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26Okt./180

BLOOD BOWL – Journey of the Maulers: Fans

In der Einleitung sprach ich darüber, dass ich dem Team einen neuen Anstrich verpassen wollte. Nach wie vor sollte die Teamfarbe nicht Rot sein, denn ich hatte bereits die Gouged Eyes in ihrem klassischen Look bemalt und nachdem die Bemalung unter der Geschwindigkeit gelitten hatte, konnte ich mich auch auf Blau nicht mehr so richtig einlassen. Gelb war eine Farbe, die ich bis dahin noch nie wirklich ausprobiert hatte. Zwar hatte ich auch andere Farbkombinationen im Sinn, doch für mich persönlich stellte Gelb einfach die Farbe dar, die die Frechheit der Orks innerhalb der Community einfach am besten verkörperte – hart aber clever, clever aber hart. Damit die Farbe wirkt, muss sie an den richtigen Stellen platziert sein und braucht ein paar sehr harte Akzente an den Kanten.

Doch dieses Wissen hatte ich damals noch nicht und ich wollte die Farbe erst an einem anderen Modell testen, als gleich an einem Mitglied der Mannschaft. Da ich ein großer Freund davon bin die Immersion des Settings zu verstärken, war für mich klar, dass ich mir einen kleinen Fanblock zulegen wollte. Da man bei Orks nicht sonderlich auf einen einheitlichen Stil achten muss, war das eine gute Gelegenheit verschiedene Stile beim Malen von Gelb zu testen. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, welche Modelle für Fans herhalten sollten. Etwa um die gleiche Zeit herum hatte ich aufgehört Warhammer Fantasy Battles zu spielen, da die benötigte Menge an Miniaturen enorm war und ich auch hier den Standard senken musste, sollte ich die Horde jemals vollständig bemalt zu Gesicht bekommen wollen.

Nun, was soll ich sagen, bei meiner Warhammer Armee war ich mit dem Plan sie vollständig zu bemalen gescheitert, doch ich hing an den Modellen und so schien es mir passend ihnen neues Leben einzuhauchen, indem ich an ihnen Gelb als Farbe übte und ihnen zeitgleich eine bessere Qualität verlieh. Gesagt, getan. Ich schnappte mir zwei alte Orks aus einem Regiment, knipste die Waffen ab, positionierte ihre Arme so, als wären sie gerade in eine Prügelei verwickelt und malte sie neu an. Generell nimmt Blood Bowl nicht nur den Sport sondern auch seine Fans auf den Arm, weshalb ein Haufen johlender, streitlustiger Hooligans sich gut an der Seitenlinie des Feldes machen würde.

Von Fußsoldaten zu eingefleischten Blood Bowl Fans…

BLOOD BOWL - Journey of the Maulers BLOOD BOWL - Journey of the Maulers

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24Okt./180

Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 7

Mit Frank McMiller, ist die Dreiergruppe von McMillers Söhnen vollständig. Alles in allem habe ich mich dabei an das gleiche Farbschema gehalten wie bei Eugene oder Seamus, um eine optische Verbindung herzustellen.

Dead Mans Hand - Outlaws Frank

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19Okt./180

BLOOD BOWL – Journey of the Maulers: Einleitung

Irgendwann im späten Februar 2001 hatte ich begonnen ein Orkteam für Blood Bowl zusammenzuschustern. Zwar hatte ich bereits das Team aus der Grundbox der 3. Edition bemalt, doch wollte ich ein Team das etwas zeitgemäßer und individueller aussah. Da die meisten Orkteams zu der Zeit Rot als Hauptfarbe hatten, entschied ich mich für Blau. In meinem Spielerkreis verwendete niemand diese Farbe für Orks und da ich diese Farbe mit der fiktiven, orkischen Gottheit Mork assoziierte, war auch der Name schnell gefunden: Mork‘s Maulers.

Das Orkteam aus der 3. Edition der Grundbox…

BLOOD BOWL - Journey of the Maulers

…und der erweiterte Kader

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17Okt./180

Dead Man’s Hand: Banditos – Teil 1

Obwohl das letzte Mitglied aus McMillers Bande noch nicht vorgestellt wurde, wird es Zeit sich den Antagonisten zuzuwenden. Finn wird an dieser Stelle übernehmen und seine Banditos selbst unter die Lupe nehmen, während er unsere gemeinsame Story weitererzählt.

Nachdem ich eine lange Hobbyauszeit hatte, kam ich über Dino wieder auf den Geschmack. Die Idee einen Skirmisher als gemeinsames Projekt zu starten gefiel mir gut und so begann auch ich eine Bande im Wilden Westen auszuheben. Die Modelle sind allesamt von Great Escape Games. Bisher hatte ich immer nur Space Marines bemalt und das zugegebenermaßen nicht besonders gut. Den Wiedereinstieg ins Bemalen wählte ich also erstmal über den Konsum zahlreicher Tutorials. Als Farbkonzept wollte ich die Truppe recht bunt halten, sie sollten wie ein zusammengewürfelter Haufen, denen nur ihre mexikanische Abstammung gemein ist, wirken. Gleichzeitig hat man viele Gemeinsamkeiten durch die vielen westerntypischen Lederapplikationen.

 

Dead Mans Hand - Banditos Hector Villa

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13Okt./180

Dioramaphotographie und Landschaftshintergründe

Mir gefallen die in Szene gesetzten Bilder von Miniaturen und Schlachten so richtig gut. Das gibt den Spielen und Szenarios die wir spielen noch mal eine erzählerische, cineastische Komponente. Ein gutes Beispiel, welches diese Motive überzeugend einfängt ist der Kalender von Stronghold Terrain, der im Rahmen der deutschen SAGA Übersetzungen erhältlich war.

Stronghold Terrain Saga Calendar Stronghold Terrain Saga Calendar Stronghold Terrain Saga Calendar

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12Okt./180

Age of Sigmar Scharmützel: Die Heißpranken – Teil 1

Unter Hobbyisten ist es schon ein wenig zur Tradition geworden den Namen des achten Monats römischer Kalenderführung mit dem Wort „Ork“ zu verschandeln. Eine Angewohnheit die auch der Branchenriese Games Workshop übernommen hat und der in vielen Foren zu erhöhter malerischer Aktivität bei Freunden der Grünhäute führt. Bei einem Blick durch mein eigenes Regal fiel mir auf, dass sich auch bei mir diverse Grünhautmodelle gestapelt haben und auf Farbe warten. Da mir die Scharmützelerweiterung wirklich Spaß macht, habe ich mich entschlossen nun doch ein paar meiner Modelle in mehreren kleinen Banden zu organisieren.

Hinzu kommt, dass derzeit Killteam für Warhammer 40.000 sehr erfolgreich läuft, und wenn man den ganzen YouTube Videos Glauben schenken darf, ist es so narrativ ausgelegt, dass es stark an das alte Mortheim erinnert. Es mag ja nur eine Vermutung sein, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Spiel in diesem Stil auch für Age of Sigmar erscheinen wird.

Okay, ein neues Projekt – so weit, so gut. Jetzt gilt es die üblichen Tücken möglichst zu umgehen und eine davon ist, dass man sich  häufig überschätzt und zu schnell große Pläne schmiedet. Um also den Überblick und die Motivation zu erhalten, habe ich mich entschlossen bei maximal 50 Ruhm den Schlussstrich zu ziehen.

Das hat zum einen den Vorteil, dass stets ein Ende in Sicht ist und zum anderen, dass ich den Aufbau in kleinere, angenehme Happen aufteilen kann. Im ersten Block werde ich mit 30 Ruhm den Grundstock für die Bande und deren Geschichte legen:

  • (24) Savage Big Boss Grukk
  • (2) Morrboy Boss
  • (2) Morrboy
  • (1) Gitmob Grot Boss
  • (1) Gitmob Grot mit Speer und Schild

Schon zur Zeit der siebten Edition wollte ich mal einen „wilden WAAAGH!“ auf die Platte stellen, aber die schiere Menge an Modellen hat da einfach abgeschreckt. In AoS kann ich im Scharmützelformat auf angenehme Weise alles reinpacken, was ich mal auf den Tisch stellen wollte, ohne daraus eine Herkulesaufgabe zu machen. Angefangen habe ich mit einem gewöhnlichen Bonesplitter.

 

Age of Sigmar - Da Hotpawz Morrboy Age of Sigmar - Da Hotpawz Morrboy

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10Okt./180

Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 6

Ein weiterer Wild West Mittwoch wirft seine Schatten voraus und mit der hier gezeigten Rothaut verbleibt nur noch ein einziges Mitglied in Killer McMillers Bande von Gesetzlosen. 

Dead Mans Hand - Outlaws Snake

Ich habe mit diesem Modell das erste Mal eine Nordstaatenuniform bemalt, da sich die Optik des Modells bereits aufdrängte diese Farbkombination zu verwenden. Die Hose war in dieser Hinsicht ein Experiment und ich verwendete Sombre Grey von Vallejo Game Color als Grundfarbe.

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3Okt./180

Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 5

Es ist Mittwoch und damit ist es wieder Zeit ein weiteres Bandenmitglied für meine Dead Man’s Hand Bande vorzustellen. Die McMiller Brüder sollten alle einen farblich aufeinander abgestimmten Look erhalten, um ihre familiäre Verbundenheit hervorzukehren. Bei den Handlangern hingegen wollte ich, dass diese wie ein sehr unterschiedlicher Haufen wirkte, der sich aus ungleichen Charakteren zusammensetzte.

„El Toro“ ist McMillers rechte Hand, stoisch und loyal. Weasel hingegen sollte von gänzlich anderer Natur sein. Das von Artizan stammende Modell hatte eine wundervoll verschlagene Körperhaltung und ich wollte dies mit der Bemalung unterstreichen.

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19Sep./180

Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 4

In einem der zahlreichen Videos von Vince Venturella auf YouTube sagte er mal, dass man, egal ob man sich mittendrin in einem Armeeprojekt befindet, immer wieder mal was anders machen und etwas Neues versuchen soll. Da ich ohnehin dazu Lust hatte und sich dieses Vorgehen bei einer Dead Man's Hand Bande ohnehin anbietet, habe ich seinen Rat beherzigt und insbesondere bei der Haut und bei der Jacke ein wenig experimentiert.

Die Haut hat bei „El Toro“ einen leicht dunkleren Teint als beispielsweise McMillers Söhne Eugene und Seamus. Auch die Jacke war ein recht ausgefallenes Experiment. Ich habe bei Google nach Bildern von Mariachis, Westernjacken und dem Poncho den Clint Eastwood in „Eine Hand voll Dollar“ trägt gesucht. Das Ergebnis war diese grüne Jacke, die Verzierungen an den Ärmeln in Form von gelben Streifen erhielt und einen stilisierter Bullenkopf auf der Rückseite, der vom Dead Man’s Hand Logo inspiriert ist.

Dead Mans Hand - Outlaws El Toro

Auch die Schärpe um die Hüfte bemalte ich in einer eher unkonvetionelen Art, indem ich das Rot mit Dwarf Flesh aufhellte, was dem Ganzen einen milderen, pastelligeren Ton verlieh. Da in meinen Gedanken eine Schärpe nie einfach nur einfarbig ist, beschloss ich auch dieser ein paar Streifen aufzumalen, was den angespannten Look der Miniatur etwas aufbrach.

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12Sep./180

Dead Man’s Hand: Outlaws – Teil 3

Mit der wachsenden Anzahl an Bandenmitgliedern, wuchsen auch das Konzept und die Geschichte der Bande nach und nach mit. Seamus McMiller ist Eugenes jüngerer Bruder und stammt aus einer anderen Affäre des Alten. Um dies darzustellen, versuchte ich möglichst die gleichen Farben zu verwenden, die ich auch bei seinem Bruder verwendet hatte.

Die einzige Ausnahme hierzu bildete das Hemd. Während ich ihn bemalte, hatte ich die Idee die Brüder primär durch die Farbe ihrer Hemden zu unterscheiden.

Dead Mans Hand - Outlaws Seamus McMiller

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