um Pawlows Haus. Diese könnte man natürlich einfach mit Häuserruinen aufstellen, aber das wäre etwas einseitig. Durch die industrielle Bedeutung der Region ist das die perfekte Gelegenheit ein paar Fabrikgebäude oder Zugset zu bauen, um das passender einzufangen.  Bei Zügen bin ich ein großer Fan der Fleischmann Magic Train, sofern man diese aus zweiter Hand bekommt.

Aber nicht das gesamte Buch ist über Stadtkämpfe, es gibt ein paar Ausnahmen wie die Einleitung und die Szenarien um Operation Uranus die auch die Rumänen (Armies of Italy and the Axis) in die Kämpfe einbinden. Die letzten Schlachten um den Kessel sind auch gar nicht mehr in der Stadt sondern in den Vororten und Umland. Da die Kämpfe sich um den Zeitraum der mittleren Kriegsjahre befassen, ist es eine ganz interessante Auswahl. Man hat die etwas wirksamere Ausrüstung, aber noch nicht die teuren, schweren Geräte des späten Kriegs. Aber da wir über Stalingrad sprechen, sind die Deutschen eben tausende Kilometer fern der Heimat und die russische Kriegsmaschine am Anschlag, weshalb das meiste den Sonderregeln für Nachschub und unzuverlässiger Ausrüstung unterliegt, was die Zuverlässigkeit der eigenen Pläne einschränkt.

Wie geht es weiter?
Zwei weitere Erweiterungen sollen 2020 noch kommen (vielleicht aber auch erst im Frühjahr 2021 durch aktuellen Umstände), zum einen Campaign Mariana & Palau Islands (oder Operation Forager), welches die US Truppen im Kampf gegen das Japanische Kaiserreich im Pazifik in den späten Kriegsjahren abdeckt. Das Thema wurde in Empire in Flames in der ersten Edition kurz angeschnitten. Außerdem D-Day: Anglo-Canadian Sector, was bereits in Operation Overlord angekündigt, die Landung in der Normandie durch das Commonwealth an den Stränden Sword, Juno und Gold etwas detaillierter betrachten wird. Außerdem soll noch ein drittes D-Day / Operation Overlord Buch kommen, welches sich mit den US Sektoren befasst, aber das ist etwas überraschen da Utah und teilweise Omaha bereits in Overlord vorkamen und die anderen im zweiten Band enthalten sind.

Bolt Action - D-Day: Anglo-Canadian Sector Bolt Action - Campaign Mariana & Palau Islands Bolt Action - Campaign Mariana & Palau Islands

Fazit
Manche Spieler waren enttäuscht, dass dieses Buch nicht Unmengen an neuen Einheiten ins Spiel bringt. Aber Stalingrad prägte das Bild der Ostfront und des zweiten Weltkriegs so deutlich, dass viele dieser Eindrücke so präsent sind, dass sie bereits im Grundregelwerk und den Armeebüchern enthalten sind. Es gibt reguläre Truppen und Einheiten aus den frühen bis mittleren Kriegsjahren und "lediglich" die besonderen Umstände müssen angewendet werden. Und diese besonderen Umstände sind sehr umfangreich und mit Liebe zum Detail im Buch enthalten, und das nicht nur in Form von Stadtkampfszenarien, sondern vielem darüber hinaus.

Die Idee der Kampagne ist sehr gelungen, da es zur Erweiterung passt und sich auch gut mit den üblichen Problemen von Ligen und Kampagnen auseinander setzt, da diese ab einem gewissen Punkt kippen und sich dann entweder nur noch ziehen oder für die anderen ohne Spielspaß sind. Die Regeln sind dabei asymmetrisch und offen, so dass neue Spieler je nach verfügbarer Zeit da zustoßen und austreten können. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Konzept auch auf andere Konflikte angewendet wird, oder sogar komplett neue Regeln. Besonders für Was-wäre-wenn Szenarien in einer Kampagne um Berlin oder einem umfangreicheren Unternehmen Seelöwe um London wäre dies denkbar.

Stalingrad ist recht flexibel was die Spielgrößen angeht, da man vom 500 Punkte Rattenkrieg bis zu größeren Offensiven in den Häuserschluchten spielen kann, ohne dass es offene Feldschlachten sind. Die Projekte um dieses Buch sind ebenfalls flexibel und vielseitig, da deutsche und russische Truppen mit Ruinen und Geröll auf den Bases für zahlreiche Schlachten zwischen Stalingrad und Berlin genutzt werden können. Besonders wenn einem der kampferprobte, abgenutzte Stil der Truppen mit Beutewaffen und -Ausrüstung gefällt.

Um euch für Stalingrad in Stimmung zu bringen, gibt es verschiedene Bücher und Filme. Da die Schlachten keine amerikanische Beteiligung hatten (wenn man mal von Lend & Lease absieht), ist die Abdeckung durch Hollywood überschaubar. Ich würde den 1993er Film Stalingrad empfehlen, etwas angemessener als das doch eher glorifizierte Duell - Enemy at the Gates oder ein paar der mir persönlich zu Propaganda lastigen jüngeren russischen Filme (z.B. 2013er Stalingrad). Die Erweiterung listet aber verwendete Ressourcen auf der letzten Seite ab und dort findet sich entsprechend interessanter Lesestoff zum Konflikt.

Bolt Action ist eine Marke von Warlord Games und wird in Deutschland u.a. über Radaddel vertrieben.

Das vorgestellte Produkt wurde vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

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Autor Info's mit anzeigen Dennis B.

veröffentlicht unter: Historisch, Reviews Kommentar schreiben
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  1. Wegen der neuen Einheiten: ich denke, die Leute machen hier auch oft den Fehler und sehen die Campaign-Books als Lieferanten neuer Einheiten für ihre Turnierlisten, obwohl sie das gar nicht sein wollen. Mir gefällt am Stalingradbuch vor allem, dass die Szenarien auf kompakten Tischen gespielt werden und es so einfacher wird, dass Gelände zu konzentrieren. Das gute daran ist, dass meiner Meinung nach diese Szenarien auch relativ gut mit generischem Gelände gespielt werden können. Klar wirkt es atmosphärisch dichter, wenn man Parlovs Haus oder das riesige Getreidesilo auf dem Tisch hat, die Szenarien funktionieren aber auch auf einer normalen, modularen Stadtplatte ohne Probleme. Das ist anders (und in meinen Augen besser) gelöst als z. B. bei Duel in the Sun, wo viele Szenarien wirklich spezielles Gelände erforderten, um zu funktionieren

    Was ich am Buch vielleicht kritisieren würde: zum einen finde ich die Benennung der Szenarien etwas verwirrend. Das Szenario zum Angriff auf den Mamajew-Hügel wird z. B. als „Verdun revisted“ bezeichnet. Das ist zwar passend, allerdings muss man da schon hier trotz Datumsangabe und da etwas nachblättern, um zu gucken, wo genau man sich denn jetzt hier auf dem Schlachtfeld befindet. ^^

    Zudem kommt meiner Meinung nach der finale Teil der Schlacht von Stalingrad, also die Einnahme des Kessels etwas zu kurz. Hier bieten sich ja eigentlich Szenarien an, wo die Deutschen ebene Nachteile wie Frostbite oder Munitionsmangel haben. Es gibt zu diesem letzten Kapitel aber nur drei Szenarien, welche das Unternehmen Wintergewitter, einen geplanten aber nie durchgeführten Ausbruch und wieder den Sturm auf den Mamjew-Hügel beinhalten. Gut, man kann vielleicht einfach ein paar andere Szenarien mit vertauschen Rollen spielen, aber ein oder zwei letzte Gefechte im Jänner 43 hätten das ganze etwas abgerundet.


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