Black Seas – Terrors of the Deep
Mantic Games hat gerade erst das auf Black Seas basierende Fantasy Spin-Off Armada angekündigt, aber Warlord Games hat sich selbst bereits mit dem Thema der fiktiven Inhalte für das Spiel auseinandergesetzt, mit einer Box legendärer Seeungeheuer, Terrors of the Deep.
Das Set enthält sechs unterschiedliche Seeungeheuer die aus Resin gefertigt wurden mit ein paar zusätzlichen Zinnteilen. Außerdem liegt der Packung ein kleines Szenarioheft bei und die Profilkarten für die sechs Modellen. Das enthalten Szenario ist Bermuda Triangle, und den Regeln für die sechs Seeungeheuer und einem Geisterschif (dazu bemalt ihr am besten eines eurer regulären Schiffe entsprechend).
Eine Mini Odyssey – Griechische Geschichten
Nachdem ich nun ein paar Artikel zu Mortal Gods verfasst habe und eine Armee des Hades für die Mythic Erweiterung aufbaute, habe ich mir ein paar Gedanken zur Vorstellung des Systems gemacht. Das Spiel ist noch recht jung (erst 2019 erschienen) und ich würde neue Leser gerne ein bisschen besser damit vertraut machen. Und wie geht das am besten? Mit einer Geschichte!
French and Indian War: Uniformen der französischen Armee in Kanada
Die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung von Muskets & Tomahawks rückt immer näher und hier und da sieht man schon eifrige Wargamer, die neue Sammlungen ausheben, um gleich loslegen zu können, sobald das Buch da ist.
Um die Recherche nach der richtigen Bemalung zu vereinfachen, möchte ich hier kurz zusammenfassen, wie die regulären Streitkräfte im French and Indian War uniformiert waren. Vorweg sei aber gesagt, dass viele Soldaten auf Feldzügen es mit den Regularien nicht mehr so genau nahmen. Französische Reguläre, die nicht in einem Fort oder einer Stadt stationiert waren, trugen im Feld wohl oft die gleiche Kleidung, wie die kanadische Miliz, ausgeschmückt mir einigen Uniformteilen. Für die französische Krone war Nordamerika ohnehin nur ein Nebenkriegsschauplatz und es wurden deutlich weniger Soldaten dorthin entsandt, als dies die Engländer taten. Die Versorgungslage war außerdem bestenfalls mäßig, da die Briten die Hoheit auf dem Meer hatten.
Hier soll es aber vor allem um die regulären Uniformen gehen. Grundsätzlich war diese weiß, in der Realität eher hellgrau. Regimenter unterschieden sich vor allem durch die Farben der Westen, Manschetten und verzierenden Elementen, wie Knöpfen und den Saum der Hüte. Außerdem hatte jedes Regiment eine individuelle Fahne. Fahnen sind in dieser Zeit ein echtes Thema unter den meisten Wargamern, das leicht zu Diskussionen führen kann. Dass jeder Staat dies auch noch unterschiedlich handhabte, macht es nicht eben einfacher.
Für die französische Armee gilt, dass das Regiment eher eine Verwaltungseinheit und weniger ein taktisches Element war. Ein Regiment bestand aus mehreren Bataillonen und diese waren die eigentlichen Kampfeinheiten. Das erste Bataillon trug die Fahne des Königs, ein weißes Kreuz auf weißen Grund. Das sieht übrigens weit cooler aus, als man sich jetzt vielleicht vorstellt, auch wenn vielen Leuten erst einmal diverse Witze über französische Soldaten und weiße Flaggen einfallen mögen.
Alle weiteren Bataillone – in der Regel gab es mindestens ein weiteres – trugen die eigentliche, individuelle Regimentsfahne. Das ist insofern wichtig, als dass fast alle Bataillone in Amerika nicht das 1. Bataillon waren, also nicht die weiße Fahne trugen. Aber dazu später mehr.

Crusader Miniatures zeigt hier ein Regiment aus dem Siebenjährigen Krieg in Europa. So oder so ist die Darstellung der Fahnen aber nicht korrekt. Kein französisches Bataillon trug zwei Fahnen.
Throwback – Lead Belt Nottingham 2010 – Tag 4
Der letzte Tag am Lead Belt brachte uns dann auch mal in den Großraum des Nottinghamshire, nach Mansfield um genau zu sein. Warum dort hin? Maelstrom Games hatte seine Räumlichkeiten dort, damals einer der größten Tabletophändler, vielleicht die direkte #2 nach Wayland Games im Vereinigten Königreich.
Aber was den Besuch so interessant machte, war nicht nur die riesige Auswahl, sondern die sehr großzügigen Spielräumlichkeiten. Ein Spielbereich mit 72 (!) Tischen, die am Tag unseres Besuchs zeitgleich für zwei Turniere, Epic 40.000 und Warhammer Ancient Battles, im Einsatz waren. Dabei gab es außerdem noch eine Bar, einen Loungebereich und sogar noch mehr Spieltische. Was mir aber imponiert hat, war dass trotz der vielen Tische und dass es sich nicht um Clubräume handelt, die Geländedichte und -qualität überdurchschnittlich war.
Throwback – Lead Belt Nottingham 2010 – Tag 3
Das Programm für Freitag begann recht früh, schon morgens früh um 9. Beeindruckt vom Vortag stand ein Frühschoppen bei Mantic an, da ein paar von uns sich mit Kings of War Armeen eindecken wollten. In meinem Fall waren es nur ein paar Zombies (die sind wirklich vielseitig und ich habe da versch. Nutzen für) und das Gefolge des Zwergenkönigs. Oben drauf gab es noch einen signierten Mantic-Messengerbag mit persönlicher Widmung von Ronnie und Alessio.
Aber es war nur ein kurzer Aufenthalt bei Mantic, da wir noch Teil zwei des Termins bei Warlord Games hatten. Ich hatte die Gelegenheit John Stallard zu treffen, der am Vortag verhindert war (er hat am Games Workshop Shareholder Meeting teilgenommen). Und es war wirklich interessant einen weiteren ehemaligen hochrangigen GW Manager kennen zu lernen. John war auch am gleichen Spielbericht beteiligt, den wir gestern erwähnt hatten, wie Ronnie.
Throwback – Lead Belt Nottingham 2010 – Tag 2
Für den ersten vollen Tag in Nottingham hatten wir die beiden damaligen neuen "Herausforderer" auf dem Plan, Warlord Games und Mantic Games.
Warlord saß damals bereits im Lenton Business Centre, wo sie auch heute noch anzutreffen sind. Aber damals als junges und noch kleines Unternehmen hatte man nur einzelne Büros angemietet, die über den Bürokomplex verteilt waren und nicht einen ganzen Flügel und eigenem Ladenlokal wie heute.
Das Sortiment war damals schon recht breit aufgestellt im Bereich der historischen Miniaturen, aber noch weit von der Auswahl an Kunststoffbausätzen von heute entfernt. Die Legionäre des frühen römischen Reichs und ein paar Black Powder Bausätze waren verfügbar, sowie die ersten deutschen Soldaten für Bolt Action.
Mein Kommentar zu „Is Historical Wargaming Dying Out?“
Der US-amerikanische Youtube-Kanal Little Wars TV stellt die Frage, "Is historical wargaming dying out?" - stirbt historisches Tabletop aus?
Also zum einen ist es aus meiner Sicht ein eher ungewöhnlicher Zeitpunkt diese Frage zu stellen, denn der Veranstaltungskalender nicht nur für historisches Tabletop ist quasi leer. Aber nicht nur das, auch der recht enthusiastische Artikel der Zeitschrift The Economist über das Wachstum im Lead Belt spricht von einer guten Marktsituation - und das nicht nur für Games Workshop.
Aufräumen im Chaosbunker
Das Projekt Eigenheim schreitet voran und so breite ich mich auch auf den Umzug des Studios ins Haus vor. Und da ich nicht vor habe "tote Projekte" ins neue Heim zu bringen (das wird nur noch schwieriger diese dann auszusortieren, und ich hoffe doch stark dass das der letzte Umzug ist). Also bin ich weiter dabei, die Projekte ehrlich zu bewerten und den Bestand herunterzuschrauben. Wobei der Fokus hier klar auf den größeren Projekten und Modellen liegt, wo ich am schnellsten Ergebnisse sehe. Ein paar Sachen sind schon verkauft oder abgegeben worden, zum Beispiel der Großteil meines Warmachine Bestands (Colossals und Battle Engines), Claymore Saga Reste und ich werde mich auch von meinen frühen Sachsen und Mantic Orks trennen.
Und während ich dann so die einzelnen Schubladen und Kisten durchgehe, bin ich nicht nur auf ein paar Überbleibsel aus der Vergangenheit gestoßen, wie die Eintrittskartne von meinen Besuchen der Warhammer World oder Games Day, sondern auch einem großen Stapel an Bauanleitungen.
Eine Belagerungsmaschine des Mittelalters
Schon damals als ich noch Age of Empires 2 gezockt habe, hatte mich das Trebuchet oder der Tribok begeistert. Dann gab es im The Outlaw King, den imposanten Warwolf in Aktion zu sehen. Und im Baron's War Kickstarter gab es dann noch die passende Besatzung einer Belagerungsmaschine, die ich mir zugelegt hatte, da sie auch zu den frühen Kreuzzugsarmeen passen würde.
Aber erst einmal auf die Suche nach der Belagerungsmaschine selbst. Ich konnte mich immer für das Exemplar von Gripping Beast begeistern, aber die ist vergriffen, seit dem ich danach gesucht habe. Von Sarissa Precision gibt es auch einen eigenen Bausatz, der ist auch recht günstig mit 20 GBP, sehr an den Warwolf angelehnt und imposant riesig. Aber eben auch aus MDF. Die Größe ist für meinen Einsatzzweck einfach zu viel und ich möchte um die Holzstruktur einzufangen lieber auf Resin oder Kunststoff setzen, anstatt auf glattes MDF. Die Bausätze von Games Workshop für Bretonen und Gondor sind recht nett, aber leider vergriffen und so machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Bausatz.




























