Zur See und zur Erinnerung
Die Vorbereitungen weiterer Oldhammer Themen geht weiter. Ich hatte euch das Rhino das letzte Mal vorgestellt, und auch wie ich Zinnteile entfärbe. Jetzt geht es an das nächste Schwierigkeitslevel, größere Bausätze und schwierigere Materialien. Also ein passend großer Behälter muss her und es geht ans Entfärben von Plastik. Ich halte euch hier im nächsten Rhino und Oldhammer Beitrag auf dem Laufendem.
Oldhammer Space Marine Rhino Teil 1
Ein Rhino ist eines der, wenn nicht sogar das, meistverkaufte Fahrzeuge in der Warhammer Produktpalette. Und es ist schon sehr lange im Sortiment, deutlich vor der Einführung der 2. Edition von Warhammer 40.000. Und nicht nur dadurch dass es als Chassis für weitere Space Marine Fahrzeuge fungiert in großer Stückzahl vertreten.
Als ich zum ersten Mal in den späteren Mit-90ern mit dem Bausatz in Kontakt gekommen bin, kam es in einer kompakten blauen Verpackung, mit vier Gussrahmen und vier Decalbögen, um daraus den Transporter zu bauen. Natürlich zeigte sich der Transportpanzer (APC) auf der Verpackung in den Farben der Ultramarines, der Vorzeigeorden der imperialen Space Marines.
Aber auch damals gab es natürlich schon mehr Space Marine Orden als nur die Söhne von Macragge. Einige mehr. Daher konnte man auf der Verpackung das Rhino auch im Einsatz der Blood Angels und Space Wolves sehen, mit kleineren Veränderungen die der Bausatz hergab.
Korea, Panzer und sogar noch mehr Boote
Ich arbeite zur Zeit ja an der Cruel Seas Review, zusammen mit den Flottillen und größeren Schiffen. Die größeren Resinschiffe hatte ich ja bereits kurz angeschnitten in Zivilisten, Römer und Boote, Civilans, Romans and Boats, und mir gefällt die Abwechslung zu den sonst so präsenten 28mm Bausätzen sehr.
Der Zusammenbau geht fix, wie auch das Entgraten und Reinigen der Modelle, aber die Anleitung könnte deutlich sein. Dazu aber mehr in der Review.
Zivilisten, Römer und Boote
Seit Mittwoch ist der Colony 87 Kickstarter online. Die Reihe ist von Jon Boyce an Crooked Dice übergegangen und erhält gerade die dritte Welle Miniaturen über Crowdfunding.
Die Kampagne war innerhalb von 15 Minuten erfolgreich finanziert (darunter mir selbst als einem der ersten Backer) und hat bereits die ersten vier Stretch Goals freigeschaltet. Da es immer eine kleine Verzögerung gibt, zwischen dem Zeitpunkt an dem ich diesen Artikel schreibe und er online geht, nehme ich an, dass es weiteren Fortschritt gab.
https://www.kickstarter.com/projects/c87-3/colony-87-the-third-wave-28mm-sci-fi-civilians
Oldhammer Chaos Space Marine Terminatoren
Im Juli 1996 wurde für den englischsprachigen Markt der Codex Chaos veröffentlicht, zusammen mit dem "Vorzeige-Chaoten", Abaddon den Vernichter. Mit etwas Verzögerung dann im Februar 1997 auch in Deutschland.
Der Veröffentlichung folgten dann die Chaos Terminatoren in Blistern und als 5er Box im August 1996, mit den Spezialwaffen im Folgemonat und dem Champion im Oktober. Auch hier die entsprechende Verzögerung für den deutschen Markt, im März und April 1997. Wer sich dazu die passenden Ankündigungen im White Dwarf anschauen möchte, das wären die deutschen WD Ausgaben 14 bis 16 bzw. die UK/AUS Ausgaben Nr. 199 bis 201. Der englische White Dwarf ist deutlich dicker und enthält zusätzliche Inhalte.
Sommerzeit!
Die letzte Bolt Action Kampagnenerweiterung die ich hier abgedeckt habe, war Battle of France im April, aktuell arbeite ich noch an der Review zu Fortress Budapest. Recht umfangreiches Buch und ein Teil des Krieges, der mir nicht so geläufig ist, weshalb die Vorbereitung und Recherche etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als sonst. In der Zwischenzeit ist auch schon der nächste Kampagnenband erschienen, Campaign D-Day: Overlord zusammen mit der passenden Sommerkampagne.
Und das mal vorweg, das Buch ist ein echter Trümmer. Der dickste Kampagnenband bisher und umfasst eine Unmenge an neuen Spielinhalten. Hier mal der Größenvergleich mit The Western Desert, die bisher mit 168 Seiten die dickste Erweiterung war.
Sweetwater Kramkiste
Da ist sie wieder, die Kramkiste. Die Kisten werden von verschiedenen Foren organisiert, man packt seinen Namen auf die Liste und das Paket geht auf die Reise, der Erste schickt es an den Zweiten, der an den Dritten und so weiter, bis die Kiste wieder beim Ersten ankommt.
Abhängig von der Community gibt es unterschiedliche Regeln für die Boxen. Jeder darf etwas herausnehmen aus der Box, wenn sie bei ihm/ihr ankommt und dann etwas im Gegenzug reinpacken, was mindestens dem Gegenwert entspricht. Ich habe in der Vergangenheit schon daran teilgenommen und mache aktuell auch wieder bei zwei mit, auf der TabletopWelt und auf Sweetwater, Letztere zeige ich euch heute.
Diese große gelbe Kiste kam am Mittwoch an, und wie man sieht, fast bis zum Deckel gefüllt mit Gussrahmen, Miniaturen und Zeug.
Oldhammer – Die Jagd – Ein Zwischenstand
Ich kann mit Stolz und Freude verkündigen, dass meine Jagd auf die Oldhammer Sachen, wie vor ein paar Wochen vorgestellt, recht erfolgreich war. Über die vorgestellten Kanäle konnte ich noch ein paar interessante Bausätze und Ersatzteile beschaffen um darauf mein Retro Imperiale Armee Projekt aufzubauen.
Mit dem Basilisk war's etwas umständlich. Der ist - aus welchen Gründen auch immer - aktuell als neuer Bausatz nur über die Mail Order zu beziehen und das macht die gebrauchten Bausätze dann etwas teurer / seltener. Beim Basilisk gibt es aber häufig das Problem, dass Teile fehlen. So ist z.B. das hintere Gelände gerne abgebrochen oder fehlt. Die Besatzung ist mir relativ egal, da diese erst mit der 3. bzw. 4. Edition dazu kam und nicht zum ursprünglichen Release in der 2. Edition gehörte. Anders sieht es da beim Greif aus, da gehört die Crew dazu und das war mir auch wichtig. Ich hatte Glück und ich konnte die beiden Soldaten, inkl. Funkgerät, erstehen und bekam als Bonus noch einiges oben drauf. Ja, das sind die alten Karton und Necromunda-Schott Geländestücke. Und der Stapel zur Rechten sind Fahrzeugzubehörgussrahmen, und zwar die alten und mehrheitlich komplett. Das ist einfach Sahne und nimmt mir ungemein viel Arbeit ab, da gerade bei den Fahrzeugen gerne mal Luken und Zubehör fehlt.
Oldhammer – Die Jagd
Die Oldhammer-Reise geht weiter. Ich habe eine Einführung vorgestellt und wie man ein Projekt auswählt und vorbereitet. Der nächste Schritt ist die Beschaffung der passenden Modelle.
Bevor man allerdings anfängt Miniaturen zu kaufen, sollte man wissen, wo nach man sucht. Dazu lege ich jedem besonders SoLegends ans Herz, da hier Unmengen an Katalogseiten online einsehbar sind und es gibt darüber hinaus auch noch andere Webseiten, die sich speziell mit den Themen seltener und limitierter Modelle oder Leitfäden für bestimmte Völker befassen, wie z.B. Collecting Citadel Miniatures.
Eines der wichtigsten Dinge, auf die man achten sollte, wenn man gebrauchte Miniaturen kauft, besonders, wenn diese mehrteilig sind, dass sie eben mehrteilig sind. Um beim Beispiel meines Imperialen Armee Projekts zu bleiben, ein günstiger Greif ohne Besatzung oder ein Yarrick ohne Banner ist vielleicht nett, aber die fehlenden Teile nachzukaufen bzw. überhaupt zu finden, ist unverhältnismäßig aufwendiger. Daher macht es an der Stelle eher Sinn, sich auf das komplette Modell zu fokussieren und sich den Ärger zu sparen. In manchen Fällen ist es aber auch gar nicht bekannt, dass Teile fehlen, wie z.B. bei den Funkern, bei denen häufig die Funkgeräte fehlen, oder die Turmpanzerung des Höllenhunds, die gerne unvollständig ist.
Oldhammer – Ein Projekt auswählen und vorbereiten
Um die Oldhammer-Reihe fortzuführen, möchte ich ansprechen, wie man ein solches Projekt angehen kann. Wenn man es mit der Aufbereitung eines Oldtimers vergleicht, muss man sich zu erst für eine Fahrzeugmarke und entscheiden Modell, dann das Baujahr bzw. Modelltyp eingrenzen. Einen ähnlichen Ansatz empfehle ich für ein Oldhammer Retroprojekt.
Besonders für den Anfang macht es Sinn, etwase einzugrenzen und mit einem kleineren Kernprojekt zu beginnen und dies ggfls. später zu erweitern. Natürlich ist Oldhammer nicht beschränkt auf 40k, man kann es mit auch für Warhammer Fantasy, Rogue Trader, Blood Bowl und den anderen Games Workshop die vor 1992 bzw. 1998 erschienen sind umsetzen. Eines der Armeesets wäre z.B. eine gute Ausgangslage, da dies einen definierten und überschaubaren Rahmen an Modellen umfasst, der daher nicht so kostspielig ist (wobei das natürlich auch vom Projekt abhängt, Chaoszwerge sind da ein ganz anderes Paar Schuhe als Space Marines).
Ich habe mich z.B. für die Imperiale Armee der 2. Edition entschieden, und möchte von jedem Regiment bzw. jeder verfügbaren Auswahl eine Einheit aus der Periode aufstellen. Dazu setze ich auf den alten Codex als Leitfaden.






























