Zwölf Monate lang 20,- Euro – Part 8
Es ist mir schon wieder passiert, es ist September und ich schreibe meine Zusammenfassung für den August – ja, das Sommerloch hat angehalten und abgesehen von ein paar weiteren Hügeln für meine Geländesammlung bin ich nicht weit gekommen.
Dafür bin ich mit dem Ergebnis umso zufriedener. Die unteren drei Felsen hatte ich bereits fertig und habe sie um die vier Felsformationen oben erweitert. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal so viele Worte über Felsen im Tabletopbereich verliere, aber als Spielgelände sind sie erstaunlich vielseitig.
Monatsrückblick August 2021
Die Elternzeit ist vorbei, und verlasse nun das Home Office in dem ich seit März 2020 gearbeitet habe. Das ist natürlich eine andere Situation, unter anderem, weil ich eine Stunde pro Tag an das Pendeln "verliere".
Es fühlt sich ein wenig seltsam an, zu sagen, dass es mit dem September nur noch 4 Monate bis 2022 sind. Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen. Und so ist es auch ein komisches GEfühl, dass ich eine Lücke in meiner Miniaturensammlung mit einer mittlerweile 10 Jahre alten Miniatur schließen konnte, der Salute Event Miniatur von 2011, die von den Perrys modelliert wurde. Ich bin sehr froh, dass ich sie in die Hände bekommen habe.
Mittwoch ist mein neuer Streaming-Tag. Eine neue Marvel-What-If-Episode, zusammen mit Updates zu Warhammer+. Ich habe hier eine Zusammenfassung der Zeichentrickserien gemacht, aber das heutige Update, das "nur" eine neue Folge von Angels of Death enthielt, hatte nicht wirklich einen großen Einfluss. Nur 17 Minuten lang - inkl. Intro, aber mit der Enthüllung des Gegners der Handlung. Die Story wurde nicht wirklich vorangetrieben und die Probleme mit der Soundkomposition sind immer noch da, ebenso wie das seltsame Aufliegen der Schulterpolster der Blood Angels selbst. Ich freue mich auf eine neue Folge von Hammer & Bolter und hoffentlich ein paar Ergänzungen im Vault.
Bolt Action – Jagdtiger
Nachdem wir hier schon mehrere Königstiger in Resin und Plastik ausgepackt und rezensiert haben, ist es nun an der Zeit, sich den schwersten Panzern der Tiger-Klasse zu widmen, dem Sd.Kfz. 186 Jagdpanzer VI - auch bekannt als Jagdtiger.
Dieses Ungetüm ist in 28mm von mehreren Firmen als Resin-Bausatz erhältlich, aber jetzt zum ersten Mal in Plastik erhältlich, durch die gemeinsame Produktion von Warlord Games und Italeri. Der Bausatz, den wir heute auspacken, ist eine war eine Prerelease-Kopie, die mir vom niederländischen Wargaming-Shop Tabletopper.nl zur Verfügung gestellt wurde. Als solcher kam er nicht in einem Karton, sondern nur mit den Gussrahmen in einer Plastiktüte. Das Endprodukt kommt natürlich mit Anleitung, Abziehbildern und so weiter.
Der Jagdpanzer VI war ein weiterer Panzerjäger, der auf dem Fahrgestell eines normalen Panzers entwickelt wurde. Die Deutschen haben dies mehrfach getan, wie wir mit dem Jagdpanther, dem Sturmgeschütz III, dem Jagdpanzer 38(t) Hetzer oder dem Marder III (beide auf Basis des Panzer 38(t)) gesehen haben. Aber in diesem Fall, aufbauend auf dem bereits recht schweren Tiger II, wurde der Jagdtiger mit rund 70 t der schwerste jemals in Serie produzierte Panzer der Geschichte.
Verstärkung direkt aus der Gießerei
Eigentlich kaufe ich, wenn ich was von Wargames Foundry brauche, die Miniaturen auf Conventions wie der Crisis oder Salute, aber mit dem Mangel an Veranstaltungen in "letzter Zeit", habe ich dann auch mal direkt bestellt. Da ich Kontakte in England habe, kann ich mir Sachen auch direkt dorthin bestellen, ohne den Stress mit Zoll und Gebühren. Diese Sachen wurden im April bestellt und Foundry hat zügig binnen weniger Tagen geliefert, aber ich habe das Päckchen erst kürzlich bekommen, da ich die Übergabe ein wenig abstimmen muss. Das ist daher nur eine Lösung weniger Zeitkritische Sachen, aber es klappt und daher lasst uns mal schauen, was ich mir gegönnt habe.
Zwölf Monate lang 20,- Euro – Part 7
Wie Ihr merkt schreibe ich meinen Rückblick für Juli diesmal mit einigem zeitlichen Verzug. Als ich gestern darüber nachdachte, wie das eigentlich passiert ist, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich immer zur gleichen Zeit im Jahr ein gewisses Hobbytief habe: im Juli und im August. Nüchtern betrachtet liegt das an einer Kombination sich wiederholender Gründe, die sich alle als „temporär wachsende Menge an Verpflichtungen“ zusammenfassen lassen.
Nichtsdestotrotz gibt es zumindest ein kleines Update. Bereits seit einiger Zeit jage ich der Animierten Statue aus dem Halodyne Sortiment des Spiels Godslayer hinterher. Egal wo man online bestellt, meist kostet es dann um die 30,- Euro. Selbst mit den 4,17 Euro Rest aus dem Vormonat wäre dies nicht möglich gewesen.
Doch wie das Schicksal so spielt, hatte Daniel, in deutschsprachigen Foren auch als blackmail82 bekannt, tatsächlich dieses Modell noch zur Hand und überlies es mir für 15,- Euro inklusive Versand.
Black Hussar Miniatures – Franzosen in Kanada
Auf der Suche nach schönen Figuren für den Franzosen- und Indianerkrieg war ich schon vor einiger Zeit auf den Hersteller Black Hussar Miniatures gestoßen. Besonders viele Hersteller aus Deutschland für historische Figuren im Maßstab 28mm haben wir ja nicht, daher wollen wir diesen Anbieter heute mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die Modelle lagen hier schon eine ganze Weile und mir tut diese lange Verzögerung auch sehr leid, aber die pandemischen Rahmenbedigungen machten es für uns sehr schwierig, die Modelle angemessen zu fotografieren. Die Bilder zeigen daher auch nicht unbedingt die Qualität, die man sonst vom Chaosbunker kennt. Es war mir schlicht nicht möglich, mit Dennis einen Fototermin zu bestreiten. Für die lange Wartezeit möchte ich mich hiermit ausdrücklich beim Hersteller entschuldigen.
Der Hersteller
Black Hussar Miniatures wurde 2015 von seinem heutigen Besitzer Sascha und seinem Kumpel Florian gegründet. Die beiden Berliner benötigten für ein eigenes Projekt Miniaturen und da sie nichts Passendes fanden, baten sie einen Bekannten, ihnen entsprechende Figuren zu modellieren. Aus ein paar Testfiguren wurden sehr umfangreiche Reihen für das Königreich Preußen und das Königreich Frankreich im Siebenjährigen Krieg. Die Franzosen wurden auch noch um ein paar Modelle für den kanadischen Kriegsschauplatz erweitert. Die Miniaturen kamen so gut an, dass die beiden beschlossen, sie in einem eigenen Shop zu vertreiben.
Inzwischen ist Black Hussar Miniatures am Markt etabliert, was aber bei historischen Kleinserien nicht bedeutet, dass man davon leben kann. Sascha, der inzwischen das Unternehmen allein leitet, investiert alle Gewinne wieder in neue Miniaturen. Inzwischen ist eine weitere Reihe für die napoleonische Zeit dazu gekommen. Diese – ursprünglich von Westfalia Miniatures ins Leben gerufen – bildet heute das Hauptstandbein, da diese Epoche vor allem international deutlich mehr nachgefragt wird. Aktuell arbeiten drei freie Modellierer regelmäßig an den Serien, sodass diese kontinuierlich erweitert werden.
Monatsrückblick Juni 2021
Ich habe es geschafft, im Juni einige Dinge zu erledigen. Einige neue und finale Zugänge zu meiner Sammlung zum Beispiel.
Ich bin ein großer Fan der Arbeit von Paul Hicks, und eine der selteneren Miniaturen (neben den Event-Miniaturen, die er modelliert hat) ist dieses Set britischer napoleonischer Soldaten, stark beeinflusst im Design von Sean Bean in Sharpe (Die Scharfschützen). Nachdem ich nach einem Händler in Europa gesucht und versucht hatte, diese aus zweiter Hand zu bekommen - aber über fast ein Jahr lang ergebnislos - entschied ich mich, direkt bei Brigade Games zu bestellen. Der Versand war mit 28 USD nicht ganz billig (für insgesamt ~50 USD an Miniaturen), ging aber unglaublich schnell, da diese innerhalb von 10 Tagen ankamen - inkl. Zollabfertigung.
Dies wird keine Massenschlacht werden, sondern wirklich ein kleines Scharmützel rund um Sharpes Schützen. Nachdem ich mir also Chosen Men von Osprey Games angeschaut hatte, es aber beiseite gelegt habe, weil es viel zu groß angelegt ist, da es mehr wie Saga mit 40+ Miniaturen ist und nicht das ist, was ich mir für die kleinen Schlachten vorgestellt hatte, habe ich mich für Song of Drums & Shakos von Ganesha Games entschieden. Tabletop Stories hat eine Rezension über das Regelwerk. Und wenn Sie schon dabei sind, probieren Sie deren Mecha-Spin aus What a tanker aus.
Monatsrückblick Mai 2021
Ein weiterer arbeitsreicher Monat, nur ein paar neue Artikel veröffentlicht, zwei neue Reviews - der Warmaster Titan und der Tiger II von Rubicon Models.
Zwölf Monate lang 20,- Euro – Part 5
Der Mai ist rum und wie erwartet habe ich jobbedingt nicht so viel Freizeit gehabt. Aber wie heißt es so schön? Manchmal zählt Klasse einfach mehr als Masse. Nach diesem Motto habe ich es geschafft relativ früh im Monat meinen Anführer für die Truppe griechischer Söldner und Korinther zu bemalen.
Da dieser eine gänzlich neue Miniatur bekommen hat, habe ich ihm auch einen neuen Namen gegeben: Diamachos. Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Streit (diamachi) ab und soll darstellen, dass dieser furchtlose Söldnerhauptmann vom Konflikt anderer lebt.
Rubicon Models – Tiger II mit Zimmerit
Dies wird das dritte Mal sein, dass ich eine Review über einen Königstiger schreibe, aber dieses Mal ist es das Modell von Rubicon Models.
Ich hatte schon den älteren Resin-Bausatz von Warlord Games mit dem Henschel-Turm hier vorgestellt, sowie den Italeri / Warlord Games Plastik-Bausatz des Königstigers mit Zimmerit, daher bin ich sehr gespannt, wie sich der Rubicon-Bausatz im Vergleich schlägt.



























