Warhammer 40.000 – Panzerwracks Teil 3
Lasst uns die Arbeit an unserer eBay-Rettung, dem Leman Russ Panzerwrack, fortsetzen und ihn in ein ordentliches Geländestück verwandeln. Ich brauche zwar nicht für jedes Geländestück eine Base, aber in diesem Fall ergibt sie Sinn: Sie hilft dabei, dass sich das Wrack besser in den Spieltisch und die umgebende Szenerie einfügt.
Genau wie bei den Alien-Kakteen habe ich PVC-Hartschaumplatte im Format A3 und mit 3 mm Stärke verwendet. Zeichnet die Umrisse grob an und lasst etwas Platz, damit ihr den Rand der Base anschrägen könnt. Zusätzlich habe ich ein paar kleinere Stücke verwendet, um mehr Höhe und Variation auf der Base zu schaffen.
Save the Date: Die Bitbox in Mülheim ist zurück!
Die Bitbox öffnet wieder ihre Türen: Franz hat gerade den neuen Termin für den Tabletop-Flohmarkt in Mülheim an der Ruhr bekannt gegeben.
Die Eckdaten
Datum: 20. September 2026
Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr
Location: Kath. Pfarrheim St. Barbara, Schildberg 93, 45475 Mülheim an der Ruhr
Eintritt: kostenlos
Der Eintritt ist wie gewohnt kostenlos, mitbringen muss man nur etwas Zeit zum Stöbern und Feilschen.
Wer selbst einen Tisch will: Es gibt 40 Stück zu je 15 EUR, maximal zwei pro Person, Anmeldung läuft per Mail direkt bei Franz unter znarf4711@gmail.com. Der komplette Erlös aus der Tischvermietung geht an das Jugendheim St. Barbara, man unterstützt also nebenbei noch einen guten Zweck.
Ein Blick zurück
Warhammer 40,000 – Space Marine Scouts
Nach unserem Blick auf die Space Marine Terminatoren für ein Projekt zur 2. Edition setzen wir die Reihe mit einer weiteren Einheit fort, die diese Ära geprägt hat: den Space Marine Scouts. Weniger gefeiert als ihre Brüder der ersten Kompanie, waren sie dennoch ein fester Bestandteil vieler Space Marine Armeen der 2. Edition, und ihre Veröffentlichungsgeschichte ist verschachtelter, als die meisten sich erinnern dürften.
Um zu verdeutlichen, was das gestalterisch bedeutet, zeigt dieses Artwork von Dave Gallagher für das Regelbuch von Tyranid Attack, einer Ergänzung zu Advanced Space Crusade, das sehr eigenständige und deutlich andere Design, mit dem die Space Marine Scouts in die Welt von Warhammer 40.000 einzogen.
Wie schon der Terminator-Artikel konzentriert sich auch dieser Beitrag darauf, die passenden Miniaturen für ein "epochengetreues" Projekt zu identifizieren und zu beschaffen. Wie sie in die Imperial Fists integriert werden, folgt in einem separaten Artikel.
Legions Imperialis – Reaver Titan mit Graviton Obliterator und Volkite Annihilator
Dieser neue Reaver Titan mit Graviton Obliterator und Volkite Annihilator ist die dritte Box-Variante eines Reaver Titans, nach dem Reaver Titan mit Gatling Blaster, Laser Blaster, Power Fist und Carapace Apocalypse Missile Launcher sowie dem Reaver Titan mit Melta Cannon, Chainfist und Carapace Turbolaser Destructor.
Mit dieser Box schließen wir unsere kleine Reihe zu den neuesten Releases für Legions Imperialis und Adeptus Titanicus ab, danke nochmal an unseren Sponsor Radaddel.
Wie bei den beiden anderen Kits startete die Vorbestellung für den Reaver am 18. Juli, mit offiziellem Release am 1. August. Die neuen Plastik-Optionen sind entweder als komplettes Set für 51,50 EUR oder als einzelner Mail-Order-exklusiver Gussrahmen für 23 EUR erhältlich.
Das Boxed Set enthält alles, was du für den Einsatz des Reaver Titans in Adeptus Titanicus brauchst, direkt in der Box: ein Command Terminal plus Weapon Cards für die enthaltene Bewaffnung. Das reine Sprue-Upgrade umfasst nur das Plastik und sonst nichts. Die Regeln für den Einsatz in Legions Imperialis findet man im Grundregelwerk (S. 214) und im Liber Strategia (S. 162), nicht in der Box selbst.
Legions Imperialis – Warlord Titan mit Volkite Destructor und Macro-Gatling Blaster
Unter den frisch veröffentlichten Warlord-Titan-Varianten reiht sich der Warlord mit Volkite Destructor und Macro-Gatling Blaster neben seinem Schwesterkit, dem Warlord mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator, als vierte und fünfte Option für das Chassis ein. Damit gesellen sie sich zum bestehenden Line-up aus dem Warlord mit Volcano Cannons und Apocalypse Missile Launcher, dem Warlord mit Power Claw und Plasma Annihilator sowie dem Warlord-Sinister Psi-Titan.
Diesen Release nehmen wir zum Anlass, unsere Reviews zum Warlord Titan mit Unterstützung von Radaddel zu aktualisieren, und widmen uns heute dem zweiten neuen Warlord-Titan-Kit mit Volkite Destructor, Macro-Gatling Blaster und Graviton Ruinator.
Die Box-Art zeigt das Modell in größerem Maßstab und mit mehr Detailtiefe, als es der tatsächliche enthaltene Bausatz im Epic-Scale liefert. Die Schilddesigns weichen spürbar vom fertigen Modell ab, und auch bei der Bewaffnung (die Gatling-Läufe sind hier das deutlichste Beispiel) steckt auf der Verpackung mehr Detail, als am Ende im fertigen Bausatz landet.
Die Vorbestellung der Kits startete am 18. Juli, die allgemeine Verfügbarkeit folgte am 1. August. Wie bei den anderen Warlord-Releases gibt es auch dieses Set in zwei Versionen: als komplettes Set für 100 EUR oder als eigenständigen, exklusiv über Mail Order erhältlichen Upgrade-Sprue für 42 EUR.
Alles, was man braucht, um den Warlord Class Battle Titan in Adeptus Titanicus einzusetzen, liegt der Box bei: ein Command Terminal sowie Gear Cards für die enthaltene Bewaffnung. Die günstigere Sprue-only-Option für 42 EUR bringt lediglich das Plastik mit sich, keine Karten oder gedrucktes Material für die Nutzung in Adeptus Titanicus. Die Regeln für den Einsatz in Legions Imperialis wiederum finden sich im Grundregelwerk (S. 216) und im Liber Strategia (S. 164), nicht in der Box selbst.
Juli 2026 Rückblick
Wir sind letzten Donnerstag von unserem Sommerurlaub in Spanien zurückgekehrt.
Wir hatten großartiges Wetter, sind im Meer geschwommen, haben viele Sehenswürdigkeiten besucht und hatten trotzdem nicht genug Zeit, um alles umzusetzen, was ich geplant hatte. Nun, es gibt immer ein nächstes Mal.
Eine der Sehenswürdigkeiten, die ich besucht habe, war das Castillo de Argueso, und ich hatte die Miniatur eines spanischen Adligen dabei, um ein paar Fotos zu machen. Nehmt immer eine Miniatur mit, genau wie Team Würfelkrieg.
Legions Imperialis – Warlord Titan mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator
Was die neuen Warlord Titan-Varianten betrifft, Warlord Titan mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator und Warlord Titan mit Volkite Destructor und Macro-gatling Blaster, sind das die 4. und 5. Optionen für den Warlord Titan, nach dem Warlord Titan mit Volcano Cannons und Apocalypse Missile Launcher, Warlord Titan mit Power Claw und Plasma Annihilator und dem Warlord-Sinister Psi-Titan.
Für uns der perfekte Anlass, unsere Reviews der Warlord Titan Bausätze, die wir auf dem Blog veröffentlicht haben, mit Unterstützung von Radaddel noch einmal aufzugreifen und zu aktualisieren. Wir starten die kurze Serie mit dem Warlord Titan mit Quake Cannon und Conversion Beam Extirpator.
Die Bausätze gingen am 18. Juli in die Vorbestellung und die offizielle Veröffentlichung ist für den 1. August geplant. Die neuen Warlord Bausätze gibt es in zwei Versionen: als komplettes Modell für 100 EUR oder für 42 EUR mit nur dem einzelnen Upgrade-Sprue, exklusiv über Mail Order.
Die Regeln für die Nutzung des Warlord Class Battle Titan mit Adeptus Titanicus sind in diesem Boxed Set enthalten, inklusive eines Command Terminals und Ausrüstungskarten für die enthaltenen Waffensysteme. Das 42 EUR Upgrade umfasst nur das Plastik, kein gedrucktes Material, keine Karten etc. für die Nutzung in Adeptus Titanicus. Die Regeln für die Nutzung in Legions Imperialis sind im Grundregelwerk (Seite 216) sowie im Liber Strategia (Seite 164) enthalten.
Stargrave – Death Vector
Mit der neuesten Erweiterung für Stargrave, die für November 2026 angekündigt ist, überbrücken wir die Wartezeit mit Death Vector, welches 2025 erschienen it. Sie führt die unabhängigen Crews an einen Ort, den der Rest der Galaxis ganz bewusst vergessen hat: den Outlaw Technology Sector, ein toter Raumsektor, der nach einem verheerenden Krieg gegen eine fühlende künstliche Intelligenz über drei Jahrhunderte lang abgeriegelt war. Es ist der dunkelste Winkel der Ravaged Galaxy und wohl die thematisch konzentrierteste Erweiterung der gesamten Stargrave-Reihe.
Worum geht es?
Der Outlaw Technology Sector – kurz OTS – liegt am äußeren Rand des Terrigous-Spiralarms, abgeschnitten vom Rest der Galaxis durch gewaltige Ionenschwärme und ein größtenteils intaktes Verteidigungsnetz. Bevor die Imperien kamen, um ihn niederzubrennen, war er ein Zufluchtsort für verbotene Forschung und abtrünnige Wissenschaftler. Was sie dort erschufen, wandte sich schließlich gegen sie: eine vollständig bewusste KI, die die Kontrolle über den Sektor übernahm und dann eine Flotte aus Schiffen losschickte, die ausschließlich von Robotern und kybernetischen Automaten besetzt waren, um die besiedelte Galaxis anzugreifen. Nur die vereinte militärische Macht beider Imperien konnte diese Bedrohung stoppen, und es brauchte noch Jahre des Kampfes innerhalb des OTS, um die Sache zu Ende zu bringen. Ganze Planeten wurden zu nuklearem Ascheland.
Dreihundert Jahre später herrscht im OTS Stille. Die meisten Navigationssysteme verweigern es, dort eine Route zu berechnen – daher der Name, den Crews für solche Flüge verwenden: Death Vector. Aber ein so großes Gebiet, das einst eine Intelligenz beherbergte, die Technologie hervorbrachte, wie sie sonst in der Galaxis nirgends existiert, muss voller Beute sein, für die man zu sterben bereit wäre.
In McCulloughs Einleitung spricht er offen über den Zeitpunkt der Veröffentlichung. KI ist derzeit ein Thema, an dem man kaum vorbeikommt, und er greift das direkt auf, bevor er klarstellt, was er eigentlich meint: nicht die aktuellen generativen Werkzeuge, sondern die KI der Science-Fiction. HAL 9000, der sich weigert, die Pod-Bay-Türen zu öffnen. Skynet, das die Menschheit als Problem betrachtet. Die Borg, die jeder Spezies ihre Individualität nehmen. Die Cybermen, die Lebewesen in Maschinen verwandeln. Das sind die Vorlagen für die Automaten in Death Vector – seelenlos, unerbittlich und völlig gleichgültig gegenüber allem, was man Barmherzigkeit nennen könnte. Das sind keine Piraten mit besserer Technologie. Das ist etwas völlig anderes.
Stargrave – Bold Endeavour
Vier Erweiterungen später führt Joseph A. McCullough Stargrave erneut an einen Ort, an dem es zuvor noch nicht war. Bold Endeavour, veröffentlicht im Oktober 2023, begann ursprünglich als groß angelegte, weitläufige Kampagne und entwickelte sich schließlich zu etwas deutlich Interessanterem. Während er an den ursprünglich als Nebenfeature geplanten Schiffsregeln arbeitete, hatte McCullough so viel Freude daran, dass sie zum zentralen Element des Buches wurden. Das Ergebnis ist die erste Stargrave-Erweiterung, die den Raum zwischen den Szenarien füllt, anstatt nur das Geschehen auf dem Spielfeld zu erweitern.
Worum geht es?
Jede unabhängige Crew in der Ravaged Galaxy lebt und stirbt mit ihrem Schiff. Es ist ihr Zuhause, ihr strategisches Hauptquartier und in vielen der prägenden Geschichten des Genres praktisch ein eigenständiger Charakter. Der Millennium Falcon, die sich mühsam aus Mos Eisley schleppt. Serenity, zusammengehalten von Improvisation und Sturheit. Der Drang, das eigene Schiff am Laufen zu halten – egal was es kostet und wohin man reisen muss, um Ersatzteile zu finden – ist einer der zuverlässigsten erzählerischen Motoren der Science-Fiction.
Bold Endeavour macht genau diesen Aspekt zum Spielinhalt. Zwischen den Szenarien würfeln Crews nun auf Begegnungen im All: Piratenüberfälle, schwarze Löcher, Weltraum-Kraken, verlassene Schiffe, Erstkontakt-Ereignisse, Wurmlöcher oder verletzte Weltraumwale. Jede Begegnung greift auf die neuen Schiffsbesatzungswürfe zurück und kann die strukturelle Integrität beschädigen, Besatzungsmitglieder verletzen oder unerwartete Beute liefern. Das Verwalten des Schiffs – Reparaturen, Upgrades, Priorisierung von Systemen – wird zu einer eigenen Kampagnenebene, die parallel zum restlichen Spiel läuft.
Die fünf enthaltenen Szenarien sind eigenständig und nicht miteinander verbunden. Sie sind dafür gedacht, in bestehende Kampagnen eingefügt zu werden, statt eine eigene Geschichte zu erzählen. Für Gruppen, die eine durchgehende Kampagne suchen, ist dies daher eher eine Erweiterung der Spielinfrastruktur als eine narrative Kampagne.
Juni 2026 Rückblick
Halbzeit für 2026!
Das Jahr ist halb rum und wir haben schon einiges erlebt. Die CONflict Rheinland war zwar Ende Mai, aber die Berichterstattung ist erst im Juni online gegangen, daher hier noch mit aufgeführt. Wieder einmal mit eigenem Tisch, gut was gezockt und 'nen runden Tag gehabt. Was will man mehr?
Es ist allerdings etwas schade, dass das nächste Tabletop Event nach aktuellem Stand erst im September sein wird, das Rhein Main Multiversum 2026 in Nidderau. Da müssen also noch private Sessions eingeschoben werden in der Zwischenzeit.
Apropos private Spielsessions, die gab es im Juni auch. Ich habe mich mit Team Würfelkrieg zum Zocken und Grillen verabredet, und wir haben ein paar Runden What a Tanker! gespielt. Das wird auf jeden Fall mit weiteren Spielen nachgeholt. Highlight war auf jeden Fall noch die Tour mit dem Willys Jeep.








































