Legions Imperialis – Reaver Titan mit Graviton Obliterator und Volkite Annihilator
Dieser neue Reaver Titan mit Graviton Obliterator und Volkite Annihilator ist die dritte Box-Variante eines Reaver Titans, nach dem Reaver Titan mit Gatling Blaster, Laser Blaster, Power Fist und Carapace Apocalypse Missile Launcher sowie dem Reaver Titan mit Melta Cannon, Chainfist und Carapace Turbolaser Destructor.
Mit dieser Box schließen wir unsere kleine Reihe zu den neuesten Releases für Legions Imperialis und Adeptus Titanicus ab, danke nochmal an unseren Sponsor Radaddel.
Wie bei den beiden anderen Kits startete die Vorbestellung für den Reaver am 18. Juli, mit offiziellem Release am 1. August. Die neuen Plastik-Optionen sind entweder als komplettes Set für 51,50 EUR oder als einzelner Mail-Order-exklusiver Gussrahmen für 23 EUR erhältlich.
Das Boxed Set enthält alles, was du für den Einsatz des Reaver Titans in Adeptus Titanicus brauchst, direkt in der Box: ein Command Terminal plus Weapon Cards für die enthaltene Bewaffnung. Das reine Sprue-Upgrade umfasst nur das Plastik und sonst nichts. Die Regeln für den Einsatz in Legions Imperialis findet man im Grundregelwerk (S. 214) und im Liber Strategia (S. 162), nicht in der Box selbst.
Leider leidet der Reaver unter demselben Problem wie andere Produkte der AT/LI/AI-Reihen: digital aufgehübschte Bilder auf der Verpackung, die das größere 28mm-Modell mit mehr Details und teils abweichendem Design zeigt, statt des tatsächlich enthaltenen Produkts.
Kurz zur Einführung des Reaver Battle Titans: Er zählt als mittelschwerer Battle Titan, fast doppelt so groß wie ein Warhound, aber immer noch deutlich schlanker und kleiner als ein Warlord. Ähnlich wie beim Warhound und Warlord gibt es beim Reaver verschiedene Produktionsmuster, dominanter sind aber die unterschiedlichen Marks im Design. Das Design des Reaver war über die Zeit hinweg recht konstant und hat sich über die Jahrzehnte nicht groß verändert. Es wurde "lediglich" moderner, mit besseren Proportionen. In den späten 90ern produzierte Forge World für Epic 40k ein Lucius-Pattern, eine eher unbekannte Tatsache. Bekannter ist er für die verschiedenen Marks des Mars-Patterns. Näher bin ich darauf in einem älteren Artikel auf dem Blog eingegangen, in dem ich auch die Armorcast-Titanen für 40k gezeigt habe.
Als mittelschwere Battle Titans werden Reaver typischerweise eingesetzt, um konventionelle Truppen in einer Sturm- oder Angriffsrolle zu unterstützen, wobei die Flexibilität der Kriegsmaschine voll ausgenutzt wird. Neben seiner größeren Statur profitiert der Reaver von einem zusätzlichen Waffenhalterung oben auf dem Rücken, häufig für einen Raketenwerfer genutzt. Das hier gezeigte Design ist als Mars-Pattern aus der späten Great-Crusade-Ära klassifiziert.
Ein Reaver wird von einem Princeps und zwischen 2 und 5 Moderati (Primus, Steersman, Navigator, Sensorius, Oratorius) kommandiert, dazu kommt eine erweiterte Crew aus mehreren Servitoren und weiterem Unterstützungspersonal.
Der mittelschwere Battle Titan profitiert von einer flexiblen und breiten Auswahl an Waffensystemen. Aktuell sind folgende Loadouts in Plastik erhältlich:
- Reaver Titan mit Gatling Blaster, Laser Blaster, Power Fist, und Carapace Apocalypse Missile Launcher
- Reaver Titan mit Melta Cannon, Chainfist, Volcano Cannon, und Carapace Turbolaser Destructor
- Reaver Titan mit Graviton Obliterator and Volkite Annihilator, und Carapace Vulkan-Mega Bolter and Conversion Beam Dissolutor
Mit diesem dritten Boxed Set wurden zwei ehemalige Resin-Optionen für den Rücken nach Plastik überführt (Vulkan Mega Bolter und Conversion Beam Dissolutor). Die anderen beiden Optionen, Graviton Obliterator und Volkite Annihilator, haben denselben Wechsel von Resin zu Plastik vollzogen, sind zusätzlich aber von einer Rückenhalterung (ehemals Graviton Destructor und Volkite Eradicator) zu einer Armoption gewandert. Die einzige aktuell nicht verfügbare Waffenoption ist das Warp Missile Rack auf dem Rücken.
Jedes der Reaver-Kits kostet 51,50 EUR und enthält drei Gussrahmen pro Box (zwei gemeinsame Körper-Gussrahmen plus einen dritten für die oben genannten Waffenoptionen), dazu eine ovale Base, einen Decal-Bogen und ein Command Terminal mit Waffenkarten.
Die Terminals selbst sind im neueren, kompakteren Adeptus-Titanicus-Stil gehalten, gedruckt auf dünnerer Pappe. Es gibt einen Bogen mit vier Waffenkarten für die verschiedenen Waffen mit den Regeln für Adeptus Titanicus.
Die Bauanleitung wurde an das Design von Legions Imperialis angepasst. Man bekommt denselben Decal-Bogen wie beim ursprünglichen Release von 2018, der weiterhin dieselben fünf Häuser abdeckt wie die anderen Decal-Bögen für Warhounds oder Warlord Titans: die drei loyalen Titan-Legionen Gryphonicus, Astorum und Atarus, dazu die beiden Verräter-Häuser Fureans and Mortis, sowie ein paar generische Reaver Symbole.
Da dieses aktualisierte Produkt jetzt vollständig in die Legions Imperialis-Produktreihe eingebettet ist, wurden die Bases ersetzt. Die Größe für den Reaver ist weiterhin eine 105mm ovale Base, allerdings jetzt mit dem flacheren Legions-Imperialis-Profil statt der klassischen abgeschrägten Citadel-Base (im ersten Bild direkt nebeneinander abgebildet).
Der Höhenunterschied spielt spielerisch keine wirkliche Rolle; er dient hauptsächlich einer besseren Immersion mit den anderen Epic-Scale-Einheiten von Legions Imperialis. Ich persönlich bevorzuge die klassischen Bases, da sie mir die Möglichkeit geben, Namensschilder zu verwenden.
Wie oben erwähnt, wird ein Reaver aus drei mittelgroßen Gussrahmen gebaut. Zwei davon (A + B) sind die Basisgussrahmen und liefern die Teile für den Titan selbst sowie die Rüstungsplatten. Für unterschiedliche Zugehörigkeiten gibt es verschiedene Designs an Knien, Schultern und Rücken. Der dritte Gussrahmen (C, D oder E, in diesem Fall E) liefert alle Waffenoptionen des jeweiligen oben genannten Loadouts.
Die Produktionsqualität des Plastiks ist hoch. Klare Details und nur minimale Gussgrate. Man bekommt sehr viele kleine Komponenten, was die Möglichkeit gibt, unterschiedliche Posen zu gestalten.
Da der Hauptunterschied im Bau der Titanen bei den Waffen liegt, habe ich die Fotos aus dem Review von 2019 für den Baubericht in höherer Auflösung aktualisiert.
Wir bauen den Titan von unten nach oben. Wir beginnen mit den Beinen und dem Beckenbereich. Der größere Reaver-Bausatz ist bei der Positionierung deutlich flexibler als die vorpositionierten Beine des Warhound, aber dennoch eingeschränkt durch die Winkel, in denen die Beine mit angebrachten Rüstungsplatten posiert werden können. Behalte das bei der Wahl der Pose im Hinterkopf: Mach eine Stellprobe und stelle sicher, dass sie "baubar" ist. Da der Reaver mit seinen vielen Streben und Kolben sehr detailliert ist, kann das etwas knifflig sein, aber lass dir Zeit.
Bereite daher einfach die einzelnen Teile vor und klebe sie erst dann fest, wenn du dir über ihre endgültige Position sicher bist. Ich verwende Blu Tack, um verschiedene Posen auszuprobieren, und baue dann teilweise fest, sobald ich mir sicher bin.
Reaver lassen sich direkt aus der Box in einer Laufpose posieren, mit angehobenem oder nachziehendem Bein, ebenso wie in einem breiten Stand. Mit etwas Modifikation an einigen der fixierten Teile (zum Beispiel durch Trennen der Zehen oder Kürzen von Kolben) kannst du noch kreativer werden.
Die Kolben rund um die Fußgelenke sind ziemlich anspruchsvoll. Sie kommen in drei verschiedenen Größen und sind mit Rüstungsplatten verkleidet. Da die Unterschenkel eingebettete Schienen haben, bist du bei der Positionierung recht frei, zum Beispiel für die oben erwähnten Laufposen. Achte nur darauf, sie nicht zu extrem abzuwinkeln, da du sonst Probleme bekommst, die unteren Rüstungsplatten um die Kolben herum anzubringen. Mach eine Stellprobe und dann weiter.
Bei den Titanenbausätzen generell empfehle ich, die Rüstungsplatten zunächst wegzulassen und separat zu bemalen. Das erleichtert die Handhabung deutlich, beschleunigt das Grundieren per Spraydose oder Airbrush und gibt dir deutlich mehr Kontrolle über das Projekt.
Man bekommt drei Kniepanzer in zwei verschiedenen Designs, entweder mit vorgegebener Verzierung (dem Opus-Titanicus-Symbol) oder als leere Fläche für Freehands und/oder Decals.
Und um dir eine schnelle Vorstellung davon zu geben, wie groß der Reaver ist, hier der Vergleich mit dem Warhound Scout Titan. Die Hüfte des Reaver geht bereits an die Schultern des Warhound.
Weiter geht's mit dem Oberkörper des Reaver. Er besteht aus vielen Einzelteilen, um die Plastizität des Designs zu erzeugen. Es handelt sich um einen gebeugten Rumpf, ähnlich wie beim Warhound, nur deutlich größer.
Die Oberarme (bzw. deren Halterungen) werden seitlich angebracht. Oben auf dem Reaktor sieht man die vier Void Shield-Generatoren. Die Generatoren erst später anzubringen hilfreich, denn es beschleunigt das Bemalen und erleichtert den Zugang zu den Details.
Der hintere Teil der Rückenpanzerung wird später ergänzt.
Beim ersten Reaver-Set (mit Gatling Blaster und Power Fist) waren die Waffen noch per Kabel mit dem Körper verbunden, wodurch ein Austausch oder unterschiedliche Winkel nicht angedacht waren. Dieses neue Kit enthält zwei Teile, um diese Löcher abzudecken (E25 und E26). Da sie von den Armen verdeckt und so abgewinkelt sind, dass man sie kaum direkt sieht, habe ich meist einfach die Teile mit den Kabeln verwendet und sie an der Basis abgeschnitten, um die Löcher zu füllen. Aber es ist trotzdem schön, dass wir jetzt passende Abdeckungen direkt im Kit haben.
Wir bringen die Rüstung an Rücken und Brust an. Für den Rücken gibt es zwei verschiedene Designs: eines sehr detailliert mit Schriftrollen, Bannern und einem Schwert, das andere blank für Decals oder Freehands. Der gesamte Oberkörper wird an dieser Stelle nur mit etwas Blu Tack fixiert und noch nicht geklebt. Ich habe den Oberkörper zusätzlich an den Beinen magnetisiert, da das den Transport erleichtert. Wie ich das gemacht habe, siehst du hier: Legio Astraman - Ad Arma Part XI.
Ich würde nicht empfehlen, den Oberkörper vor dem Bemalen an den Beinen festzukleben, da Handhabung und Zugang zu den Details so deutlich einfacher sind.
Jetzt bauen wir den Kopf. In der Regel hat jeder Reaver ein anderes Kopfdesign; manche kommen mit unterschiedlichen Gesichtsplatten. Dieser hier ist fest vorgegeben. Da das Kabelmanagement aus der Anleitung nicht wirklich klar hervorgeht, habe ich ein Bild von unten hinzugefügt, um euch eine Vorstellung davon zu geben, was wohin gehört. Auch hier gilt: Mach einen Trockenlauf, bevor du klebst, um keine Details mit Kleber einzuschmieren. Der Epic Scale Maßstab verzeiht nichts.
Jetzt geht es an die Waffen. Für die Arme gibt es jeweils nur eine Option, hier also keine Wahl.
Der Graviton Obliterator braucht etwas Aufmerksamkeit beim korrekten Ausrichten, da die Innenseiten flach sind und nur ein runder Stift hinten sitzt. Achte also darauf, dass die Seitenteile sauber ausgerichtet sind, sonst bleiben nach dem Anbringen der Details kleine Lücken zurück. Da das Teil recht winzig ist, ist es etwas finzelig, diese Naht oben sauber zu bekommen.
Von den Titanenbausätzen lassen die Reaver wohl am meisten Potenzial in Sachen Austauschbarkeit und Magnetisierung liegen. Die Arme haben einen fixen Stift, die Waffen einen fixen Schlitz. Das bedeutet, sie muss auf den linken Arm. Beim Warbringer war das flexibler gelöst, dort hatte man zumindest die Möglichkeit, links und rechts zu tauschen.
Da es kein Kabelmanagement gibt, gibt es an dieser Stelle keinen Grund für eine feste Pose oder einen festen Winkel. Man hätte die Teile genauso gut flach gestalten können, oder noch besser mit einer Aussparung, um dort einen Magneten einzusetzen.
Die zweite Waffenoption ist der Volkite Annihilator, der für den rechten Arm vorgesehen ist. Sowohl das Graviton- als auch das Volkite-Waffensystem wurden relativ spät für Titanicus eingeführt, im Zuge der 2. Edition von Horus Heresy, und ursprünglich von Forge World als Resin-Upgrades angeboten, in beiden Fällen für den Rücken und nicht als Waffenslot für den Arm.
Im Gegensatz zu den Waffen des Warlord Titans gibt es hier in der Regel keine Links-Rechts-Design-Option. Man baut sie einfach so, wie sie sind.
Wie man sieht, haben beide Waffen die Aussparung für den kleinen Stift am Arm. Die Arme sind identisch und einfach nach außen orientiert, um in die "Vertiefung" zu passen. Um sie austauschbar zu machen bzw. einen Magneten einzusetzen, gibt es zwei Optionen: einen Bohrer in Magnetgröße nehmen, oder einen 3D-gedruckten Ersatz verwenden. Ich habe mich für Letzteres entschieden, mit einer Halterung für einen 5x1mm runden Magneten.
Anschließend muss man nur noch ein passendes Gegenstück auf der anderen Seite einsetzen, gemeint ist die flache Fläche an der Waffe. Dafür habe ich kleinere 3mm runde Magnete verwendet, das reicht aus, um sie an Ort und Stelle zu halten. Hier ein kurzes Beispiel aus meiner Legio Astraman sowie die modifizierte Version der enthaltenen Waffenteile.
Für den Rückenslot gibt es in diesem Loadout zwei Optionen. Beide waren ebenfalls ehemalige Resin-Upgrades von Forge World. Schnell zu bauen: Der Vulkan-Mega Bolter kommt mit einer kleinen Plattform, die dir nicht nur die Möglichkeit gibt, ihn auf dem Rücken zu drehen, sondern auch eine erhöhte oder angewinkelte Pose der Waffe zu wählen.
Zu beachten: Die beiden Plattformen unterscheiden sich im Design und sind auf der Unterseite mit einem M (Mega Bolter) bzw. einem C (Conversion Beam) markiert.
Etwas mehr Arbeit steckt im Conversion Beam Dissolutor. Wirklich schöne Details bei diesem Teil. Nimm dir beim Säubern der Gussgrate etwas Zeit, da die Details filigran sind und beim Abkratzen der Formnähte schnell mal ein Bolzen mit abgekratzt wird.
Zurück zum Oberkörper. Da man sich hier um kein "Kabelmanagement" der Waffensysteme kümmern muss, kann man diesen Schritt auch vorziehen, den Oberkörper komplett fertigstellen und danach die Waffen bauen.
Der hintere Teil des Rumpfes ist etwas aufwendig, da es auf der gewölbten Fläche schwierig ist, einen sauberen Übergang zu erzielen. Man braucht eine weiche und/oder gebogene Feile, um den Übergang zu säubern, ohne die Details der Teile zu beschädigen. Ein weiterer Grund, die Void-Shield-Generatoren bis zum Schluss aufzuheben.
Zusätzlich zur hinteren Rüstungsplatte auf dem Rücken hat der Reaver Rüstungsplatten an den Schultern. Diese kommen in drei verschiedenen Designs: mit dem Auge von Horus, mit dem Opus-Titanicus-Symbol, und als blankes Paar.
Hier sieht man, wie diese Optionen am Reaver-Körper aussehen. Die Arme sind magnetisiert; bei den Rücken-Optionen ist das nicht nötig, da diese meist durch Schwerkraft und Reibung halten. Sie haben aber trotzdem eine Aussparung für einen Magneten, und das schadet nicht, also gerne trotzdem nutzen.
Ich bin ein großer Verfechter von Magnetisierung bei den Titanen. Wie man sehen kann, habe ich drei Reaver in meiner Legio Astraman, und es ist großartig, je nach Maniple oder Spielgröße Waffen an den Titanen tauschen oder ergänzen zu können.
Ein kurzer Größenvergleich des Reaver Titans neben einem Warhound Scout und Warlord Titan, sowie neben Knights in Epic Scale.
Zum Abschluss noch ein paar Nahaufnahmen des offiziellen Builds, um dir eine Vorstellung vom bemalten Modell und einigen Details zu geben.
Fazit
Mit 51,50 EUR liegt der Reaver preislich bei ungefähr der Hälfte des Warlord Titans, und auch beim Volumen/der Größe bei etwa der Hälfte, was ihn preislich und von der Größe gut in die Reihe einordnet. Bei Radaddel bekommt man 20% Rabatt auf die Bausätze, was die Preisgestaltung nochmal attraktiver macht.
Ehrlich gesagt kam der Release dieser dritten Option etwas überraschend, da die beiden bestehenden Optionen bereits viel abgedeckt haben und es die Forge World-Upgrades gab, die preislich nicht übertrieben teuer waren. Aber dieses dritte Set bietet einen guten Deal, da der komplette Plastikbausatz zur UVP bereits günstiger ist als die Summe aller vier Resin-Upgrades. Zum Upgrade-Sprue: Mit nur 23 EUR ist er klar die günstigste Option, wenn man nur an den Waffen interessiert ist. Vergleicht man das aber mit den ~41 EUR, die das komplette Kit im Rabatt kostet, dazu die Karten, und dass man seine älteren Reaver vermutlich ohnehin nicht magnetisiert hat, würde ich zum kompletten Kit raten.
Am Inhalt gibt es nichts auszusetzen. Man bekommt vier Waffen und ein neues Kopfdesign. Das eigentliche Problem ist, dass man das Kit nicht vielseitiger gestaltet hat, etwa mit Armen, die Magnete aufnehmen können, oder mit mehr austauschbaren Waffen (übrigens sind die Waffenarme des Warbringer Nemesis genauso groß wie die der Reaver und könnten ebenfalls verwendet werden). Bei den aktualisierten Warhound Scout Titans hat man das im Grunde bereits so gemacht, oder sie zumindest so gestaltet, dass sich Magnete sehr leicht einbohren/einsetzen lassen.
Da dieser Release, mit Ausnahme des Warp Missile, alle ehemaligen Resin-Optionen von Forge World abdeckt (und alle, die in den Regeln von Adeptus Titanicus und Legions Imperialis genannt werden), fühlt es sich ein wenig so an, als wäre der Produktlebenszyklus von Adeptus Titanicus abgeschlossen. Sofern wir keine neuen Optionen oder neue Titanen sehen, sind die bekannten Teile bereits verfügbar. Da der Warmaster in beiden Regelwerken bereits sehr groß und punkteintensiv ist, ist es unwahrscheinlich, dass wir einen Emperor Titan sehen werden. Was ich mir aber wirklich wünschen würde, wären Upgrade-Kits für andere Rüstungsmuster wie Lucius, oder die besessenen/korrumpierten Titanen, um etwas vom wirklich beeindruckenden Design der Chaos-Titanen von Forge World in den Maßstab des Epic Scale zu bringen.
Den Warlord mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator sowie den Warlord Titan mit Volkite Destructor, Macro-Gatling Blaster, Graviton Ruinator und Vulcan Mega-Bolter Array aus dieser aktuellen Welle haben wir bereits behandelt.
- Produktionsqualität: 4/5
- Design: 4/5
- Optionen: 3/5
- Preis-Leistungs-Verhältnis: 4/5
- Zusammenbau: 3/5
Legions Imperialis und The Horus Heresy sind Marken von Games Workshop.
Das vorgestellte Produkt wurde von Radaddel zur Verfügung gestellt.



























































































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