Eine Bitbox-Alternative, Miniaturentausch mit Gregor / SirLeon
Eigentlich hatten wir gehofft, dass wir uns im Laufe des vergangenen Jahres noch mal treffen könnten und so die Gelegenheit hätten, ein par Sachen innerhalb unseres Malkränzchens auszutauschen. Da wird aber quer durch die Republik verteilt sitzen und eben auch die Auflagen ernst nehmen, war das leider nicht möglich. Aufgrund durchwachsener Erfahrungen mit DHL im letzten Jahr war ich etwas zögerlich den Austausch über die Post abzuwickeln (insbesondere da _falls_ wir überhaupt was erstattet bekämen bei Verlust, bringt dir Bargeld bei nicht mehr erhältlichen Produkten nur bedingt was). Sonst haben wir eben Veranstaltungen wie die Bitbox, auf denen wir uns treffen und genau solche Sachen austauschen / übergeben können.
Aber da es auch im neuen Jahr erst einmal nicht danach aussah, als würde sich ein geeigneter Zeitraum auftun, der ein persönliches Treffen möglich macht und die Kartons (ja, plural, am Anfang war es eine Kiste die als Ablage ausreichte, aber über die Monate wurde es doch mehr und ich musste dann auf individuelle Kartons auslagern, damit man auch die Übersicht behielt, wer was kriegen sollte). Und so hatten wir dann auch mal einen Videotelefonat abseits der Malrunden aufgesetzt, über aktuelle Projekte ausgetauscht und abgestimmt, wonach man auf der Suche ist und was in den Kartons landen würde, bevor diese verschickt wurden. Das hatte auch den netten Nebeneffekt dass sich der Nachwuchs mal zuwinken konnte, denn hier ist wegen Kita-Lockdown usw. auch der soziale Kontakt überschaubar. Da es nach den Feiertagen ist und als ein nationaler versicherter Versand nicht über Hermes abgewickelt wurde, war das Risiko entsprechend reduziert.
Gregor / SirLeon hatte bereits in der Tabletop Welt in seinem Projektthread "Jenseits des Steinbachs" über seine erhaltene Kiste geschrieben. Und was habe ich erhalten? Ein paar nette Sammlerstücke aus den 90ern.
Monatsrückblick Januar 2021
Wir sind schon einen ganzen Monat in 2021! Der Anstoß für das neue Jahr hat geklappt, und ich konnte doch einiges an Energie an den Wochenenden freisetzen um das Aussortieren voranzutreiben. Aber irgendwann kommt man an den Punkt, dass die großen Lose oder das was schnell Platz schafft abgearbeitet ist, also habe ich mich nach den Necromunda Schotts um meine Schubladensysteme gekümmert um zu sehen, was ich davon behalten und veräußern würde.
Star Wars – Vor langer Zeit, auf einem Spieltisch, weit, weit entfernt
Ich hatte schon mehrfach in den Monatsrückblicken erwähnt wie angetan ich vom Mandalorian bin. Es hat hier die Begeisterung die ich von Rogue One hatte aufgegriffen und über die doch überschaubare Leistung der finalen Trilogie hinweg getröstet. Die Scharmützel, die zusammengewürfelten Possen, mit Kopfgeldjägern, Abschaum und Rebellen, alles inspiriert von Western und Eastern Filmen angesetzt als Weltraumoper. Und so musste ich nochmal einen Blick auf Star Wars auf dem Spieltisch werfen.
Bisher hatte ich hier nur Imperial Assault und X-Wing auf dem Tisch, und da funktioniert die Marke auch ganz gut. Ein Dungeon Crawler mit zwei klaren Seiten, Gut und Böse, die Helden kämpfen sich durch Mobs von Imperialen Schergen und Söldnern. Und bei X-Wing, die Wings of War Mechanik für Sci-Fi aufgegriffen, bricht hier auch eines der Hauptprobleme für Star Wars als Tabletop - der begrenzten Anzahl an Faktionen.
Mehr Warlords und der Warmaster gesichtet
Am Wochenende hat Games Workshop ein weiteres Online Preview veröffentlicht, in dem es ein paar Teaser und Vorschauen auf die Neuheiten der kommenden Monate gab. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr da wieder und wieder in den sozialen Medien mit bombardiert wurdet.
Als ich die Wargames Illustrated mit dem ACW Gussrahmen vom Drachental bestellt hatte, habe ich noch einen Blick in deren Onlineshop geworfen und dort auch noch einen Warlord Titan unter den Schnäppchen entdeckt. Also kam der noch mit dem Magazin in die Bestellung. Und wäre das nicht eine großartige Aktivität parallel zum zum Stream, meinen dritten Warlord Titan zusammenzubauen?
Necromunda – Underhive Bestand
Ich habe Mitte der 90er in Deutschland mit dem Hobby angefangen, also einiges vom späten Oldhammer bis früheren Middlehammer hat mein Bild vom Hobby geprägt. Miniaturen geknetet von den Perrys, Jes Goodwin und Gary Morley, dazu Artwork von Mark Gibbons und Wayne England. Daher ist es keine große Überraschung, dass die 2. Edition von Warhammer 40.000, Blood Bowl und natürlich auch Necromunda ziemlich meinen Geschmack trifft.

Worum geht es bei Necromunda? Es ist ein Skirmisher im 28mm Maßstab, zwischen den Straßenbanden der größeren Häuser des Planeten Necromunda. Es wird um Territorien, Bodenschätze und Lieferverträge zu den nobleren Häusern und Gilden gekämpft. Und all das in den unteren Ebenen einer Megacity (also sehr 2000 AD) im Warhammer 40.000 Universum. Dazu noch Charakter- und Bandenentwicklung der sogar einen narrativen Part, um die Geschichte der eigenen Bande, mit allen Höhenflügen und Niederlagen zu erzählen. Da ist diese Rollenspielkomponente einfach das I-Tüpfelchen.
Necromunda – Schotts
Während ich die Miniaturen aussortiere und ein Gefühl für die Menge bekomme, ist mir doch deutlich geworden, dass das Problem nicht die Miniaturen sind (das meiste ist 28mm und das nicht sonderlich hoch, und ich habe auch keine Maßenschlachtsysteme) sondern eher das Gelände. Beim Boxen durchgehen, als ich dann irgendwann auf die 4. Box (von ein paar mehr) mit Necromunda Kunststoffschotts gestoßen bin, kam mir so langsam, dass Gefühl dass ich es unter Umständen übertrieben haben könnte.
Mein Bestand hat dort die 200 Stück gut übertroffen und das ist doch mehr als ich eigentlich brauche.
Anstoß für 2021
Ich hatte es in den Feiertagsgrüßen bereits angekündigt, auch dieses Jahr gibt es einen Artikel zum Anstoß des neuen Jahres.
Ein paar (oder eher einige) der Sachen die für 2020 geplant waren mussten pausiert werden und sind daher auch die Ziele für 2021 - aber das war primär sowieso einfach eine gute Zeit haben . Aber schauen wir uns die Fragen an.
Was war die größte Herausforderung 2020?
Ja, gut, die Pläne des letzten Jahrs umfassten einen vollen Terminkalender zusammen mit Städtetrips am Wochenende, ein wenig Kulturtanken und ein paar Museen abklappern. Das ist klarerweise nicht passiert, daher veränderte sich die Vision von 2020 von:
zu:
Monatsrückblick Dezember 2020
Gut beschäftigt ging es durch den Dezember, aus mehreren Gründen. Ich bin hier weiter mit der "Inventur" beschäftigt und habe auch weiter aussortiert. Nach dem ich mir meine Blood Bowl Sammlung vorgenommen habe, die mittlerweile mehr oder minder komplett ist, ging es mit Necromunda weiter (nicht die 2017er Auflage, sondern die aus den 90ern). Ich habe hier auch wieder Bögen angelegt um eine Übersicht über die Posen und Doubletten zu bekommen. Bin recht zufrieden mit dem Zwischenstand. Da wird es noch einen Gesuche und Verkaufsbeitrag im neuen Jahr geben..
Adeptus Sororitas – Orden der Heiligen Rose
Die Adeptus Sororitas sind quasi komplett. Ich lagere meine Projekte während der Zusammenstellung in diesen Sortierboxen, platzsparend aber nicht gut für die Übersicht. Während ich hier also weiter aussortiere und auch Inventur mache, bin ich dazu übergegangen mir solche Übersichtsbögen für meine Projekte in Photoshop anzulegen, auch um die Zusammengehörigkeit der Einheiten nachvollziehen zu können, selbst nach einer Pause oder Ablenkung durch irgendwas Neues.
Warhammer 40.000 – Adeptus Sororitas zu mir!
Wie hat das Füllen der Lücken geklappt? Nicht schlecht, ein wenig Geduld und ein gutes Netzwerk hat hier sehr geholfen.
Ich konnte zwei Schwestern mit schweren Waffen von einem Verkäufer ergattern, sogar einen ungebauten Immolator (whoop-whoop!) und Priester von einem anderen Hobbyisten und dann von Martin / Zigor, ein guter Bekannter vom Tabletop Rhein Main (ihr erinnert euch vielleicht an meine Berichterstattung über Tabletop Veranstaltung - das Multiversum) hat mir ein Angebot über einen soliden Posten Soros gemacht, dass ich nicht ablehnen konnte.





























