Blood Bowl – Skycastle Titans Teil 3
Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich das Team der Skycastle Titans vorgestellt und ein Update dazu gegeben habe, in dem ich bereits erwähnte, dass tatsächlich nur noch ein Modell aus der Truppe zu bemalen ist. Nun ist der letzte Skaven des Teams endlich fertig und das Projekt damit abgeschlossen.
Kaum zu glauben. Ich habe mit dem Team im September 2013 als Ogerteam begonnen und nach knapp fünf Jahren(!) habe ich es nun endlich als Underworldteam vollendet. Ich glaube, das Spannendste daran war im Prinzip die Reise bis zu diesem Punkt, denn ich habe auf diesem Wege nicht nur viele nette Menschen im Hobbybereich und am Spieltisch kennengelernt, sondern auch endlich mein Ziel erfüllt mal ein Team mit blauer Hauptfarbe zu haben. Obwohl das Farbschema für Skaven zwar eher ungewöhnlich ist, bin ich mit dem Gesamtergebnis durchaus zufrieden. Auch die Entscheidung einen lilafarbenen Troll unterzubringen hat sich optisch ausgezahlt.
Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 4
In einem der zahlreichen Videos von Vince Venturella auf YouTube sagte er mal, dass man, egal ob man sich mittendrin in einem Armeeprojekt befindet, immer wieder mal was anders machen und etwas Neues versuchen soll. Da ich ohnehin dazu Lust hatte und sich dieses Vorgehen bei einer Dead Man's Hand Bande ohnehin anbietet, habe ich seinen Rat beherzigt und insbesondere bei der Haut und bei der Jacke ein wenig experimentiert.
Die Haut hat bei „El Toro“ einen leicht dunkleren Teint als beispielsweise McMillers Söhne Eugene und Seamus. Auch die Jacke war ein recht ausgefallenes Experiment. Ich habe bei Google nach Bildern von Mariachis, Westernjacken und dem Poncho den Clint Eastwood in „Eine Hand voll Dollar“ trägt gesucht. Das Ergebnis war diese grüne Jacke, die Verzierungen an den Ärmeln in Form von gelben Streifen erhielt und einen stilisierter Bullenkopf auf der Rückseite, der vom Dead Man’s Hand Logo inspiriert ist.
Auch die Schärpe um die Hüfte bemalte ich in einer eher unkonvetionelen Art, indem ich das Rot mit Dwarf Flesh aufhellte, was dem Ganzen einen milderen, pastelligeren Ton verlieh. Da in meinen Gedanken eine Schärpe nie einfach nur einfarbig ist, beschloss ich auch dieser ein paar Streifen aufzumalen, was den angespannten Look der Miniatur etwas aufbrach.
Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 3
Mit der wachsenden Anzahl an Bandenmitgliedern, wuchsen auch das Konzept und die Geschichte der Bande nach und nach mit. Seamus McMiller ist Eugenes jüngerer Bruder und stammt aus einer anderen Affäre des Alten. Um dies darzustellen, versuchte ich möglichst die gleichen Farben zu verwenden, die ich auch bei seinem Bruder verwendet hatte.
Die einzige Ausnahme hierzu bildete das Hemd. Während ich ihn bemalte, hatte ich die Idee die Brüder primär durch die Farbe ihrer Hemden zu unterscheiden.
Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 2
Im Gegensatz zum alten McMiller habe ich bei Eugene eher helle Farben gewählt und mich dabei von den beigen und pastellfarbenen Tönen der Serie Briscoe County Jr. Inspirieren lassen, eine Westernserie aus den 90ern.
Das Modell stammt von Foundry und bietet einen herrlich dümmlichen Gesichtsausdruck. Das war genau das Richtige um Eugene auch eine passende Hintergrundgeschichte zu verpassen, die mit den hellen Farben gut einher ging. Die Hose habe ich wieder in Steel Legion Drab bemalt, während der Hut ein wilder Mischmasch aus Grautönen ist. Dabei muss man bei den Schattierungen nicht sehr ordentlich sein, da Schweißflecken am Hut keine gleichmäßigen Spuren hinterlassen.
Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 1
Im Review zu Dead Man`s Hand hatte ich bereits angedeutet, dass ich eine kleine Bande ausheben würde und nachdem ich Dennis‘ Bestände mal wieder um ein paar Minis erleichtert hatte, dauerte es nicht lange bis der erste Protagonist meiner Outlaws fertig war. Es sind meine ersten Erfahrungen mit „historischen“ Minis und ich muss sagen, dass sie, malerisch betrachtet, recht dankbare Modelle sind.
Die Legende von Dead Man’s Hand
Die Originalfassung von Dead Man’s Hand (DMH) stammt von Great Escape Games (2013) und wurde vom französischen Studio Tomahawk in einer späteren Version durch zusätzliche, optionale Regeln erweitert. Bei dem vorliegenden Review handelt es sich um die deutschsprachige Fassung des DMH Regelwerks, welches hierzulande durch Stronghold Terrain vertrieben wird. Vorangegangene Regelerweiterungen sind in dem 94-seitigen Buch enthalten und ein weiteres Mal um zusätzliche optionale Regeln und Charaktere ergänzt worden.
Worum geht es?
Dead Man’s Hand legt besonderen Wert darauf, die Atmosphäre der Italowestern aus den 1960er und 70er Jahren einzufangen. In mehreren Minikampagnen oder in freien Szenarien, treten dabei zehn unterschiedliche Banden in Scharmützelkämpfen gegeneinander an.
Die Geschichte der fiktiven Wild West Stadt Dead Man’s Hand beginnt 1853 in Arizona und wird in Storyfetzen bis ca. 1870 sporadisch weiterbeschrieben. Wie die Stadt zu ihrem Namen gekommen ist, bleibt aber ungewiss, obwohl einige Legenden davon berichten. Daher auch der Name des Spiels.
Warhammer Age of Sigmar Scharmützel
Vor fast einem Jahr, im Juni 2017, hat Games Workshop eine Erweiterung für Scharmützelspiele herausgebracht, einem bandenorientierten Ansatz für das Spielen von Age of Sigmar, mit nur einer Hand voll Modellen. In dieser Skalierung wird die Einfachheit des ursprünglichen Grundregelwerks von Age of Sigmar beibehalten und die Spieldauer auf zwischen 30 Minuten und einer Stunde heruntergebrochen.
Worum geht es?
Das Regelwerk von Scharmützel zielt darauf ab kleine, thematische Kriegerbanden aufzubauen. Dabei sind diese nur innerhalb ihrer großen Allianz beschränkt, nicht auf ein spezifisches Battletome. Die Größe der Banden setzt sich über den als Ruhm bezeichneten Punktwert zusammen, in der Regel zwischen 25 und 100 Ruhm. Ab da nimmt das Spiel eine Größe an die bereits für reguläre Age of Sigmar Spiele ausreicht. Die Banden treffen in verschiedenen Szenarien aufeinander, von denen die Hälfte auf ein ausgewogenes Spiel ausgelegt ist und die andere Hälfte ein gewisses Ungleichgewicht enthält. Alle sechs enthaltenen Szenarien lassen sich zu einer sequenziellen Kampagne verknüpfen.
DREADBALL EPISODE 1 – Teamvorstellung: Marauders
Bis Montag, den 9. Juli 2018 spendiert Mantic noch 25% Nachlass auf Dreadballteams. Grund genug gemächlich eine Reihe von Dreadball Artikeln einzuleiten, bei denen wir einige der Teams vorstellen und beide Editionen des Spiels reviewen werden. Den Anfang machen Darkhands Disciples, ein Team von Marauders.
Die Disciples setzen sich aus Ex-Piraten und Sträflingen zusammen. Benannt ist es nach dem berüchtigten Orc General und Plüderer Darkhand, der so viel Gefallen an dem Spiel fand, dass er kurzerhand seine eigene Mannschaft gründete. Obwohl Darkhand schon lange nicht mehr der Besitzer des Teams ist, besteht der Name weiter.
Spieltechnisch bestehen Marauderteams aus Guards und aus Jacks, während sie vollständig auf Striker verzichten (dem Spielertyp dem es am ehesten gelingt Punkte zu erzielen). Während sie in der ersten Edition Dreadballs noch relativ gut mit den besseren Teams mithalten konnten, findet sich der Kader mit der zweiten Edition eher im Mittelfeld wieder, da die Jacks zwar besser, mit der Masse der schlagkräftigeren Teams, die Orcs aber ein wenig schwächer geworden sind.
Untotes Blood Bowl Team – Golden Vultures
Vor nunmehr beinahe acht Jahren begann ich in einem deutschsprachigen Forum ein Blood Bowl Projekt, indem es mir einfach darum ging aus Resten die ich in meiner Bitzbox fand ein Blood Bowl Team zu basteln. Dabei wollte ich sicherstellen, dass ich gleichermaßen malte als auch spielte und so entstand das Konzept der „Challenge“, bei der ich vor jedem Spiel eine Mini komplett fertigbemalt haben musste.
Während ich in meiner Bitzbox wühlte fiel mir auf, dass dort noch erstaunlich viele Reste eines klassischen Menschenteams aus Plastik und Skelette herumlagen. Damals gab es Untote Blood Bowl Spieler nur aus Zinn und da man in diesem Spiel seine Modelle oft berührt, wollte ich dieses Material möglichs meiden. So wuchs in mir der Gedanke die Reste des alten Menschenteams mit denen der Skelette zu kombinieren.
Update zu den Skycastle Titans
Ein Gastbeitrag von Daniel / DinoTitanEdition zu seinem Blood Bowl Underworld Team, den Skycastle Titans.
„Eeee...was ist das!?“
„Weiß nich‘ Traina, da Troll wollte da kleinen Gobbo fressen un‘ hat sich dann nich‘ mehr vascheuch`n lassen.“
„Da Git is‘ schon groß....O.K. Stell unser`n leckersten Spieler in da Nähe von da Mittellinie. Wia behalt’n da Troll.“
Bei der letzten Teamvorstellung der Skycastle Titans (nachzulesen HIER), habt Ihr sicher gemerkt, dass dem Team noch einige Spieler fehlten. Höchste Zeit ein Update zu geben.
Um die Motivation bei der Bemalung eines Teams aufrecht zu erhalten, macht es meist Sinn mit den eher entbehrlichen Spielern zu beginnen, um sich mit den interessanteren Modellen zu belohnen. Entsprechend habe ich die fehlende Lineratte als erste von den letzten vier Psychos...äh...Spielern bemalt. Aus ein paar Regimentsresten der Skaven wählte ich einen behelmten Kopf und verpasste der Ratte noch einen zusätzlichen Schulterpanzer, was den Blood Bowl Look schön abrundet.
Der Troll hingegen war eine der etwas aufwendigeren Umbauten – seit vielen Jahren darbte dieses klassische Modell in einer Kiste dahin, halb bemalt, jedoch nie beendet. Teils aus Mitleid, teils aus einer seltsamen Faszination alte Modelle zu verwerten, entfärbte ich ihn und klebte allerhand Plastikteile an ihn. Mir fiel erst im Nachhinein auf, dass er mit der riesigen Platte ein wenig wie Flavor Flav wirkte, ein bekannter Rapper aus den 80er Jahren.






















