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Warhammer Fantasy – Eine Zeitreise Teil 2

In Teil eins haben wir Warhammer Fantasy Battles von drei kleinen Heftchen in einer weißen Box im Jahr 1983 bis zu den End Times / Letzten Tagen begleitet, als Games Workshop das Undenkbare tat und seine eigene Welt zerstörte. Doch damit war die Geschichte nicht zu Ende. Sie teilte sich in zwei Wege: Age of Sigmar, das neue Spiel, das Warhammer Fantasy 2015 ersetzte, und The Old World, das 2024 Regimenter und quadratische Bases zurückbrachte. Machen wir also da weiter, wo wir aufgehört haben.

Warhammer Age of Sigmar

2015 Warhammer - Age of Sigmar

All das fand im Juli 2015 seine Antwort mit dem Release von Warhammer - Age of Sigmar. Die Regimenter waren weg, die quadratischen Bases waren weg, die Lore war weg ... naja, verändert und „weiter“ entwickelt. Anfangs gab es nicht einmal Punkte. Die Balance wurde Szenarien und Sudden-Death-Bedingungen bei ungleichen Armeen überlassen, bis das General's Handbook 2016 Punkte für Matched Play einführte. Das Spiel war eher ein Skirmisher in Zuggröße als das Massenschlacht-Erlebnis von Warhammer Fantasy Battles. Aber genau darum ging es: Die Welt hatte sich verändert. Games Workshop übertrug viele Erfahrungen aus 40k auf sein neues Fantasy-Universum.

Warhammer Age of Sigmar - Launch-Box der 1. Edition

2015 Warhammer Age of Sigmar - Launch-Box der 1. Edition

Das erste Starterset ließ die Stormcast Eternals gegen die Khorne Bloodbound antreten. Die Grundregeln umfassten gerade einmal vier Seiten und waren kostenlos zum Download, aus quadratischen Bases wurden runde, und die Armeebücher wurden durch Warscrolls ersetzt, ein Profil pro Einheit mit allem, was man braucht. Eine Idee, die 40k zwei Jahre später mit den Datenblättern seiner 8. Edition übernahm.

Warhammer Fantasy war zu nah an generischer High Fantasy, und da viele Völker lediglich Fantasy-Varianten historischer Armeen waren, konnte GW sein geistiges Eigentum nicht so entwickeln und schützen wie bei 40k. Deshalb wurden viele Fraktions- und Einheitennamen durch merkwürdig klingende Namen ersetzt, die sich als Marke schützen ließen. Und erinnert euch an Teil eins: Angeblich wurde die Hälfte des Umsatzes mit 40k gemacht und davon wiederum die Hälfte mit Space Marines. Das hat sich sicherlich noch weiter in Richtung Space Marines verschoben. Warum das also nicht in Fantasy nachbauen, mit Fantasy Space Marines – den Stormcasts, auch sigMARINES genannt – samt eigenen Orden, um die 18 Legionen mit ihren tausenden Varianten späterer Gründungen nachzubilden? Das war der Plan, doch er ging nicht in dem Maße auf, wie man es sich erhofft hatte. Es ist eine schöne Range, aber bei Weitem nicht so beliebt wie die originalen Astartes. Darüber hinaus sollten die neuen Reiche den Spielern mehr Freiheit geben, eigene Ideen in die Fantasy-Welt einzubringen. Aber ehrlich gesagt habe ich mich durch die Alte Welt nie eingeschränkt gefühlt. Man konnte recherchieren und eine tolle thematische Armee aufbauen, Ansatzpunkte aus der Lore nutzen und die Lücken mit eigenen Ideen füllen. In Age of Sigmar habe ich das Gefühl, dass es zu wenig gibt, woran man diese Ideen anknüpfen kann. Ich habe es mit meinem Warcry-Projekt versucht, und selbst nachdem ich die Armeebücher der Stormcasts durchgearbeitet hatte, konnte ich keine Verbindung aufbauen. Erst recht im Vergleich zu 40k, wo die Lore mit all den Veröffentlichungen der Black Library, Romanen, Hörbüchern und so weiter unglaublich tief ist. Age of Sigmar bietet das nicht, und selbst Warhammer Fantasy tat sich schwer, etwas Vergleichbares zu liefern.

Warhammer Age of Sigmar Skirmish Age of Sigmar - Da Hotpawz Age of Sigmar - Harbinger Starterbox

Und während Age of Sigmar anfangs sicherlich eine deutlich niedrigere Einstiegshürde als Warhammer Fantasy hatte, wurde das Spiel mit der 2. Edition 2018 und der 3. Edition 2021 größer: Monster kamen hinzu, recht offene Regeln für Verbündete und größere Modelle, sodass sich die großen Boxen für nahezu jeden rechtfertigen lässt. GW muss sicherlich aufpassen, AoS nicht in eine ähnliche Sackgasse zu führen wie damals WHFB.

Warhammer Age of Sigmar - Soul Wars (Launch-Box der 2. Edition)

2018 Warhammer Age of Sigmar - Soul Wars / Seelenkriege (Launch-Box der 2. Edition)

Die 2. Edition startete mit Soul Wars, in dem die Stormcast Eternals auf die Nighthaunt trafen, und brachte Endless Spells und Command Points ins Spiel.

Warhammer Age of Sigmar - Dominion (Launch-Box der 3. Edition)

2021 Warhammer Age of Sigmar - Dominion / Vorherrschaft (Launch-Box der 3. Edition)

Die 3. Edition folgte mit Dominion, Stormcast Eternals gegen die Orruk Kruleboyz. Die Grundregeln verdoppelten sich ungefähr auf rund 38 Seiten und richteten sich klar an erfahrene Spieler, was die Einstiegshürde weiter erhöhte. Und während viele andere Boxen, gerade bei 40k, sehr schnell ausverkauft sind, hatte Dominion eine sehr große Auflage und wurde vom Handel stark rabattiert, damit der Markt sie überhaupt aufnahm. Als Hachettes Magazin Stormbringer noch mehr Dominion-Bestand in Umlauf brachte, stabilisierten sich die Gebrauchtpreise nie wirklich, zumal schon die nächste Box das dritte Design-Update der Stormcast Eternals markierte.

Warhammer Age of Sigmar - Skaventide (Launch-Box der 4. Edition)

2024 Warhammer Age of Sigmar - Skaventide / Skavenflut (Launch-Box der 4. Edition)

2024 folgte die 4. Edition mit Skaventide, Stormcast Eternals gegen die Skaven. Sie verschlankte die Regeln erneut und führte mit Spearhead eine kleinere, schnellere Spielweise ein. Eine direkte Antwort auf die Einstiegshürde. Einige ältere Fraktionen wie die Beasts of Chaos haben den Sprung nicht geschafft. Stand Herbst 2026 befindet sich Age of Sigmar weiterhin in der 4. Edition: Im April 2026 ließ die Box City of Ash (unsere Review) Cities of Sigmar und Skaven als zwei Spearhead-Armeen gegeneinander antreten, und dem dreijährigen Release-Zyklus folgend dürfte die nächste Edition 2027 erscheinen.

Und auch wenn Age of Sigmar sicherlich das flexiblere Spiel ist, mit niedrigerer Einstiegshürde und einer jüngeren Zielgruppe, ist es eben nicht Warhammer Fantasy und kein Spiel der Regimenter. Und danach gibt es Nachfrage. Das zeigen die Beliebtheit anderer Regelwerke wie Kings of War, die Tatsache, dass die Warhammer-Fantasy-Community mit 9th Age einfach weitergemacht hat, und eine riesige Auswahl an Stand-ins und alternativen Modellen für die eingestellten Ranges. Games Workshop hat das bemerkt und begann zu planen, wie man dieses Spezialinteresse bedienen und den Erfolg der Horus Heresy für die Marke Warhammer Fantasy wiederholen könnte – und kündigte 2019 Warhammer - The Old World an.

Ein weiterer häufig genannter Faktor ist der Erfolg von Total War: Warhammer. Die Videospielreihe hat das Setting einem ganz neuen Publikum nähergebracht, das das Tabletop nie gesehen hatte – und zwar bezeichnenderweise nicht Age of Sigmar, sondern die späte Ära von Warhammer Fantasy, inklusive End Times. Insofern tut sie heute mehr für The Old World als für das Spiel, das Warhammer Fantasy einst ersetzt hat.

Warhammer - The Old World

Damit sind wir wieder im Jahr 2019. Mit The Old World wollte Games Workshop eine Fantasy-Version der Horus Heresy erschaffen. Doch dieser Vergleich hat von Anfang an einen Haken.

Die Horus Heresy entstand aus der Not heraus. Ende der 80er hatte Games Workshop nicht die Mittel, unterschiedliche Gussrahmen und Miniaturen für beide Seiten von Adeptus Titanicus / Space Marine zu produzieren. Man brauchte also einen Grund, warum beide Armeen dieselben Modelle nutzen und erfand einen Bürgerkrieg. Beim Sprung auf 28mm testete Games Workshop 2010 mit dem Badab War (einem Konflikt, den wir hier auch noch behandeln werden), ob ein Szenario Space Marines gegen Space Marines Käufer findet. Die eigentliche Horus Heresy folgte 2012 als Herzensprojekt, ausschließlich mit Resin-Releases von Forge World. Es dauerte drei Jahre bis zu den ersten Plastikmodellen mit Betrayal at Calth (2015) und zehn Jahre bis zum vollständigen Plastik-Relaunch mit der 2. Edition 2022, und selbst da wurde das Tempo der Neuheiten von den Spielern kritisiert. Heute ist sie eine Marke mit einem wunderbaren Narrativ, bei der die meisten Releases von 80-90 % der Kunden für ihre 18 verschiedenen Legionen genutzt werden können.

Das lässt sich in Warhammer Fantasy nur schwer nachbilden, selbst mit über 20 Jahren an Plastik-Gussformen im Archiv. Der Kernunterschied ist die Symmetrie. In der Heresy verkauft sich ein Mk-VI-Gussrahmen oder ein Rhino an fast jeden Spieler, egal welcher Legion. In der Old World braucht jede Fraktion eigene Bausätze: Ein Streitwagen der Gruftkönige verkauft sich nur an Gruftkönig-Spieler, ein bretonischer Pegasusritter nur an Bretonen. Neun oder mehr asymmetrische Armeen in einem "Nebensystem" sind ein völlig anderes Geschäftsmodell. Genau deshalb spielten 1998 gefertigte Gussrahmen und Made-to-Order-Auflagen zu Beginn eine so große Rolle, statt einer überarbeiteten Range im Look der 2010er.

Vor einer ähnlichen Herausforderung steht die Lore. The Old World ist keine Fortsetzung, sondern ein Prequel, ähnlich wie die Heresy für 40k. Das Spiel ist um das Jahr 2276 des Imperialen Kalenders angesiedelt, rund 250 Jahre vor der Old World, die wir kannten, und wenige Jahrzehnte vor dem Großen Krieg gegen das Chaos. Die Zeitleiste des Regelbuchs beginnt mit der Ankunft der Alten und endet kurz vor der Belagerung von Praag. Viele berühmte Namen waren schlicht noch nicht geboren: kein Karl Franz, kein Magnus der Fromme (noch nicht), während Unsterbliche wie Settra oder Orion bereits da sind. Das Imperium ist ein zerrissenes Reich. Laut den Autoren ist das Zeitalter der Drei Kaiser vorüber und einer unruhigen Anarchie zerstrittener Kurfürsten und Stadtstaaten gewichen. Ohne die Magierschulen sind Zauberer deutlich weniger organisiert, als wir sie in Erinnerung haben. Für GW hat das einen klaren Vorteil: neue Charaktere und Konflikte in einem Setting, das Veteranen vertraut genug ist, ohne eine Geschichte nachzuerzählen, deren Ende wir bereits kennen. Doch ein paar Jahrzehnte politischer Zänkereien sind schlicht weniger episch als ein galaxisweiter Bürgerkrieg zwischen den Primarchen, und es steht kein vergleichbarer Fundus an Romanen dahinter. Man vergleiche nur den Katalog der Black Library zur Horus Heresy (unsere Übersicht der Horus Heresy Romane).

Ich war zwar begeistert von der neuen Erzählung, habe aber dazu geraten, die Erwartungen realistisch zu halten. The Old World startete im Januar 2024 mit zwei vollständigen Armeen: dem Königreich Bretonia und den Gruftkönigen von Khemri, genau den beiden Fraktionen, die 2015 gestrichen worden waren. Beide gab es jeweils als Core Set Edition mit dem Regelbuch. Die übrigen Armeen wurden durch zwei Armeelistenbücher mit sehr vertrauten Namen abgedeckt, Forces of Fantasy und Ravening Hordes / Kriegerische Horden (siehe Teil eins), während Fraktionen ohne eigene Range zu Legacy-Listen wurden.

Warhammer The Old World - Gruftkönige von Khemri Warhammer The Old World - Königreich Bretonia

Der Start war holprig. Am Vorbestellungs-Samstag musste ich 45 Minuten warten, nur um in den Shop zu kommen und die Links für unsere Reviews herauszusuchen. Viele unabhängige Händler bekamen deutlich weniger Ware als bestellt, und gegen 13 Uhr war der Großteil der bretonischen Range ausverkauft, die Gruftkönige folgten später. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die Legacy-Listen nicht unterstützt würden, was für viele Spieler ein größeres Problem war als die Frage der Turnierzulassung. Und mit alten Gussformen, fertigen Designs und Made-to-Order-Neuauflagen sah es so aus, als würde Games Workshop vor allem sein Archiv anzapfen – bei sehr geringen Vorabkosten.

Regeltechnisch bleibt The Old World nah an der 8. Edition, mit einigen Anpassungen. Dieses Spiel ist mehr als 15 Jahre alt, und seitdem ist viel passiert: drei Editionen Age of Sigmar, andere Massenschlacht-Systeme und die Entwicklung von 9th Age, die den Spieledesignern nicht verborgen blieb. Auch der Armeeaufbau orientiert sich an der 8. Edition, mit Charakteren (bis zu 50 %), Kerneinheiten (mindestens 25 %), Eliteeinheiten (bis zu 50 %, manche Einheiten auf 0 bis X pro X Punkte begrenzt) und seltenen Einheiten (bis zu 25 %, mit ähnlichen Beschränkungen). Dazu kommen eigene Budgets für Söldner (bis zu 20 %) und Verbündete (bis zu 25 %). Am auffälligsten ist die Vergrößerung der Bases. 20-mm-Quadrate sind Geschichte, alles steht auf mindestens 25 mm, und viel Kavallerie wechselt von 25x50 auf 30x60 mm. Einheiten bekommen so eine größere Grundfläche, aber die Modelle haben endlich Platz für ihre Posen. Kein Tetris mehr mit Miniaturen, die weit über ihre Bases hinausragen, nur um sie Schulter an Schulter in Reih und Glied zu stellen. Kings of War hat das mit Multibases recht gut gelöst, nicht nur optisch, sondern als Spielmechanik.

Ich bin mit diesem Eindruck nicht allein: Tale of Painters beschrieb das Regelbuch als „Best of“ der vergangenen Editionen mit klarer Warhammer-Fantasy-DNA. Nah an der 8. Edition, aber keine Kopie. Trotzdem muss das System erst beweisen, dass es nicht bloß das aufgeblähte Monster der 8. Edition mit zeitversetzter Erzählung ist. Und vor allem sollte man zwei Dinge nicht verwechseln: Old World ist nicht Oldhammer, ganz und gar nicht.

Waren meine Erwartungen also zu niedrig? Teilweise. Rückblickend war der Launch ein Pilotprojekt, und zwar ein erfolgreiches. 2025 wurde ein arbeitsreiches Jahr mit vielen neuen Büchern und dem vollständigen Release von Grand Cathay, einer komplett neuen Fraktion. Nach einer deutlich ruhigeren ersten Jahreshälfte 2026 kündigte die Big Summer Preview ein neues Core Set mit überarbeitetem Regelbuch an: eine komplett neue Range der Krieger des Chaos gegen Cathay. Es erschien im Juli 2026, zusammen mit einem zweiköpfigen Chaosdrachen und Streitmachtboxen für beide Fraktionen. Die Big Autumn Preview kündigte dann eine erneuerte Range der Gruftkönige an. Für Modelle, die nur zwei Jahre zuvor massenhaft als wiederaufgelegte Gussrahmen von 1998 erhältlich waren. Die Bretonen sollen 2027 folgen. Das ist deutlich mehr, als nur das Archiv anzuzapfen.

Warhammer The Old World - Hochelfen Ellyrianische Grenzreiter Warhammer Fantasy - Made-to-Order bretonische Charaktere

Heute hat The Old World eine stabile Anhängerschaft und ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Es hat eine eigene Miniaturenrange und gelegentliche Made-to-Order-Nachgüße, deren Preise von vertretbar bis völlig abgehoben reichen. Die Kehrseite sind die Regeln. Statt richtiger Armeebücher erscheinen sie weiterhin als Arcane Journals. Eine Salamitaktik, die sich eher nach DLC als nach einem vollständigen Release anfühlt. Die neuen Modelle sind technisch gut gemacht, auch wenn manche Bausätze für Einsteiger recht anspruchsvoll sind. Und bei manchen Fraktionen umfasst die Range inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte, was unterschiedliche Maßstäbe und unterschiedliche Designs nebeneinander bedeutet.

Mich persönlich hat The Old World nicht zurückgewonnen. Der Umfang ist mir schlicht zu groß, und die neueren Modelle im „realistischeren“ Heroic Scale passen nicht zu meinem persönlichen Bild von Warhammer Fantasy. Aber ich freue mich über die Gelegenheit, über Made-to-Order-Nachgüße und Zubehör an Dinge zu kommen, die ich damals verpasst habe. Auch wenn vieles davon vor allem die nächste Scalper-Runde und noch höhere eBay-Preise befeuert. Besonders die wiederaufgelegten Geländestücke haben mich begeistert, und ich würde mich sehr freuen, wenn die klassische Warhammer-Festung zurückkäme. Ich besitze sogar einen Teil des Belagerungszubehörs.

Realm of Chaos - Hooves and Fur Warhammer The Old World - Befestigtes Herrenhaus

Und ich glaube, für einen stabilen Stand braucht es mehr als schicke Miniaturen. Was Warhammer fehlt, ist die Saga, besonders in Age of Sigmar, wo keiner der Stormhosts auch nur annähernd an die Beliebtheit der Space Marine Orden herankommt. Und da sich auch andere Völker, etwa die Zwerge, aus IP-Gründen so forciert von den klassischen Fantasy-Vorlagen entfernen, tun sie sich schwer, die Leute zu begeistern.

43 Jahre nach drei Heftchen in einer weißen Box hat Warhammer Fantasy zwei sehr unterschiedliche Wege eingeschlagen. Age of Sigmar wurde groß, laut und heroisch und hat sich über mehr als zehn Jahre eine eigene Spielergeneration aufgebaut. The Old World kehrte zu Regimentern und quadratischen Bases zurück, ist aber keine Zeitmaschine. Old World ist nicht Oldhammer, und das muss es auch nicht sein. Zum ersten Mal seit 2015 existieren beide Spiele nebeneinander, niemand muss sich entscheiden, ob ihr Stormcast durch die Reiche der Sterblichen schickt oder eure Ritter auf quadratischen Bases in Reih und Glied stellt: Genießt die Regeln, genießt die Miniaturen, aber vor allem genießt die Zeit, die ihr mit eurem Hobby verbringt.

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Autor Info's mit anzeigen Dennis B.

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