Bolt Action – British & Inter-Allied Commandos
Mit den beiden D-Day-Sektorbüchern, die eine Menge Spezialoperationen abdecken, ist der Bedarf an britischen und interalliierten Commandos sicherlich vorhanden. Und dieser Nachfrage ist Warlord Games gefolgt.
Der erste Commandos-Bausatz, der 2011 herauskam, basierte auf der regulären britischen Infanterie, wobei ein Teil des Gussrahmen neu geschnitten wurde. Wir haben damals einen Testbericht verfasst und ihr könnt hier nicht nur sehen, wie weit sich Warlord Games in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, sondern auch unsere Reviews.
Bolt Action Campaign D-Day US Sectors
Anfang 2021 hat Warlord Games die D-Day-Trilogie wieder aufgegriffen und das Kampagnenbuch D-Day British and Canadian Sectors durch die US Sectors ergänzt.
Mit 160 Seiten und einer UVP von 20 GBP (ca. 25 EUR) markiert Campaign D-Day: US Sectors den dritten und letzten Teil von Warlord Games D-Day-Trilogie. Während die britischen und Commonwealth-Streitkräfte an den Stränden Gold, Sword und Juno landeten und in Richtung Caen vorstießen, taten dies die US-Amerikaner an den Stränden Omaha und Utah und bewegten sich von dort aus nach Westen und Süden, beginnend mit Carentan und der weiteren Befreiung der Küstenlinie und dem Angriff auf die Streitkräfte entlang des Atlantikwalls. Das Buch US-Sector behandelt die Aktionen der US-Streitkräfte im Sommer nach dem D-Day, bis August/September 1944.
Bolt Action Campaign D-Day British & Canadian Sectors
Warlord begann die thematische Aufbereitung des D-Day mit der gleichnamigen Kampagnen-Ergänzung - D-Day Overlord. Aber das ist noch nicht alles, die Sektoren erhalten noch mehr Liebe, beginnend mit den britischen und kanadischen Sektoren in dieser Ergänzung und den US-Sektoren in der nächsten, die bereits veröffentlicht wurde, als diese Rezension online ging.
Sowohl das britisch-kanadische als auch das US-amerikanische D-Day-Sektorenbuch schließen die Lücke zwischen der Landung und den weiteren militärischen Operationen rund um die Ardennenoffensive und die Operation Market Garden. Denn auch nach der erfolgreichen Landung in der Normandie waren die weiteren Operationen intensive Aufgaben, um weitere Truppen heranzuführen, Gegenangriffe abzuwehren und den Brückenkopf in Nordfrankreich zu befestigen.
Adeptus Titanicus – Warmaster Iconoclast
Die Variante des Warmaster-Titans, der Iconoclast mit anderer Bewaffnung, wurde im Winter '21 veröffentlicht, und eigentlich der erste der Adeptus Titanicus Plastikbausätze, den ich nicht als Review behandelt habe - bis jetzt!
Der Warmaster ist in dem Aufbau dem Warlord-Titan sehr ähnlich, wobei nur ein einziger Gussrahmen ausgetauscht wird, um die alternative Variante des Titanen abzudecken. Aus diesem Grund ist dieser Artikel eher eine Ergänzung zu der ersten Rezension über den Warmaster Variante mit den Plasma Annihilatoren, zusammen mit einigen weiteren Erweiterungen. Außerdem nutze ich meinen neuen Zugang zum 3D-Druck.
Der Bausatz wurde diesmal nicht vom Hersteller zur Verfügung gestellt, sondern war eher eine zufälliger Zugang meiner Sammlung durch einen Tausch, und ich habe ein paar Teile hinzugefügt, die ich online gefunden habe (mehr dazu unten). Der UVP des Warmaster liegt seit April '22 bei 130 EUR (im Vergleich zu 125 EUR, als er letztes Jahr herauskam) und umfasst vier große Gussrahmen, eine ovale Base, Abziehbilder, eine eher wenig schmeichelhafte schwarz-weiße Bauanleitung sowie die Karten und Terminals aus Pappe, die die Regeln und Informationen zum Einsatz des Warmasters Spiel enthalten.
Dinos April 2022
Der April hat immer etwas sehr Erfrischendes an sich, weil man in westlichen Gefilden in der Tradition steht, sich bereits zu Beginn des Monats einen Scherz zu erlauben. Entsprechend habe auch ich Bunkerboss Dennis verleitet einen Aprilscherz auf dem Chaosbunker zu posten.
In unserer Persiflage haben wir dabei ein paar Themen auf die Schippe genommen, die in letzter Zeit auf weniger gute Weise Einzug ins Hobby gefunden haben, aber das ist ein Thema für eine ganze Artikelreihe. Für jetzt sei gesagt – manchmal hilft es einfach mal ein bisschen darüber zu lachen!
Monatsrückblick April 2022
Ein gemischter Monat mit viel 3D-Druck natürlich, ich habe einige Dateien für Projekte ausprobiert, bei denen ich die Miniaturen selbst drucken werde. Aber es ist wichtig für mich, nicht in den neuen Möglichkeiten zu ertrinken und eine gewisse Struktur hineinzubekommen. Ich habe meinen Bestand nicht reduziert, um es wieder mit gedruckten Sachen zu füllen, nur weil ich es kann. Also braucht es einen Plan.
Diese Projekte umfassen jeweils einen Protagonisten und einen Antagonisten, im Grunde zwei Armeen für jedes System, damit ich flexibler bin, um Spiele anzusetzen und so. Was sind das für Projekte - nun, gemäß meiner Tabletop-Parkplatz-Theorie habe ich außerhalb dem 28mm-Bereich noch freie Stellplätze. Angesichts meiner Faszination für Adeptus Titanicus und der Tatsache, dass ich hier schon eine stattliche Sammlung habe, bietet sich Epic als sinnvolle Erweiterung an und deckt 6-8mm zusammen mit einem Spielsystem auf Kompanieebene ab (im Gegensatz zur Zug-Ebene, die 28mm Warhammer 40k - zumindest in der zweiten Edition - inne hat).
HANS VII – Rückkehr der Kramkiste
Es ist wieder so weit! HANS! kehrt wieder einmal im 'Bunker ein und es ist das 7. Mal, dass er sich auf die Reise macht.
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder über HANS! geschrieben, so auch 2019 mit einer der ersten HANS, an der ich teilgenommen habe, 2020 mit HANS V! und im letzten Jahr 2021, der sechsten Tour vor dem Ausstieg aus TTW.
Erste Erfahrung mit dem 3D Druck
Ich habe den Anycubic Mono 4K jetzt seit etwa 1,5 Monaten und habe die ersten Liter Resin verbraucht. Daher möchte ich meine ersten Erfahrungen mit dem Betrieb eines 3D-Druckers teilen.
Zunächst einmal die Wahl des Druckers und der Technologie. Ich habe nicht das Bedürfnis, ganze Armeen in 28mm oder größere Dinge zu drucken, es ging immer um Bits und kleine Sachen. Und da kam der FDM-Drucker nicht in Frage, weil er nicht die Detailgenauigkeit bieten würde, die ich mir für dieses Vorhaben wünschte. Der Resindruck war die einzige Option, die mir blieb, aber es stellte sich die Frage, wo ich ihn aufbauen sollte und wie hoch die Investitionskosten waren.
Ich habe die Kosten grob überschlagen und dabei etwa ermittelt, dass sich die Investition in einen eigenen Drucker nicht lohnen würde, solange ich weniger als 500 EUR in Auftragsdruck investieren würde. Und 500 EUR ist eine hohe Schwelle nur für Bits, aber mit 3 oder 4 mittelgroßen Armee-Projekten würde ich da schnell hinkommen. So gesehen wäre ich mit zwei Epic-Armeen und ein paar Bits vielleicht knapp darunter. Aber wir wissen ja alle, wenn man einmal Zugang zu einem solchen Gerät hat, wird man es auch benutzen. Also wurde die Entscheidung getroffen, dass es billiger und flexibler für mich wäre, einen eigenen Drucker für das zu besitzen, was ich vorhabe (aber dazu später mehr) - zumindest war das zu diesem Zeitpunkt meine Annahme.
Stargrave – Söldner
Der dritte Plastikbausatz aus der ersten Welle an Stargrave Sets ist der SG003 Mercenaries / Söldner Bausatz. Wahrscheinlich der bunteste aus dem Trio und definitiv einen Blick wert, also schauen wir einmal in die Packung.
Während die Trooper die Uniform tragende militärische Kraft eines Unternehmens oder einer Regierung sein können, kommen diese Söldner immer noch als Veteranen ihres Handwerks daher, sind aber viel spezialisierter und einzigartiger. Ihr erhaltet Truppen in schweren Rüstungen, aber mit mehr humanoiden (und weniger humanoiden) Variationen in Bezug auf die Köpfe und eine wildere Mischung von Ausrüstung und Waffen.
Throwback zur Salute 2012 in London
Ein weiterer Rückblick! Vor 10 Jahren habe ich meine erste Reise zur Salute unternommen, und es war nicht irgendeine Salute, sondern ihr 40-jähriges Jubiläum.
Das war während meiner Zeit als Chefredakteur eines großen deutschen Tabletop-Portals, und um über alle (oder zumindest die meisten) Neuheiten zu berichten, haben wir es in unseren Zeitplan aufgenommen, nach London zu fliegen, eine Menge Fotos zu machen, mit vielen Leuten zu sprechen und einiges an Rezensionsmaterial für die kommenden Monate zusammenzustellen.
Die meisten Messen, an denen ich bis dahin teilgenommen hatte, waren lokale Conventions, die in Gemeindezentren oder ähnlichem stattfanden, und die größte war die Crisis 2011 in Antwerpen oder die Action 2011 in Rheindahlen im Hauptquartier der britischen Armee. Und die Leute sagten mir schon, warte, bis du Salute siehst, das ist riesig! Ich kannte die South London Warlords von ihren aufwendigen Demotischen bei anderen Shows und war gespannt darauf, mich selbst davon zu überzeugen.



























